• Dessert,  Süßspeise

    Selbstgemachter Joghurt

    Der selbstgemachte Joghurt und ich, wir hielten uns viele Jahre auf Abstand. Diese kleinen Gefäße aus Plastik fand ich nicht besonders sympathisch. Hinzu kam, daß ich eigentlich wenig Joghurt aß, nur der Herr der Cucina griff zwischendurch zu. Interessiert verfolgte ich aber trotzdem die Berichte anderer Kochblogger über ihre Erfolge und Mißerfolge bei der Joghurtherstellung. Und schließlich fand ich auch die Joghurtmaschine, in die man ein Schnappglas aus dem schwedischen Möbelhaus unterbringt, ganz akzeptabel.
    Als dann schließlich die Stattkantine immer mehr Joghurt benötigte, griff ich zu. Die Joghurtmaschine zog bei uns ein und ich begann mit Versuchsreihen, denn nicht alle Komponenten passen zusammen bzw. ergeben passendes Ergebnis. Der Joghurt, der jetzt aus der Maschine kommt, schmeckt sogar mir. Und das will was heißen. So gibt es heute auch alle Zutaten mit Herstellerangabe.

    Joghurt fertig

    Selbstgemachter Joghurt

    Unsere jetzige Mischung:

    • 2 EL Vollmilchpulver
    • 2 EL Zucker
    • 4 EL Bio Joghurt (von Andechser)
    • H-Milch (Berchtesgadener Land), zimmerwarm

    Joghurt Zutaten

    Vollmilchpulver mit Zucker und ca. 200 ml Milch in einem Topf leicht erwärmen. Dabei mit einem Schneebesen Pulver und Zucker auflösen.

    Joghurtherstellung

    Zusammen mit dem Joghurt in das Schnappglas geben, mit Milch fast bis zum Rand auffüllen und in die Joghurtmaschine stellen. Anstellen und 10 Stunden abwarten. Fertig.

    Joghurtmaschine

  • Backen,  Dessert,  Süßspeise

    Millirahmstrudel

    Ein Millirahmstrudel (oder auch hochdeutsch: Milchrahmstrudel) ist schon was sehr feines. Aber es steckt auch ein wenig Aufwand dahinter, wenn Ihr den Strudelteig selbst macht und das Rezept von Hans Haas aus seinem Buch “Lustvoll genießen” verwenden. Soll es aber schnell gehen, könnt Ihr zur Not einen fertigen Strudelteig nehmen.

    Dieser Millirahmstrudel ist auf jeden Fall das Nachbacken wert. Im Originalrezept werden dazu eingelegte Marillen und ein Sauerrahmschaum serviert. Bei mir gab es ein paar eingelegte Kirschen dazu.

    Millirahmstrudel Teller

    Milchrahmstrudel

    (16 Stücke)

    Strudelteig

    • 300 g Mehl (Weizen 405)
    • 150 ml Wasser
    • 50 g Maiskeimöl
    • 1 Prise Salz
    • Mehl zum Ausrollen

    Füllung

    • 125 in Tee mit Rum eingeweichte, kernlose Rosinen
    • 250 g weiche Butter
    • 100 g Puderzucker
    • Abgeriebene Schale einer Zitrone
    • Mark einer Vanilleschoe
    • 5 Eier
    • 800 g Quark
    • 600 g saure Sahne
    • 60 g Mehl (Weizen 405)
    • 2 g Salz
    • 150 g Zucker
    • Butter zum Einfetten und Bestreichen

    Royale

    • 500 ml Milch
    • 120 g Crème fraîche
    • 4 Eier
    • 75 g Vanillezucker

    Mehl, Wasser, Öl und Salz für den Strudelteig zu einem glatten Teig verkneten. Einwickeln und 6 Stunden ruhen lassen.

    Für die Füllung Butter mit Puderzucker, Zitronenschale und Vanillemark cremig rühren, nach und nach  die Eigelbe zugeben. Quark und saure Sahne etwas erwärmen (25-30°C) und in die Buttermischung rühren. Das Mehl und die gut abgetrockneten Rosinen untermischen. Die Eiweiße mit dem Salz zu einem festen Schnee schlagen, den Zucker langsam dazurieseln lassen. Eischnee unter die Quarkmasse heben.

