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    Zitronen-Gurken-Erfrischung


    Es wird warm, es ist warm. Endlich. Also muß man auch mehr trinken. Aber immer nur Wasser?
    Ich bin kein großer Wassertrinker. Aber alles andere ist auch nicht so meins. Also bleibe ich beim Wasser oder selbstgemachten Eistee (meine Mischung dazu kommt auch noch) oder eben:
    Zitrone-Gurke
    Zitronen-Gurken-Erfrischung
    Einfach Bio-Zitrone in dünne Scheiben schneiden, eine Bio-Gurke in Stücke und alles mit Wasser aufgießen. Weg mag, mit Eiswürfeln oder einfach nur gut gekühlt trinken.
    Ich finds angenehm bei großer Hitze und eine Abwechslung zum normalen Wasser. (Aber ich gebe gerne zu, daß zwischendurch ein Glas “echtes” Coca Cola – nix Zero, nix light, nix Cherry, nix Pepsi – gut gekühlt mit einem Zitronen-Schnitzschon sehr gut schmeckt. )
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    Zusammenfassung Weinrallye Nr. 49 – Müller-Thurgau


    Ganz am Anfang muß ich gleich mal gestehen – und als Kochbloggerin darf ich das hoffentlich, daß ich gar nicht wußte, daß der Müller-Thurgau soooo einen schlechten Ruf hat. Was fielen da in den klassischen Weinblogs für skeptische Bemerkungen, als sie von meinem Thema hörten. Bei mir war dieses negative Image nicht angekommen. Ich trinke seit langer Zeit Müller-Thurgau. Meist von kleinen Weingütern aus Franken oder vom Bodensee, und natürlich aus Südtirol. 1,99 DM oder Euro Weine waren und sind nicht mein Fall, ich übersehe sie regelrecht im Weinregal.

    Und so war ich sehr überrascht, so viel negatives zu lesen. Aber schön war: Es stand immer nur am Anfang negatives – alle “Verkoster” waren überrascht, erfreut, glücklich, überzeugt oder dankbar … am Ende der Weinprobe über den Müller-Thurgau im Glas.
    Deshalb DANKE an alle Wagemutigen, an alle Teilnehmer, an Iris für Ihr Verlinken, Twittern und Facebooken sowie an Thomas für das Wiederaufleben der Weinrallye!
    Und damit der Schwung nicht gleich ins Stocken kommt, gibt es sehr zeitnah – d.h. genau jetzt – die Zusammenfassung aller gestrigen Beiträge:

    25cl “verkostet” zusammen mit dem 7jährigen Patenkind einen 1964er Riesling x Silvaner Naturwein, Kaiserstuhl, Leiselheimer Steuernberg, Zentralkellerei Badischer Winzer und bekommt dabei ein wunderbares Kompliment gemacht. 

    Am Bodensee in Konstanz wird Baccantus fündig und probiert einen Müller-Thurgau 2010 der Konstanzer Spitalkellerei, Einzellage Konstanz Sonnenhalde.

    Culinarium Curiosum, Sabrina und Simon, verkosten drei Südtiroler Weine – 2008 Schlosskellerei Tiefenbrunner Feldmarschall v. Fenner Müller-Thurgau, 2010 Kellerei Kurtatsch, Graun, Müller-Thurgau und 2007 Kellerei Kurtatsch, Hofstatt, Müller-Thurgau

    Drunkenmonday probiert zwei Weine: Einen Massenwein für 1,99 Euro (Müller-Thurgau 2011,Peter Mertes KG), den er dann nur verkocht, während der 2010 Winzerhof Stahl Müller-Thurgau “Hasennest”, Franken, ausgetrunken wird.

    Feinschmeckerle nimmt also Kochbloggerin das erste Mal an einer Weinrallye teil und findet auf dem heimischen Markt einen Rivaner Jahrgang 2009 von der Familie Reusch aus Metzingen-Neuhausen.

    Foodfreak, die Kochbloggerin Petra, nimmt auch an der Weinrallye teil und verkostet einen 2009 Müller-Thurgau vom Weingut Hammel aus der Pfalz.

    Glasklare Gefühle wird in meiner deutschen Lieblingsweinregion fündig und verkostet (gemeinsam mit einem Silvaner) den 2010 Eschendorfer Fürstenberg Müller Thurgau von Horst Sauer.

