• Hauptspeise,  Salat

    Unser liebstes Sommeressen

    Wir mögen es – warm oder kalt oder als Salat angemacht – sehr. Mit wirklich reifen Tomaten, kleinen Auberginen und Zucchini sowie (idealerweise Tropea-) Zwiebeln schmeckt es nach Sommer. Der Joghurt bringt den Touch Frische hinzu und der Couscous ist eine schöne Grundlage.

    Sommeressen

    Das Gemüse zum Couscous ist ein einfaches Ofengemüse. Dazu Couscous kochen und (selbstgemachten) Joghurt reichen. Schnell gemacht – auch für größere Runden.

    Ofengemuese

  • Hauptspeise,  Pizza Quiche & Co.

    Tomatentarte mit Mürbeteig

    Die Tomatentarte ist inzwischen in unseren sommerlichen Standard übergegangen –  wenn es schnell gehen muß mit Blätterteig, wenn ein bißchen mehr Zeit ist, dann mit selbstgemachten Mürbeteig. Schön fand ich auch die heutige Variante, mit gebratenen Zucchinischeiben zwischen den Tomaten.

    Tomatentarte fertig

    Tomatentarte
    Rechteckige Tarteform (11 cm * 34 cm)

    Teig

    • 200 g Mehl
    • 20 ml Milch
    • 1 Ei
    • 80 g Kalte Butter
    • 1 Prise Salz

    Belag

    • 2 kleine Zucchini
    • 4 reife Tomaten
    • 100 g Crème fraîche
    • 3 TL Senf
    • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette
    • Fett für die Form
    • Trockenerbsen zum Blindbacken

    Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig kneten und gut eine Stunde kalt stellen.

    Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne kurz anbraten. Zur Seite stellen. Tomaten ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Crème fraîche mit Senf und Gewürzen verrühren. Mürbeteig ausrollen, in die gefettete Form legen und 20 Minuten blind backen. Danach mit der Senfmischung bestreichen und mit dem Gemüse bestreichen. Für nochmal gut 25 Minuten im Ofen fertig backen.

    Muerbeteig

  • Backen

    Zucchinikuchen

    Werbung: Dieses Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich wurde für diesen Blogpost weder bezahlt, noch hat man Einfluß auf den Beitrag genommen.

     

    Dieser Kuchen sieht sehr schön aus – mit den grünen Zucchini-Streifen im Teig. Und er schmeckt auch noch sehr gut und saftig. Er stammt übrigens aus dem Buch “California” aus dem Kosmos-Verlag. Ein schön aufgemachtes, fröhliches Kochbuch mit jeder Menge Rezepten, die zum Nachkochen einladen. Auch die haptische Wahrnehmung paßt durch verschiedene Strukturen auf dem Einband und eine qualitativ hochwertige Aufmachung.

    Zucchinikuchen

    Zucchinikuchen
    30 cm Kastenform

    • 180 g Mehl (405er Weizen)
    • 1/4 TL Backpulver
    • 1/2 TL Back-Natron
    • 1/4 TL Salz
    • 1 gestrichener TL Zimt (bei mir ein 1/2 TL)
    • 1 kleine Zucchini, geraspelt (ca. 150 g )
    • 1/4 TL gemahlene Muskatnuss (bei mir nur geschätzt 1/8 TL)
    • 60 g klein gehackte Walnüsse oder Pekannüsse (habe ich weggelassen wg. Allergien)
    • 200 g Zucker
    • 2 Eier
    • 60 ml Öl (bei mir Sonnenblumenöl)
    • 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale
    • Fett für die Form

    Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Backform ausfetten. Zucker, Eier und Öl in der Küchenmaschine gut verrühren. Die Zucchiniraspel und die Zitronenschale unterrühren. Mehl mit Backpulver und Natron mischen und zum Teig geben, weiterrühren, dann noch Salz, Zimt, Muskatnuss sowie die Nussstücke dazugeben.