    Backofen auf 150°C vorheizen.

    Ein großes Tuch hauchdünn mit Mehl bestäuben. Den Teig zu einem Streifen gezogen darauf legen. Dann mit dem Nudelholz so dünn wie möglich ausrollen, dann hauchdünn mit den Händen ausziehen. Die Füllung in einem Streifen auf ein Teigdrittel geben. Den Teig mithilfe des Tuchs aufrollen und den Strudel in mehreren Windungen in eine ausgebuttene Form legen. Mit etwas zerlassener Butter bestreichen.

    Für die Royale alle Zutaten verrühren und in die Zwischenräume des Strudels gießen.

    Bei 150°C 15 Minuten backen, dann bei 120°C in weiteren 45 Minuten fertig backen.

    Millirahmstrudel Form

    Millirahmstrudel nah

    Mein Beitrag zum immerwährenden Blogevent “DKduW – Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen” von Petra.

  • Dessert,  Süßspeise

    Fortsetzungsroman Waffeln – Teil 2

    Wie ich ja berichtet habe, waren die ersten Waffeln nach dem Dornröschenschlaf des antiken Waffeleisens nicht so, wie sie der Herr der Cucina aus seiner Kindheit in Erinnerung gehabt hat. Warum also nicht den direkten Weg gehen? In Internet-/Foodblog-/Twitter-Zeiten ist zwar der erste Weg meist ein Tweet oder Google, aber eigentlich kann man ja auch mal die Schwiegermama der Cucina fragen, die schließlich früher die gewünschten Waffeln gezaubert hat.

    Und siehe da – kein Rezept wie “ein bißchen Mehl, etwas Milch, Wasser und Eier je nach Größe, sondern per Mail schickte meine französische SchwieMa das genaue Rezept ihrer Stiefmama:
    “… Versez dans un récipient 5oogr de farine, 200gr de beurre fondu, 6 jaunes d’oeufs. Ajouter un demi litre de lait et une pincée de sel et si vous voulez un parfum (Rhum, valille ou rien!). Travaillez cette pate et ajoutez ensuite les blancs d’oeufs battu en neige et très peu de sucre (50gr?). Mangez avec de la crème chantilly ou de la confiture ou simplement de sucre. Bonne appetit. Et bisous – Mutti”

    Waffeln Pirette
    Und für die Nicht-des-Französisch-Mächtigen:

    DIE Waffeln für den Herrn der Cucina 
    4 große Portionen

    • 500 g Mehl (405er)
    • 200 g flüssige Butter
    • 6 Eier
    • 50 g Zucker
    • 1/2 l Milch
    • 1 Prise Salz
    • ggf. Vanille, Rum oder ähnliches zum Aromatisieren
    • Schlagsahne, Zucker oder Marmelade zum Garnieren

    Mehl, Butter und Eigelb gut verrühren, Milch und Salz sowie ggf. Vanillezucker oder etwas Rum dazugeben. Gut verrühren. Eiweiß mit Zucker steif schlagen und unter die Eigelb-Masse heben. Waffeln backen und mit Marmelade, Schlagsahne o.ä. servieren (für mich gerne mit Preiselbeer-Marmelade).
    Merci, Chantal! Jetzt hat der Herr der Cucina wieder SEINE Waffeln.

    Waffelneisen
    Das historische Stück

  • Dessert,  Süßspeise

    Fortsetzungsroman Waffeln – Teil 1

    Als der Herr der Cucina und ich vor langer, langer Zeit zusammenzogen, brachte er genau EIN Küchengerät in die neugegründete Wohngemeinschaft mit: Das Waffeleisen.

    Zugegebenermaßen waren auch meine Zugaben nicht unbedingt zahlreich – wir zogen beide nach dem Studium bei den Eltern aus und direkt in die gemeinsame Wohnung, aber mehr war es schon und vorallem: Wer braucht schon ein Waffeleisen? Das war jedenfalls meine Meinung. Als Franzose sah er das natürlich anders, vorallem weil es auch noch Croque Monsieur machen konnte. Trotzdem wanderte das Küchengerät immer weiter im Schrank nach hinten und oben, je besser unsere Küchenausstattung wurde. Im vergangenen Jahr wurden aber die Rufe nach Waffeln immer “militanter”. Also suchte ich ein Waffelrezept. Ulrike empfahl mir als Einstieg die belgischen Waffeln.

