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    Desserts für den Herrn der Cucina IV


    Auch während der Blogpause gabs natürlich wieder “Freitagskuchen” für den Herrn der Cucina und einfach so für Euch – als Inspiration, zum Vergnügen, damit das Wasser im Mund zusammenläuft …

    Guanaja Nougat Kraeuter Mango
    Guanaja-Nougat-Mango-Torte mit Mangocrème und Macaron

    LatteMacchiatoCharlotte
    Latte-Macchiato-Charlotte

    NY Cheese Cake
    New-York-Cheese-Cake

    GruenTeeDessert
    Crème aus grünem Tee mit Mango-Schicht

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    Wein in Handtaschen


    Wie haltet Ihr das? Nehmt Ihr angetrunkene, nicht geleerte Flaschen im Restaurant mit nach Hause?

    Ich gebe zu, für mich war das bis vor gut fünf Jahren undenkbar. Ich habe es nie beobachtet, ich habe nie darüber nachgedacht, wir haben die Weine einfach ausgetrunken (da wir Flaschen im Restaurant eher im Urlaub leeren, der Herr der Cucina den Fahrerpart übernahm, war ich meist am Nachmittag die Lustigere) oder stehen lassen. Aber eine zweite Flasche bestellten wir natürlich nie.

    Bei einem Geschäftsessen mit einem Schweizer und einer Italienerin (die auch noch Tochter einer sehr bekannten italienischen Winzerfamilie ist und wir unter einander immer mal wieder Wein- und Grappa-Flaschen austauschten – wir hatten den gleichen „großen“ Handtaschen-Geschmack und so lief der Tausch problemlos ab) bestellten wir passend zu den Gängen Wein, die wir alle antranken, aber eben nicht leerten – ein Geschäftsmittagessen eben.
    Am Ende ließen die beiden die Weine wieder verkorken und einpacken. Auf meine Nachfrage erzählten sie mir, dass dies in Italien und der Schweiz üblich wäre. Ich fand das einfach nur gut und ärgerte mich, dass ich auf diese Idee nie gekommen war, schließlich hat man für die Weine ja bezahlt.

    Wein Sackerl

    Seitdem praktizieren wir das. In Deutschland manchmal von einem Stirnrunzeln der Kellner begleitet, in Italien immer mit absoluter Freundlichkeit ausgeführt.
    Beim Besuch des Restaurants La Rocca (Bericht folgt bald) in San Leo bekamen wir nicht nur den gewünschten Korken sondern auch gleich ein „Sackerl“ dazu, obwohl die Flasche gut in die Handtasche gepasst hätte 🙂 .

    Wußtet Ihr das? Macht Ihr das? Wie haltet Ihr das?

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    Pfirsichmarmelade


    Kurz vor unserem Urlaub gings los: Macht Ihr wieder Marmelade im Urlaub? NEIN! Nehmt Ihr Früchte von Italien mit und kocht hier ein? NEIN!

    NEIN! Letztes Jahr haben wir mit Marmelade kochen etwas übertrieben. Der Keller ist voll davon, obwohl ich einiges an Eltern und Freunde abgebe und auch der Herr der Cucina jeden Morgen zugreift.
    Also habe ich mich schon den ganzen Sommer zusammengerissen und keine Gläschen gefüllt.

    Außerdem war das Programm nach dem Italien-Urlaub straff geplant. Samstags nach Hause, Ankunft gegen Abend, auspacken, Waschmaschine sowie Wäscheständer und Trockner füllen, aufräumen, Mails und Blogs lesen, ein paar Telefonate erledigen. Kurz schlafen und morgens um 10 Uhr am Sonntag schon in Dirndl und Lederhose aufgebrezelt dem Oktoberfestumzug zuwinken, dabei ein paar berufliche Smalltalk-Gespräche führen, nach Hause, weiter waschen, trocknen, … (s.o.) … Kundentermine für Montag vorbereiten, schlafen, arbeiten am Montag … etc. p.p.