    Den Teig in die Form gießen und auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten backen.

  • Beilage,  Salat

    Backofengemüse – diesmal als Salat

    Seit zwei Jahren ist dies regelmäßig in unserem Sommer-Standard-Koch-Repertoire:

    Das Ofengemüse nach Katia, einmal warm als Beilage zu Kurzgebratenem, gemischt mit Pasta oder Basmatireis warm oder auch als Nudelsalat kalt, oder zum Beispiel kalt als Salat (mit Olivenöl und etwas weißem Balsamico angemacht). Dann ist das Ofengemüse bestens geeignet als Mitbringsel zu Grillpartys oder wie kürzlich als Gästeessen zu Lammkoteletts.

    Backofengemuese Lamm

    Bei uns liegen meist Zucchini, Auberginen, rote, milden Zwiebeln (am liebsten Tropea), Knoblauch und Tomaten auf dem Blech – und für mich am liebsten mit einem Übergewicht an Zucchini und Zwiebeln.

    Backofengemuese

  • Fleisch,  Hauptspeise

    Gemüse-Hendl-Sülze

    Für dieses Sommeressen kann man wunderbar Reste verwenden, vom Grillhendl, ein paar Gemüsesorten und noch etwas Brühe – und schon ist ein erfrischendes Essen fertig. Die Zutaten können gerne variieren. Ich habe die Zutaten mit wenig Brühe gemischt, so ist das ganz nicht besonders standhaft gewesen. Aber das kann jeder nach seiner Facon machen – die u.a. Flüssigkeitsmenge reicht für eine “luftigere” Mischung. Das Grundrezept stammt von Katia. Merci!
    Huehnersuelze Teller
    Gemüse-Hühnchen-Sülze
    4 Portionen

    • 2 Hühnerbrüste, gekocht oder Reste vom Grillhendl
    • 1 Zucchini, gekocht und in grobe Würfel geschnitten
    • 2 Handvoll frische Erbsen, gekocht
    • 3 gehäutete entkernte und stückig geschnittene Tomaten
    • 1 Bund Schnittlauch in kleine Röllchen geschnitten
    • 1 l Brühe (bei mir Fleischbrühe)
    • 8 Blätter Gelatine
    • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette

    Inhalt Huehnersuelze
    Die Zutaten – außer Brühe und Gelatine – gut miteinander vermischen. Die Brühe erwärmen und die aufgeweichten Gelatine-Blätter darin auflösen. Huhn und Gemüse in eine passende Form (mit Frischhaltefolie auskleiden, dann läßt sich die Sülze besser stürzen) mit der Brühe übergießen.Im Kühlschrank über Nacht abkühlen lassen.
    Bei uns gabs dazu Bratkartoffeln.
    Huehnersuelze nah

  • Hauptspeise,  Suppe

    Gulaschsuppe

    Ich habe nicht viele “Fertiggerichte” in meiner Kühltruppe – neben Kartoffelsuppe, Semmelknödeln, und Lammeintopf, gehört dazu nur die Gulaschsuppe. Das liegt vor allem daran, daß die Gefriertruhe nicht besonders groß ist, aber auch daran, daß ich meistens – im Sommer fast ausschließlich – frisch koche.

    Aber im Winter gibt es Abende, da wird es z.B. beruflich spät, aber etwas warmes wollen wir doch haben. Wie z.B. am letzten Sonntag, als wir von einer Kurzreise zurückkamen. Da greife ich gerne in die Truhe.

    Ich mag “leichtere” Gulaschsuppen, nicht mit Majoran überwürzt und zu dick. Hier das Rezept der letzten Charge – es variiert von Mal zu Mal.

