• Fleisch,  Hauptspeise

    Unsere ersten, selbstgegarten Spareribs

    Eigentlich mag ich Spareribs sehr gern. Im Restaurant sind sie mir aber oft zu trocken und übergart. Oder mit zu viel Sauce übergoßen. Oder zu groß. Oder die Sauce ist zu süß. Oder … oder … oder … Ihr merkt schon, ich bin heikel.

    Jetzt besitzen wir keinen Grill und müssen uns somit anderweitig behelfen, wenn wir unsere eigene Version der Spareribs ausprobieren wollen. Auf der Suche nach Rezepten wurde ich bei USA Kulinarisch schnell fündig und “Tony Romas World Famous Ribs” sprachen mich an. Was kann da schon schief gehen, wenn “World Famous” dabei steht.

    Es ging nichts schief. Zarte, saftige Spareribs kamen heraus, bei denen man noch das Fleisch schmeckt … und nicht nur die Sauce. Und das soll auch so sein, wenn ich wie dieses Mal kleine Bio-Rippchen hatte.

    Große Empfehlung für dieses Rezept! Wir haben es inzwischen schon mehrfach gemacht.

    Spareribs Teller

    Spareribs

    Backofen auf 150 Grad vorheizen. Rippchen in Portionen teilen (drei bis sechs Knochen), mit Soße bestreichen und in Alufolie wickeln. Die einzelnen Päckchen auf einen Rost legen, so dass nichts auslaufen kann, und zwei bis drei Stunden braten, bis das Fleisch sehr weich ist.

    Spareribs Ofen

    Zum Ende der Garzeit Grill vorheizen, die Rippchen aus der Folie nehmen und auf dem Rost von beiden Seiten sehr braun grillen. Oder im Backofen den Grill einschalten und 5 Minuten darunterschieben – so haben wir es gemacht.

  • Fleisch,  Hauptspeise

    Fettine di maiale con cipolline e capperi

    Und noch einmal schnelle, aber feine Ferienwohnungs-Urlaubsküche, und auch wieder aus dem Buch “Neue Rezepte aus der klassischen, italienischen Küche” von Marcella Hazan: Schnitzel mit Frühlingszwiebeln und Kapern.

    Dazu gab es bei uns Bruschetta und ein Glas Bier von Moretti:

    Fettine maiale

    Fettine di maiale con cipolline e capperi
    2 Portionen

    • 5 Frühlingszwiebeln
    • 1 TL Kapern (bei mir eingelegt in Salz und abgespült)
    • 2 Schweineschnitzel (bei mir dünne Kalbschnitzel)
    • 1 EL Olivenöl
    • 1 EL Butter
    • 2 EL Mehl
    • Salz
    • Pfeffer

    Das Weiß der Frühlingszwiebeln in feine Röllchen schneiden. Öl und Butter in einer Pfanne geben, aufheizen. Schnitzel in Mehl wenden und in die Pfanne geben, von beiden Seiten anbraten und herausnehmen.  Zwiebelröllchen in die Pfanne geben, weich dünsten, pfeffern, salzen und Kapern hinzufügen. Schnitzel wieder in die Pfanne geben, in der Würzsauce wenden und sofort servieren.

  • Fleisch,  Hauptspeise,  Salat

    Hendlbrustsalat

    Ihr habt ihn schon öfters in der Stattkantine gesehen, den Hühnerbrustsalat, der sich wunderbar zur Resteverwertung eignet.

    Die Hühnerbrust dafür kann von einem gegrillten oder einem gekochten Hähnchen sein – und natürlich könnt Ihr auch andere “Hühnerreste” dafür verwenden. In der heutigen Variante ist er mit Tomaten und Gurken gemacht, auch hier sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt – Brokkoli, Paprika, Erbsen, was immer Ihr mögt, könnt Ihr untermischen.

    Huehnerbrustsalat

    Hühnerbrustsalat
    2 Portionen

    • 2 gekochte oder gegrillte Hühnerbrüste ohne Haut
    • 1 kleine Salatgurke
    • 10 Cocktailtomaten
    • 2 EL Mayonnaise
    • 2 EL Joghurt
    • Salz
    • Pfeffer
    • Piment d’Espelette
    • Sonnenblumenöl
    • Weißweinessig

    Hühnerbrüste in Stücke schneiden, ebenso die Gurke, Tomaten vierteln. Aus den übrigen Zutaten eine Salatsauce herstellen und zu Huhn und Gemüse geben. Gut vermischen, im Kühlschrank ziehen lassen.