    Mir schmeckten sie sehr gut, der Herr der Cucina war mit der Art nicht zufrieden, er wollte festere: “Die sind nicht so wie früher bei Mutti.”… Fortsetzung folgt. Und ein besseres Foto einer Waffel auch (warum habe ich eigentlich nicht die besser gelungenen fotografiert?). Und ein Foto des historischen Original-Waffeleisens.(Aber das wirklich gute Rezept von Ulrike hier der Vollständigkeit halber)

    Waffeln
    Belgische Waffeln

    • 6 Eier
    • 1 EL Rum
    • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
    • 1 Packung Backpulver
    • 1 Packung Vanillezucker
    • 200 g Zucker
    • 200 g Butter
    • 500 ml Mehl
    • 125 ml Mineralwasser (mit Kohlensäure)

    Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker mischen. Butter verflüssigen und dazu geben. Mineralwasser, Zitronenschale und Rum zufügen und alles gut verrühren. Die Eier in einem separaten Behälter schaumig schlagen und unter den Teig rühren.Den Teig eine Stunde oder mehr ruhen lassen. Die Konsistenz des Teigs muss so sein, dass er gut vom Löffel läuft. Sollte dies nicht der Fall sein, noch etwas Wasser hinzufügen. Den Teig in die hintere Hälfte der Backform geben, und den Deckel schnell schließen. Die Griffe für einige Sekunden fest zusammendrücken.

  • Backen,  Beilage,  Süßspeise

    Preiselbeer-Buchteln (Maier-Lafer-Kombi)

    Wir sind ja inzwischen richtige Buchteln-Liebhaber. Zwei Rezepte gibt es in diesem Blog zur Auswahl, die ohne Füllung von Johanna Maier und die mit Preiselbeer-Füllung von Johann Lafer. Die von Johanna Maier schmecken mir ein bißchen besser, aber gefüllt wären sie mir noch lieber, also habe ich sie dieses Mal gefüllt.
    Perfekt – einfach mit Vanillesauce!

    Buchteln

    Buchteln
    4 Personen

    • 500 g Mehl
    • 42 g frische Hefe
    • 60 g Zucker
    • 2 Eigelb
    • 1 Ei
    • 60 g weiche Butter
    • 1/2 Vanilleschote
    • 190 ml Milch
    • 1 EL Rum
    • 1/2 TL Zimt
    • 1 Prise Salz
    • gute Preiselbeer-Marmelade
    • 1 Eigelb zum Bestreichen

    Milch und Zucker kurz erwärmen. Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, alle übrigen Zutaten dazugeben und in der Rührschüssel mindestens zehn Minuten auf kleiner Stufe kneten lassen. Teig eine Stunde gekühlt ruhen und danach eine weitere Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen.

    Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

    Teig drei Zentimeter dick ausrollen, mit runder Form ausstechen einen Teelöffel Preiselbeermarmelade in die Mitte legen, zusammenfalten und mit der Naht nach unten in die Form setzen. Mit dem verklepperten Eigelb bestreichen. Im Ofen gute 20 Minuten backen.

  • Dessert,  Süßspeise

    Crèpes

    Immer wenn es Crèpes gibt, “darf” ich nur zuschauen. Dann übernimmt der Franzose im Haus, der Herr der Cucina, das Zepter am Herd. Eine Deutsche kann doch keine Crèpes backen, nein, nie! (Auch wenn ich die dünnen Pfannkuchen für die Flädle wieder selbst machen “darf” – wo ist denn da der Unterschied?)

    Das Rezept ist von der Mama des Herrn der Cucina – also echt französisch. Wir essen die Crèpes meist mit Zucker oder Marmelade – für am liebsten mit süßer Orangenmarmelade.

    Ach ja, und eine Crèpes-Pfanne gibt es in unserem Haushalt natürlich nicht – benutzen Franzosen grundsätzlich nicht. Der Herr der Cucina nennt das einen “reinen Marketinggag”.