    Pfirsiche

    Aber dann lachten uns auf dem Obst- und Gemüsestand die Pfirsiche ach nur so an … und die Feigen … und die Birnen … und dann …

    Pfirsiche klein

    … wuschen und schnitten wir die Pfirsiche in kleine Stücke, verpackten sie in Gefrierbeuteln, froren sie am Urlaubsort ein (die Plastikflaschen dienten als Formgeber) und nahmen sie in Kühltaschen mit nach Deutschland. Auf dem Weg fror das Obst langsam auf, konnte in Deutschland Samstagabend mit Gelierzucker vermischt werden, stand bis Sonntag und wurde dann ruckzuck abends in einer knapp 1,5 stündigen Aktion (für drei Marmeladensorten und 32 Gläser) verarbeitet (da gab es noch ein Zeitfenster).

    Pfirsiche einfrieren

    Verarbeitung wie bei den anderen Marmeladen – keine Zugabe von Alkoholika, die Geruch und der Geschmack der Pfirsiche ist unglaublich und hat nichts mit diesen geschmack- und geruchslosen Teilen zu tun, die man hier diesen Sommer kaufen konnte.

    Pfirsiche Topf
  • Pasta,  Vorspeise

    Auberginen-Kapern-Sardellen-Zwiebel-Tomaten-Sauce

    Eigentlich ist ja schon alles mit der Überschrift gesagt – klassische Ferienwohnungsküche nach dem Strand oder Sporteln. Würzig fein – paßt.

    AuberginenSugo

    Auberginen-Kapern-Sardellen-Zwiebel-Tomaten-Sauce
    2 Portionen

    • 1 Aubergine
    • 1 milde, große, rote Zwiebel (Tropea)
    • 3 TL Kapern
    • 4 Sardellenfilets
    • 1 kleine Dose Tomaten stückig oder eine selbstgemachte Tomatensauce
    • 1 Zweig Thymian
    • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette
    • 3 EL Olivenöl

    Aubergine in Würfel (Kantenlänge 1 cm) schneiden, Zwiebel in nicht zu kleine Stücke. Sardellen zerdrücken.

    Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln glasig braten, Auberginenwürfel zugeben. Alles circa 5 Minuten dämpfen, mit der Tomatensauce mischen, Thymian zugeben und auf kleiner Flamme gut 10 Minuten köcheln.
    Kurz vor dem Servieren Kapern, Sardellen zugeben und würzen. Mit den Nudeln vermischen.

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    D – München – Ochsenbraterei (erneut)


    August, dann Hans, jetzt Sigi – Nummer 52 in 2008, Nummer 58 in 2009 und jetzt Nummer 57. August hatte 9 3/4, Hans 9 Zentner – und Sigi brachte dieses Jahr 10 Zentner auf die Waage.

    Ochsenbraterei Ochs

    So viel zu den harten Fakten des diesjährigen mittleren Wiesn-Sonntags in der Ochsenbraterei.
    Sonst alles wie immer: Schön wars!

    Und die diesjährige Essenauswahl am Tisch:

    Ochsenlende
    Ochsenlende

    Rinderbackerl
    Rinderbackerl
    Ochsenbraten
    Ochsenbraten
    Kartoffel Pilz Pfanne
    Pilz-Kartoffel-Pfanne

    Das Wetter hielt glücklicherweise – auch wenn es hinter den hölzernen Tänzern im Biergarten der Ochsenbraterei dunkel aufzog, so daß hinterher noch ein Wiesn-Spaziergang möglich war.

    Taenzer Ochsenbraterei
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    ‘Schön’ kann jeder!


    Ja, eigentlich wollte ich heute vom gestrigen Starnberger See-Ausflug berichten. Aber pünktlich zur dort stattfindenden RoseninselAchter-Regatta wurde das Wetter schlecht. Und gleich so schlecht, daß die Rennen wegen zu hohem Wellengang nicht statt fanden.