    La Gazzetta del Vino findet seinen Wein im Badischen und bloggt über den 2010 Blickwinkel Müller Thurgau von Andreas Bieselin.

    Lamiacucina, dahinter steckt Kochblogger Robert, schreibt einen Reisebericht über das Umland von Basel und verbindet ihn mit einer Müller-Thurgau-Entdeckung: Den 2010 Riehener Riesling-Sylvaner, Schlipfer Gemeinde Riehen.

    Das Marien Eck findet beim Weinhändler des Vertrauens eine Birnauer Kirchhalde 2010, Müller-Thurgau vom Markgraf von Baden, der auch bei mir im Keller immer wieder ein Plätzchen findet.

    Perini Weinbau nimmt das erste Mal an der Weinrallye teil und empfiehlt den trockenen 2010 sowie den halbtrockenen 2009 Müller-Thurgau Kabinett vom Weingut Höflich, Lage Großostheim, Heiligenthal.

    Sammlerfreak entdeckt den Müller-Thurgau für sich bei der Verkostung des RäckeDorn Müller-Thurgau 2010, Gächlingen (Schaffhausen), GVS Schachenmann.

    Schiller-Wine schreibt über die Weinregion Saale Unstrut und den Winzer Andreas Clauss, der auch Müller-Thurgau im Sortiment hat.

    Und noch eine Kochbloggerin ist mit dabei – Juliane von Schöner Tag noch verkostet mit Freunden gleich fünf Weine, favorisiert dabei den Pauser First Class Müller Thurgau trocken 2010 aus Rheinhessen.

    Matthias von Social Wine bloggt endlich mal wieder anläßlich dieser Weinrallye und berichtet über Rheinhessischen Rivaner vom Weingut Hirschhof.

    Super-Schoppen-Shopper erzählt eine Monstergeschichte über die Entstehung des Müller-Thurgaus.

    Vinum philosophiert über Fußballer und Wein

    Theresa berichtet mit einem Gastbeitrag beim Weingut Arns über den hauseigenen 2010 Müller-Thurgau Trocken von der Mosel. 

    Der Weinkaiser findet seinen Wein im Grenzgebiet Deutschland und Schweiz – den Nacker Müller-Thurgau 2010 vom Weingut Clauß.


    Weinreich-Blog steuert gleich drei Berichte bei:
    Christian schreibt über den Rivaner Trocken der Winzergenossenschaft Mayschoß von der Ahr und kocht dazu eine fruchtige Rote-Beete-Suppe mit Meerrettich-Schaum (was die Kochbloggerin sehr freut – danke!).
    Thomas berichtet über den Müller-Thurgau des Weinguts Philipps-Mühle.
    Und ein Beitrag der Weinheidi befaßt sich mit dem Müller-Thurgau vom Winzerhof Burrlein, Franken.

    Unter Weintipps empfiehlt Michael Liebert den Müller-Thurgau 2009 vom Köfererhof, Südtirol und Weine vom Bodensee.

    Bei Wein-Wissen wird ein Perlwein entkorkt: Fritz Müller Perlwein Müller-Thurgau trocken

    Wiesengenuss nutzt die Gelegenheit und öffnet auch gleich drei Weine – Müller-Thurgau 2010, Qualitätswein, Weingut Friedrich Becker, Pfalz – MÜLLER 2010 von Enderle + Moll, Münchweier, Baden und Juval „Glimmer“ 2009, Weingut Unterortl, Südtirol.

    Thomas vom Winzerblog, der Initiator und Organisator der Weinrallye, schreibt über den 2009er Heidelberger Dormenacker Rivaner trocken, Weingut Clauer, Heidelberg.

    Und schließlich auch noch ich:
    In der Cucina Casalinga gab es einen “Standard”-Bocksbeutel aus unserem Keller – der 2009er Iphöfer Kronsberg Müller-Thurgau Kabinett trocken vom Weingut Wirsching, der immer wieder überzeugt und auch in größeren Mengen verträglich ist. 🙂

    Es hat mir viel Spaß gemacht und ich danke Euch allen für die Beiträge.
    Hiermit gebe ich den Stab an Iris weiter, die die Weinrallye Nr. 50 zum Thema Naturwein ausrichten wird …
    … und nächste Woche wird hier wieder gekocht!
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    Wein – Müller-Thurgau Kabinett 2010 (Wirsching)

    Auch ein Beitrag von mir darf natürlich für die neu gestartete Weinrallye nicht fehlen. Denn wenn ich mir schon das Thema aussuchen darf, sollte ja dazu auch ein Fläschen im Keller zu finden sein. 
    MT Wirsching

    Und da ist er auch: Ein 2009 Iphöfer Kronsberg Müller-Thurgau Kabinett trocken aus dem Weingut Hans Wirsching in Iphofen. Ein paar Flaschen liegen davon bei uns im Keller.