  • Fleisch,  Hauptspeise

    Haxerl-Wochenende

    Winter- und Frühlings-Haxerl-Essen am vergangenen Wochenende:

    • Zwei Lammhaxerl, einfach auf einem Gemüsebett (halbierte Cocktailtomaten, Zucchinischeiben, Zwiebelviertel und Olivenöl) im Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) für 45 Minuten gegart – dazu Bratkartoffeln
    • Zwei Surhaxerl, dazu Kartoffelbrei und Sauerkraut – Rezept gibt es schon.

    Jetzt ist aber Schluß mit dem Winter, das war das letzte Surhaxerl bis September. Dann esse ich ganz traditionell wieder eins im Löwenbräuzelt, wie jedes Jahr.

    Haxerl

  • Fleisch

    Gewinnerin des Irish Beef – Fleischpakets ist …

    Werbung – Das Fleisch wurde uns kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Artikel gibt unsere Meinung wieder.

     

    Anja aus Dresden – herzliche Gratulation! Die Gewinnerin ist schon informiert, Euch allen danke ich für die rege Teilnahme!

    Verlosung 1

    Ein Teil der Lose.

    Verlosung Ziehung

    Der Herr der Cucina spielte die Glücksfee.

  • Fleisch

    Irish Beef Porterhouse Steak und ein Fleischpaket für Euch!

    Werbung – Das Fleisch war für uns kostenfrei. Irish Beef hat es uns überlassen, ob wir und was wir berichten. Der Artikel gibt unsere Meinung wieder.

     

    Manchmal mag das Leben nicht so rund laufen, wie man es gerne hätte. Die letzten Wochen waren hektisch, und ich pendelte zwischen Besuchen im Krankenhaus und zuhause. Ich lag nicht selbst drin, aber manchmal ist das noch schlimmer. Das Essen war zweitrangig, weder Psyche noch Magen wollten große Mahlzeiten, auch die Zeit war knapp.

    Dieses Wochenende fing es wieder an, in normalen Bahnen zu laufen. Und auch der Körper verlangte Energie. Der Herr der Cucina und ich teilten uns ein 850 g schweres Porthouse Steak. Dazu gab es selbstgemachte Pommes frites und Brokkoli.

    Hereford Porterhouse Steak roh

    Das Steak war ein Hereford Irish Beef. Die Rinder dafür stehen in kleinen Herden von durchschnittlich 55 Rindern auf der Weide (durch den milden Golfstrom fast ganzjährig Freiland) und ernähren sich fast ausschließlich von frischem Gras und Kräutern. Und das schmeckt man. Das Fleisch ist fein marmoriert, zart und saftig; es schmeckt sehr herzhaft.

    Die Qualität des irischen Rindfleisch wird streng geprüft, in jedem Produktionsschritt überwacht und zertifiziert.

    Und damit Ihr, wie wir, auch in den Genuß eines solchen Steaks und noch mehr irischem Fleisch kommt, müßt Ihr nur einen Kommentar hinterlassen. Denn ich verlose zusammen mit Irish Beef ein Fleischpaket im Wert von 100 €.

    Damit Ihr das Fleisch noch vor Weihnachten bekommt, müßt Ihr den Kommentar (bitte mit Vornamen oder Nickname) bis Dienstag, 16. Dezember 2014, 18 Uhr hinterlassen. Sollte Eure Weihnachtsessensplanung schon stehen, dann macht das nichts. Denn das Fleisch wird Euch über Otto Gourmet schockgefrostet ins Haus geliefert und Ihr könnt es direkt in die Gefriertruhe legen.

    Hereford Porterhouse Steak Brett

    Nach 15 Minuten in der Grillpfanne.

    Hereford Porterhouse geschnitten

    Sieht es nicht toll aus?

    Teilnehmen kann jede Person über 18 Jahren aus Deutschland (Versandadresse für das Fleisch), der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bekanntgabe der Gewinnerin/des Gewinners hier auf dem Blog bis spätestens 17. Dezember 2014.

    Diese Verlosung erfolgt in Zusammenarbeit mit Irish Beef.

  • Fleisch,  Hauptspeise

    DFO – Lammkotelett

    Der Herr der Cucina nimmt weiterhin seine StattKantine mit in die Arbeit, während bei mir je nach Kunde, Projekt und Arbeitsort die Art des Mittagessens sehr schwankt.

    Manchmal habe ich selbst Teile der StattKantine dabei, manchmal wärme ich mir etwas auf. Letzte Woche habe ich mir richtig gekocht – ein Lammkotelett, einige frische Erbsen, Rosmarinkartoffeln. Das Lammkotelett habe ich nach dem Braten mit Olivenöl und Zitronensaft, gemischt mit Knobi und Petersilie, eingepinselt. Sehr frisch.