    Starnberger See

    Der Münchner Ruder- und Segelverein Bayern von 1910 e.V. trägt seit 26 Jahren diese Rennen aus, eine Langstrecken-Ruderregatta, den “Roseninsel-Achter”. Gerudert wird zwischen der südlichen Uferpromenade in Starnberg und der Roseninsel, der einzigen Insel im Starnberger See, hin und zurück insgesamt 12 Km.
    Die Zahl der teilnehmenden Achter-Mannschaften liegt inzwischen über 50, die Mannschaften kommen aus ganz Europa.

    Wasserwacht

    Eigentlich wollten wir uns die Rennen das erste Mal anschauen, aber nachdem scheinbar schon im ersten Rennen Boote gekentert waren, wurden alle weiteren abgesagt.

    Aber so blieb – gut eingepackt – ein kleiner Spaziergang an der Uferpromenade, …

    Bootshaus Starnberger See
    … entlang der Holzbootshäuser; …

    Boot halbiert
    … wir haben uns die Boote auf den Anhängern angeschaut, …

    Achter Schuhe
    … mit Interesse festgestellt, daß man die Boote halbieren kann …

    Rudergriffe
    … und daß für meine kleinen Hände die Rudergriffe zu groß wären …

    Boot von unten
    … die Schuhe schon festgemacht sind
    (das Foto ist nicht falsch herum, das Boot hing “auf dem Kopf”) …

    Schwaene Starnberger See
    … und das noch obligatorische Schwan-Foto gemacht.

    Berichte bei schönem Wetter kann jeder – jetzt gabs halt einen Bericht von einem Rennen, das gar nicht statt fand, bei schlechtem Wetter. Ist doch auch was! 🙂

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    Nümmerchen


    Warum gibt es das eigentlich bei uns nicht?

    Nuemmerchen

    Das frage ich mich seit Jahren jedes Mal, wenn ich in Italien an einer Theke im Supermarkt, in Bäckereien oder Metzgereien einkaufe.

    Nummer ziehen

    Man zieht aus diesem roten Plastikteil seine Nummer und dann wartet man ohne Streß, ohne hektisches Schauen, wer war vor oder hinter einem, ohne vordrängelnde Leute, ohne „Ich war aber von Ihnen.“, ohne „Wenn Sie meinen …. grummel, grummel“ bis die Nummer auf der Digitalanzeige angezeigt wird, hält noch sein Zettelchen hoch und los geht das Einkaufen.

    Nummern Fisch
    An der Fischtheke – inkl. Ringbuch (unten links)
    mit Rezept-Beispielen und Kopien zum Mitnehmen

    Und ist z.B. an der Käsetheke im Supermercato viel los und sind noch neun Personen vor mir, kann ich schnell ein paar andere Sachen holen, um dann (hoffentlich) wieder rechtzeitig zurück zu sein.

    Theke Nummern

    Perfekt! Kann man das nicht mal bitte in Deutschland einführen?

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    Kaiserschmarrn (erneut)


    Als Einstimmung auf die zahlreichen Wiesn-Besuche, die der Herr der Cucina gerne auch nachmittags mit dem Verzehr eines Kaiserschmarrns beendet, gabs den jetzt auch mal wieder zuhause.

    Uns schmeckt das Rezept so gut, weil es ausgewogen ist und der Eiergeschmack nicht zu sehr hervortritt. Die Menge reicht als Hauptspeise für zwei Personen. Den Kaiserschmarrn mache ich in zwei kleineren Pfannen, dann ist er nicht so hoch und läßt sich gut wenden.

    Für mich am liebsten mit Preiselbeeren, für ihn mit Apfelmus.