    Ein sehr gut verträglicher, feiner Tropfen mit wenig Säure, frisch und fruchtig. Wir trinken ihn gerne zu Huhn oder Pasta. Und die Flasche ist immer sehr schnell leer!

    Die großen Geschichten z.B. die Entstehung der Rebsorte überlasse ich in dieser Weinrallye den Blog-Kollegen und beschränke mich nur auf die Müller-Thurgau-Empfehlung – ich fasse dafür zeitnah 🙂 die vielen Beiträge zusammen (wahrscheinlich noch am Wochenende).

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    Weinrallye Nr. 49: Müller-Thurgau

    Schon lange angekündigt – heute ist es soweit: Die Weinrallye erlebt ein Revival. Mit Spannung warte ich auf Eure Geschichten, Weinproben, Berichte oder einfach Interessantes und Lehrreiches rund um den Müller-Thurgau.

    Bitte gebt hier in den Kommentaren Eure Links an, eine Zusammenfassung aller Beiträge werde ich (hoffentlich) über das Wochenende fertigstellen.
    Ich freue mich sehr über Eure Beiträge zur Weinrallye! Euch allen wünsche ich viel Spaß!
    Danke fürs Mitmachen schon jetzt!
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    Weinrallye – Neubeginn im März

    Endlich geht es weiter mit der Weinrallye. Und … liebe Kochblogger, klickt nicht gleich weg, gebt dem Wein eine Chance!
    Die Weinrallye ist ein schon ewig existierendes Event, aber leider war über ein halbes Jahr Pause. Der umtriebige Initiator Thomas hatte nicht genug Zeit. Aber jetzt gehts weiter und ich darf zum Wiederbeginn laden. 
    Ich selbst bin keine Weinfachfrau, mein Wissen ist begrenzt, meine bevorzugten Wein-Gegenden auch, aber vielleicht genau deshalb paßt es so gut, den Einstieg über mich zu wagen. Dafür habe ich mir auch ein einfaches Thema ausgesucht: 
    Eine Rebsorte, die vor allem in Europa weit verbreitet ist, jedem etwas sagt und viel Raum für Interpretationen, Lieblingsweine, -Lagen, -Güter und Geschichten für alle läßt.

    Also, liebe Schreiber, ob Ihr normalerweise nun über Euch, über Essen, über Wein oder über was auch immer in Euren Blogs schreibt, berichtet genau am

    Freitag, den 9. März 2012

    dort in einem Artikel zum Thema

    Weinrallye #49: Müller-Thurgau

    Stellt einen Wein vor, schreibt von Erlebnissen, von Reisen oder Essen, die Ihr mit dieser Rebsorte verbindet. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
    Ihr müßt nicht “philosophieren”, schreibt, was Ihr denkt bzw. schmeckt. Ihr müßt nicht (dürft aber natürlich) über “am Gaumen” und “im Abgang” schreiben. Es gibt keinen falschen Wein für dieses Event, ob günstig oder hochpreisig, ob alt oder noch sehr jung – Hauptsache Müller Thurgau.

    Ich freue mich über Eure Beiträge am 9. März auf Euren Blogs, die ich dann natürlich zeitnah zusammenfassen werde.
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    Der Seeotter, der ein Seehund war