    Ein schönes Mittagessen für die Serie “Dinner for One”.

    Lammkotelett

  • Fleisch,  Hauptspeise

    Backhendl

    Eine frische Hühnerbrust, zwei, drei Salate, Sonnenschein und ein Balkon – fertig ist ein sommerliches Samstagmittag-Essen. Dazu ein kühles Tegernseer Spezial und die Welt ist in Ordnung.

    Backhendl

    Backhendl 
    (2 Portionen)

    • 1 Hähnchen oder die Brüste von zwei kleinen Hähnchen
    • 2 Eier
    • Salz
    • Pfeffer
    • 100 g Mehl
    • 150 g Semmelbrösel
    • Fett zum Ausbacken (z.B. Sonnenblumenöl)

    Das Hähnchen außen und innen abspülen und abtrocknen und in insgesamt 8 Stücke zerteilen: Brüste herausschneiden und jeweils halbieren, Keulen abtrennen und halbieren. Nach Belieben die Haut entfernen.

    Wenn nur die Brüste verwendet werden, diese in die gewünschte Größe schneiden. Die Eier verquirlen. Die Hendlstücke mit Salz und Cayennepfeffer kräftig würzen, in Mehl wenden, durch die verquirlten Eier ziehen und in Semmelbröseln wenden. Fett in einer hohen Pfanne erhitzen, panierte Hendlstücke darin frittieren, dabei einmal drehen.  Die Backhendlstücke auf Küchenpapier abtropfen lassen, auf Tellern anrichten und z.B. mit Zitronenspalten garnieren sowie mit Salat servieren.

  • Beilage,  Einkäufe,  Fleisch

    Grillen, Fußball und Saucen

    Werbung – Die Saucen wurden uns von byodo kostenfrei zur Verfügung gestellt. Byodo hat es uns überlassen, ob wir überhaupt und was wir über unsere Verkostung berichten. Der Artikel gibt unsere Meinung wieder.

     

    Während der Fußball-WM waren wir zum Grillen und Fußball schauen bei Freunden im Garten eingeladen. Der Grilltisch war klassisch und reich gedeckt mit Fisch, Gemüse, Fleisch und verschiedenen Würstel – z.B. Foodfreaks Souvlaki (sehr, sehr empfehlenswert), Merguez und Salsicce.

    Grill roh

    Da kam das reichhaltige Probierpaket der bayerischen Biomarke byodo mit Bio-Grillsaucen wenige Tage zuvor sehr recht. Vier Saucen und einen Senf nahmen wir mit, um sie in großer Runde zu testen.

    byodo Saucen

    Während die anderen sich ein Potpourri der Saucen auf ihren Tellern verteilten, war ich schnell und leicht glücklich zu machen. Denn eigentlich kann ich wegen der obligatorischen Fruchtzutaten in Grillsaucen keine davon essen – meinen Allergien sei dank. Aber die Barbecue-Sauce enthielt keine und so griff ich gleich zu. Glücklicherweise war ich sehr (und später auch alle anderen) begeistert von ihr, mit einer leichten, harmonischen Rauchnote und wenig Süsse.

    Bei den anderen Saucen und dem Senf hielt ich mich raus, gebe aber gerne eine Zusammenfassung der Testberichte 🙂

    byodo Grillsenf

    Während der Grill- und Fondue-Senf wenig Zustimmung fand (“nicht Fisch, nicht Fleisch”, “mayonnaisig”) aber trotzdem kräftig geleert wurde (konnte also nicht so schlecht sein), fanden die anderen Saucen ihre Anhänger.

    Allen voran die Curry-Mango-Sauce, die von allen wegen ihrer Fruchtigkeit und leichten Konsistenz sehr gelobt wurde. Faszinierend war die Mango-Note, die nicht durch künstliche Aromen geschaffen wurde. Hier war der Unterschied zu konventiollen Produkten riesengroß.

    Die Cocktail-Saucen-Liebhaberin in der Runde griff mehrfach großzügig zur byodo-Variante und attestierte ihr eine große Leichtigkeit und Ausgewogenheit.

    Auch die Asia-Sauce fand Anklang, ihr fehlte aber etwas Schärfe, hier wurde nochmal nachgeschärft.

    Insgesamt ein sehr überzeugender Produkttest. Mindestens Barbecue- und Curry-Mango-Sauce werden dauerhaft bei uns Einzug halten.