    Kaiserschmarrn

    Kaiserschmarrn
    2 Personen

    • 70 g Rosinen (keine Sultaninen)
    • 4 EL Rum (am liebsten braunen Rum)
    • 3 Eier
    • 25 g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 1 Packung Vanillezucker
    • 280 ml Milch
    • 100 g Mehl
    • 20 g Butter
    • Puderzucker zum Bestäuben

    Rosinen in Rum ca. 15 Minuten einweichen.
    Eigelb, Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig rühren, bis die Masse hellgelb und cremig wird. Milch zugeben und dann Mehl untermischen. Eiweiß sehr steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

    Butter in den zwei Pfannen erhitzen, nicht braun werden lassen. Teig in die Pfannen verteilen.
    Bei mittlerer Hitze braten, bis die Unterseite gebräunt ist. Die Rosinen auf dem Teig jetzt verstreuen. Dann wenden.
    Die zweite Seite auch kurz braten und dann die dicken Kuchen zerreissen und fertig braten. Mit Puderzucker bestreuen und sofort servieren.

  • Emilia-Romagna,  Unterwegs in Italien

    Wir sind wieder da!

    Zwei Wochen Urlaub liegen hinter uns und – wie oft im Spätsommer – sind wir auf gewohnten Pfaden gewandelt.

    Meer

    Zwischenübernachtung in einem Hotel in Bologna, Urlaubsbeginn mit einer Pizza, Einkäufe auf Märkten, Essen gehen in bekannten und unbekannten Restaurants und selbst kochen …

     

    Scampi
    … mit bekannten …

     

    Triglia
    … und unbekannten Lebensmitteln.

     

    San Leo Kirche

    Wir haben uns bisher unbekannte Dörfer besichtigt, sind geschwommen, geradelt, und haben auch noch Golf gespielt, außerdem einige Bücher gelesen (Sayers, Bugliosi, Leon, Tolstoi, …) und viel geschlafen.

    Ein paar Berichte kommen bald.

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    Gut gemeinte, schützende Hilfsmittel


    Der Herr der Cucina sowie Mama und Papa der Cucina sorgen sich um mich. Sobald ich nämlich in der Küche verunglücke, werde ich mit gut gemeinten Hilfsmitteln versorgt.

    Als ich vor drei Jahren beim Kräuter hacken nicht nur die Kräuter hackte sondern auch ein erhebliches Stück meines linken Mittelfingers (Blutet übrigens ganz wunderbar heftig – wenn Ihr sowas auch mal habt, glaubt der Frau Doktor in der Notaufnahme und nehmt die Tabletten, die sie Euch gibt, gleich und denkt nicht, das wird schon gehen. Die Nacht wird sonst auch “wunderbar”), schenkten mir meine Eltern einen “Kettenhandschuh” – ein Handschuh aus schnittfestem Material.

    Topflappen Creuset

    Und als ich mich mal wieder beim Ein- und Ausräumen des Backofens an der oberen Kante mit den Unterarmen verbrannte, kam der Herr der Cucina gleich mit dem Handschuh von Le Creuset nach Hause. Schön lang, schützt wunderbar.
    Ich habe mir dann noch einen zweiten gekauft und nutze sie am liebsten zum Plätzchen backen. Und z.B. bei den Creuset-Töpfen.

    Topflappen gehaekelt

    Aber so – zwischendurch mal schnell – gibt es nichts besseres für mich als die selbstgehäkelten, großen Topflappen.
    Gelernt habe ich deren Anleitung irgendwann in der Grundschule – und damals war keine Verwandtschaft, keine Nachbarn und Freunde meiner Eltern vor diesen sicher. Jeder bekam ein paar oder mehr geschenkt. 🙂 Stapel von Topflappen lagen, fertig zum Verschenken , herum. Als ich dann Stricken lernt, ließ die Begeisterung fürs Topflappen-Häkeln aber sofort nach.

    Mein letztes, altes Paar war aber jetzt nicht mehr zu gebrauchen – also habe ich nach Jahrzehnten wieder die Häkelnadel geschwungen und mal schnell welche gehäkelt. Einfach, schnell, super zu gebrauchen.

    Was nutzt Ihr – gekaufte oder selbstgemachte?