    Warum habe ich eigentlich immer vor Weihnachten einen Blog-Durchhänger?
    An mangelnder Zeit liegt es nicht, denn im Dezember ist es – wie berichtet – eher ruhig. 
    Aber ich habe keine Lust zu schreiben, mir fallen keine Anfänge ein. Sei’s drum. So ist es halt. Ihr habt ja alle so wie so keine Zeit, hier zu lesen. 🙂 
    Und im Januar packt mich dann sicher wieder der Schwung – wie die letzten Jahre auch. 
    Aber jetzt, beim Schreiben dieses Beitrags habe ich doch noch einen Endjahresschwung. Ich singe zwar nicht wie Anke (obwohl ich – 1. Sopran – noch eine tollen, semiprofessionellen Chor in München suche, Infos gerne an mich), die mehr oder weniger gleich während des Twitterns nach mir das heutige Rezept “nachgemixt” und dem Seeotter zugesprochen hat:
    Seehund Twitter
    Aber die Finger fliegen über die Tasten, die Wangen sind rot (wie schon als Kind) und warm ist mir auch. 
    Geschuldet ist dies dem Seehund, den ich in Seeotter umbenannt und gerade getrunken habe. Im Originalrezept aus essen & trinken Dezember 2006 wird statt Cointreau ein Pfirsichlikör verwendet, den ich aus Allergiegründen ersetzt habe. 
    Und so habe ich dann eben den Superpunsch in eines meiner Lieblingstiere umbenannt – Seeotter
    Meine Güte, quatsch ich viel und Quatsch. Schluß. 🙂 Hier das Rezept. Nachkochen. Super fein. Schmeckt sogar Männern. Auch dem Herrn der Cucina. 

    Schöne Vorweihnachtswoche! 
    Seehund
     
    Der Seeotter, der ein Seehund war 
    ca. 1 Liter 
    • 1 Vanilleschote 
    • 600 ml Weißwein 
    • 300 ml trockner, weißer Port (bei süßem, weißen Port Zuckermenge reduzieren) 
    • 60 g Zucker 
    • 1 Stück Muskatblüte (weggelassen) 
    • 4 Streifen dünn abgeschälte Zitronenschale (unbehandelt) 
    • 4 EL Cointreau (im Originalrezept Pfirsichlikör) 
    Vanilleschote längs aufschlitzen. Vanilleschote, Weißwein, Portwein, Zucker, Muskatblüte und Zitronenschale aufkochen, auf die Seite stellen und 30 Minuten ziehen lassen. 
    Cointreau zugeben und nochmals erhitzen. Heiß servieren.

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    “gesünder Hefeweizen” – Häääää?


    Seit langer Zeit ist die leichte Weiße von Unertl das favorisierte Weißbier (Weizen) des Herrn der Cucina. Unertl ist eine kleine Brauerei im Osten Münchens, in Haag (Oberbayern).

    Und schon ewig haben wir auch zwei Weißbier-Gläser dieser Brauerei, die der Herr der Cucina wohl irgendwann beim Kauf geschenkt bekommen hat. Ich sehe die Gläser mehrmals wöchentlich – auf dem Tisch, im Schrank, beim Ein- und Ausräumen der Spülmaschine (deshalb hat die Aufschrift auch schon etwas gelitten), aber nie, wirklich nie habe ich das “Kleingedruckte” gelesen.

    GesuenderHefeweizen Unertl

    Unter dem Logo der Brauerei steht “gesünder Hefeweizen”. Gesünder Hefeweizen? Was ist denn das für ein Deutsch? Oder handelt es sich etwa um eine Abkürzung für

    • gesünder(ES) Hefeweizen
    • gesünder (IST) Hefeweizen (ALS …)
    • gesünder (MIT) Hefeweizen
    • (GESUND,) gesünder(,) Hefeweizen
    • gesünder (OHNE) Hefeweizen
    • Oder stimmt der Ausdruck einfach?
    • Oder muß man mindestens drei Weißbier intus haben, um das zu verstehen?

    Mathematikerinnen und Mathematikern sagt man ja nicht unbedingt Kommunikation und einen Sinn für die deutsche Sprache nach. Ich habe mich aber in dieser Riege immer für sehr untypisch gehalten. Muß ich mein Selbstbild jetzt doch revidieren?
    Liebe Leser(innen) und im Speziellen, liebe Damen, die sich mit Grammatik (Kaltmamsell) oder auch Werbung (Anke) auskennen, könnt Ihr mich aufklären oder belehren?

  • Getränke

    Wein – Rivesaltes 1988 (Gérard Bertrand)

    Das Thema der heutigen Weinrallye – Reifer Wein (durchgeführt von Drunkenmonday) – war für uns etwas problematisch. Unser Keller eignet sich nicht zu längerer Lagerung von Wein und so mußte kurzfristig im Weinhandel eine Lösung gesucht werden.

    Die Weine, die uns aber gefielen, paßten nicht zu unserem Weinbudget – schließlich landeten wir bei einem Süßwein – einem Rivesaltes 1988 aus dem Roussillon.