    Crepes Zucker

    Crèpes
    (10 – 12 große)

    • 2 Eier
    • 250 g Mehl (405er)
    • 0,5 l Milch
    • 1 EL Öl
    • 1 Prise Salz
    • etwas Öl zum Braten

    Alle Zutaten vermischen, am besten eine Stunde stehen lassen.

    Crepes Probe
    Probe-Stückerl
    Crepes Pfanne horizontal
    Damits dünn verläuft, auch mal vertikal halten.

    Öl in der Pfanne erhitzen, einen Probepfannkuchen backen. Dann ggf. überschüssiges Öl aus der Pfanne entfernen und los gehts mit dem Backen der Crèpes … und immer schön dünn!

    Crepes Loecher
    Löcher dürfen auch mal sein.

  • Süßspeise

    Gebackene Dampfnudeln (erneut)

    Vor langer, langer Zeit gabs zu Blog-Anfangszeiten die gebackenen Dampfnudeln von Petra. Diese sind inzwischen in unser Standard-Koch-Repertoire aufgenommen worden. Es gibt sie oft und viele Bekannte, die Angst vor den Anbrennen der “normalen” Dampfnudeln haben, haben das Rezept übernommen.
    Gestern habe ich die Nudeln einer waschechten Österreicherin vorgesetzt – und auch hier fanden sie Anklang. Ein Grund, sie hier ein zweites Mal anzupreisen! Und der Vollständigkeit halber das Rezept von Petra.

    Dampfnudeln 3 n

    Gebackene Dampfnudeln
    (4 Portionen)

    • 500 g Mehl
    • 20 g Hefe
    • 1/4 l Milch
    • 75 g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 1 Ei
    • 100 g Butter

    Zum Übergießen:

    • 1/4 l Milch
    • 25 g Zucker
    • 40 g Butter

    Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde machen. Die Milch etwas erwärmen und mit einem Teil davon die Hefe anrühren. Die Hefemilch in die Mulde gießen und mit etwas Mehl verrühren. Mehl vom Rand darüberstäuben und den Vorteig in abgedeckter Schüssel 10-15 Minuten gehen lassen. Nun die restliche Milch, Zucker, Ei und weiche Butter zugeben und alles zu einem glatten, nicht zu festen Teig verarbeiten. Den Teig in der Schüssel abgedeckt etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.

    Dampfnudeln 1

    Den gegangenen Teig in 8 gleich große Teile trennen und zu Bällen abdrehen, mit Abstand in eine große, gefettete Auflaufform legen. Im Backofen auf unterstem Rost 15-20 Minuten bei 50°C aufgehen lassen.

    Dampfnudeln 2

    Die Milch ein wenig erwärmen, mit Zucker und Butter verrühren, über die Klöße gießen. Den Ofen auf 200°C stellen und die Klöße auf der unteren Schiene 25 Minuten backen, den Ofen dann ausstellen und die Rohrnudeln noch 5-10 Minuten ruhen lassen.

    Warm mit Vanillesauce und Preiselbeeren servieren.

  • Dessert,  Süßspeise

    Clafoutis

    Zur Zeit ist ja der volle ClafoutisHype in den Blogs. In jeder denkbaren Kombination und jedem Mischungsverhältnis – da fällt die Wahl schwer, wenn man sich für ein Rezept entscheiden soll.

    Ich habe das Rezept von Bolli verwendet und gegessen hat es nur der Herr der Cucina – wie immer bei mir wegen Allergien. Ihm hats geschmeckt!

    Clafoutis klein copyr


    Clafoutis

    • 3 EL Mehl
    • 3 EL Speisestärke
    • 5 EL Zucker
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • Salz
    • 3 Eier
    • 125 g Crème fraîche
    • 125 g Milch
    • Obst (bei mir 200 g Kirschen)
    • Puderzucker

    Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Alle Zutaten (bis auf Kirschen und Puderzucker) gut verrühren.

    Eine Tarte- oder Auflaufform einfetten und dann das Obst auf dem Boden verteilen. Den Teig darübergiessen und die Form für eine gute halbe Stunde backen.

    Mit Puderzucker bestreuen! Guten Appetit!