    Lange in Eichenfässern gelagert, schmeckt er gut. Aber für mich ist er weder Fisch noch Fleisch. Ein bißchen etwas hat er von einem Portwein, aber dafür ist er mir zu unrund – da bleibe ich bei meinem heiß geliebten Niepoort. Und er hat etwas von einem klassischen Dessertwein, überzeugt aber nicht wie der Rosenmuskatteller.
    Und “Blubberl” fehlen ihm und somit braucht er den Vergleich mit meinem Favoriten in diesem Bereich nicht befürchten.

    Aber “gschafft” hamma ihn trotzdem! 🙂

    Bertrand

    • Weingut: Gérard Bertrand
    • Wein: Rivesaltes 1988
    • Land: Frankreich
    • Region: Roussillon
    • Jahrgang: 1988
    • Alkohol: 16%
    • Preis: ca. 15 Euro in Deutschland
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    Orca 2008 (Marrenon)


    Schön, mal wieder eine Frankreich-Weinrallye, ausgerichtet von Originalverkorkt. Wir sind ja eher im italienischen und deutschen “Weinraum” unterwegs, da nehme ich gerne die Gelegenheit war, mal wieder etwas neues auszuprobieren.

    Als erstes fiel mir natürlich ein Châteauneuf du Pape ein, den meine SchwieMa immer an Weihnachten mitbringt. Aber ich wollte ja zu neuen Ufern aufbrechen – also zum Weinhändler meines Vertrauens.
    Und was seh ich da? Ein Wein aus der Gegend des Mont Ventoux, den die meisten Deutschen wohl von einigen Tour de France-Etappen kennen dürften. Karg, windig, auffallend. Mir waren aber die Ventoux-Wein aus Bollis Blog bekannt, die diesen immer mal wieder erwähnte.

    Also griff ich beherzt zu. Für mich kein Fehlgriff, ganz im Gegenteil:
    Ein schöner, rubinroter Wein, aromatisch, in der Nase Kirsch, auf der Zunge eher Johannisbeere, lang, frisch, wenig holzig.
    Angebaut wird er an der Südseite des Mont Ventoux auf wenigen, steinigen Feldern – 90% Grenache, 10% Syrah. 1 Jahr wird er im Barrique ausgebaut. Leider war der Herr der Cucina nicht so begeistert wie ich – so daß nur wenige Flaschen für mich in unseren Keller wandern werden. Aber die habe ich dann für mich allein. 🙂

    orca 2008
    • Weingut: Marrenon
    • Wein: Orca
    • Land: Frankreich
    • Region: Rhône
    • Jahrgang: 2008
    • Alkohol: 15%
    • Preis: ca. 11 Euro in Deutschland
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    Riesling Spätlese 2009 (Weingut Pawis)


    Wie schon bei einer anderen Teilnahme an einer Weinrallye geschrieben, sind der Riesling und ich keine guten Freunde. In unserem Keller gibt es keine einzige Flasche und auch bei Verkostungen oder Essen im Freundeskreis, bei denen Riesling ausgeschenkt wird, gab es bis jetzt keinen wirklich überzeugenden Tropfen.
    (Einzig mit Riesling-Jahrgangssekt von Schloß Vaux kann ich etwas anfangen.)

    Und so war die Weinrallye von mit dem Thema Riesling Spätlese mal wieder eine Probe aufs Exempel. Vielleicht können wir zwei, der Riesling und ich, uns ja über die Spätlese annähern?

    Ab ins Weingeschäft meines Vertrauens, der mir einen Freyburger Mühlberg vom Weingut Pawis in Sachsen Anhalt empfahl. Geschnappt, gezahlt und kühl gestellt.

    Riesling Spaetlese

    Ein paar Tage später ging es ihm abends an den Kragen.

    Und … er war ok für mich. Nicht mehr, nicht weniger. Was sicherlich vorallem an meiner Riesling-Abneigung liegt. Wobei ich zugeben muß, daß er mir am zweiten Tag wesentlich besser schmeckte als am ersten (denn ein Riesling überlebt schon mal den ersten Abend, was bei einem Bacchus zum Beispiel nicht unbedingt der Fall ist).
    Zum Geschmack läßt sich sagen, daß er sehr frisch rüberkam und eine gute Citrus-Note hatte.

    Aber – der nächste Bacchus, Müller-Thurgau, Grau- oder Weißburgunder und eine Scheurebe warten schon!

    Dem Weinkaiser vielen Dank fürs Ausrichten der Weinrallye!