  • Dessert,  Süßspeise

    Quiche con brie e lamponi

    Ich bin ja ein bekennender Suppenkaspar. Für eine gute Nudelsuppe lasse ich fast alles stehen. Außerdem esse ich sie abends nach einem langen Arbeitstag unglaublich gern. Der Herr der Cucina teilt diese Liebe nicht uneingeschränkt mit mir. Deshalb gehen wir manchmal “getrennte Wege”.
    An diesen Abenden gibt es für ihn die Gerichte, die ich gerne essen würde, wegen Allergien nicht essen kann, aber dem Herrn der Cucina nicht vorenthalten möchte.

    Eines davon war die Quiche per due – Brie e lamponi aus dem Blog Via delle rose von Mariluna, einer Italienerin in Paris.

    Der Herr der Cucina wollte – wie im Rezept angegeben – keinen Honig darüber verteilt haben, sondern griff zur Williams-Flasche und verteilte ein wenig vom Brand auf der Quiche. Sein Résumé: Eine kräftigere Nachspeise zum Wein oder eine kleine Verpflegung an einem Spieleabend – kalt und warm sehr gut.

    Quiche Teller klein copyt

    Quiche con brie e lamponi
    2 Portionen

    • Blätterteig
    • 100 g reifer Brie
    • 125 g Himbeeren
    • 1 Ei
    • 5 cl Sahne
    • Salz, Pfeffer
    • 1 – 2 EL Williams Birnenbrand
    • etwas Butter

    Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Eine Form mit etwas Butter einfetten, den Blätterteig in die Form legen und mit einer Gabel mehrfach einstehen. Den Brie in kleine Stücke schneiden und auf dem Blätterteig verteilen. Ei mit Sahne verrühren, salzen und pfeffern. Über den Brie gießen und die Quiche mit den Himbeeren gleichmäßig belegen.

    Im Ofen 25 Minuten backen.

    Mit einem Eßlöffel den Williams auf der warmen Quiche verteilen.

    Quiche Form Tisch klein copyr

  • Dessert,  Süßspeise

    Orangen-Reis-Auflauf

    Diesen Orangen-Reis-Auflauf von Johann Lafer gibt es immer mal wieder bei uns.
    Orangen, Milchreis, Milch und Eier sind normalerweise im Haus, und so steht dieser Süßspeise meist nichts im Weg. In kleine Förmchen gefüllt, eignet er sich auch hervorragend als Dessert. Wer möchte, kann dazu ein Kompott essen oder den Auflauf mit Puderzucker bestäuben. Wir genießen ihn meist pur.


    Orangen-Reis-Auflauf
    4 Personen Hauptspeise
    6 Personen Nachspeise

    • 130 g Milchreis
    • 500 ml Milch
    • Mark von 1 Vanilleschote
    • 100 g Zucker
    • 5 Orangen
    • 3 EL Orangenmarmelade
    • 3 EL Cointreau
    • 2 EL Honig (bei uns Akazienhonig)
    • 3 Eier
    • Salz
    • 2 EL Speisestärke
    • ggf. Puderzucker zum Bestäuben

    Für den Auflauf Milch, Vanillemark und 40 g Zucker kurz aufkochen. Reis zugeben und bei geringer Hitze 25 Minuten kochen, dabei öfter umrühren. Topf vom Herd nehmen und den Reis abkühlen lassen.

    Orangen bis auf das Fruchtfleisch schälen und Filets herausschneiden. Marmelade, Cointreau und Honig erwärmen und die Orangenfilets vorsichtig unterheben. Beiseite stellen.

    Backofen auf 190 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

    Eier trennen, Eigelb und 30 g Zucker mit dem Quirler schaumig schlagen. Speisestärke unterrühren und alles unter den abgekühlten Milchreis ziehen. Eiweiß mit 1 Prise Salz leicht anschlagen.
    Nach und nach den restl. Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Eischnee vorsichtig mit einem Gummispatel unter die Reismasse heben.

    Die Hälfte der Reismasse in die Auflaufform einfüllen, glatt streichen. Orangenragout (mit wenig Sauce) gleichmäßig darauf verteilen. Restliche Reismasse auf die Orangen geben, glatt streichen.


    Im Backofen gut 30 – 40 Minuten backen.