    Gulaschsuppe Teller

    Gulaschsuppe
    6 Portionen

    • 4 Schalotten, in Halbringe geschnitten
    • 750 g klein geschnittenes Rindfleisch, eher mager
    • 750 g festkochende Kartoffeln (bei mir Moossieglinde), in Stücke geschnitten
    • 1 kleine Dose Tomaten
    • 3 kleine Zucchini, geschält und in Stücke geschnitten
    • 4 Zweige Thymian
    • Fleischbrühe (ca. 1 – 1 1/2 Liter)
    • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette
    • Olivenöl

    Schalotten in Oliven anschwitzen, etwas Farbe nehmen lassen. Fleisch zugeben. Rundrum anbraten. Kartoffel- und Zucchiniwürfel zugeben, ebenso die Dosentomaten und den Thymian. Mit Fleischbrühe aufgießen, so daß alles knapp bedeckt ist. Kräftig würzen. Leicht köcheln lassen, mindestens 1 Stunde.

  • Brot,  Hauptspeise

    Focaccia Pugliese mit Kartoffeln und Zucchini

    Bei der jetzigen Wärme muß es in der Küche schnell gehen, aber zwischen den Biergarten-Besuchen und viel Salat muß doch auch etwas Handfestes auf den Tisch.

    Focaccia Form

     Diese Focaccia geht schnell, schmeckt warm und kalt sehr gut und ein schöner Tomatensalat schmeckt großartig dazu. Ein Glas kühler Bacchus dazu und die Welt ist in Ordnung. (Rezept stammt aus der Zeitschrift essen & trinken März 2006.)

    Focaccia Pugliese mit Kartoffeln und Zucchini
    2 – 3 Portionen

    • 250 g große mehlig kochende Kartoffeln(ich habe kleine Sieglinde genommen, ging bestens)
    • 250 g Mehl (gesiebt)
    • 1/2 Würfel Hefe
    • 5 EL Olivenöl
    • 1 Zucchini
    • 150 g Zwiebeln
    • Fleur de Sel, Piment d’Espelette, Pfeffer

    120 g Kartoffeln waschen, auf einem Blech im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze auf der 2. Schiene von unten eine Stunde garen. Noch warm pellen und durch eine Presse drücken.

    Mit Mehl, Hefe, 1 El Öl, Salz und 100 ml lauwarmem Wasser zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, auf der bemehlten Arbeitsfläche 2-3 Minuten kneten. Zugedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Ausrollen und in eine Auflaufform (25*20 cm) geben.

    Weitere 30 Minuten gehen lassen.

    Zucchini und restliche geschälte Kartoffeln in feine Scheiben hobeln. Zwiebeln in feine Streifen schneiden. Mit 3 EL Öl, Salz und Pfeffer würzen. Auf dem Teig verteilen und mit restlichem Öl beträufeln.

    Im vorgeheizten Backofen auf der untersten Schiene bei 180°C 15 Minuten backen. Temperatur auf 240°C erhöhen. Auf der 2. Schiene von unten weitere 15 Minuten backen. Nach Wunsch mit Öl beträufeln und mit Fleur du Sel bestreuen, sofort servieren.

    Focaccia Teller

  • Pizza Quiche & Co.

    Blätterteig-Zucchini-Hack-Kuchen

    Montags gibts meist nur noch ein paar Reste im Kühlschrank und in der Gemüseschale, die Läden “überraschen” nicht unbedingt mit einem umwerfenden Angebot und außerdem bin ich oft montags länger bei meinem “Landkunden”, so daß nicht viel Zeit bleibt.

    Der Landmetzger hat aber auf und so entstehen dann Gerichte wie das folgende. Ein bißchen frisches Hack, Zucchini, Schalotten, Knoblauch, Eier und ein Schuß Sahne sowie Milch zusammen mit einer Rolle Blätterteig oder Strudelteig ergibt ein gutes Abendessen.

    Natürlich kann das Gemüse variert oder können Reste einer Sauce Bolognese verwendet werden.

    BlaetterteigHackZucchini

    Blätterteig-Zucchini-Hack-Kuchen
    Auflaufform (2 Portionen)

    • 300 g Hackfleisch
    • 2 kleine Zucchini, in kleine Würfel geschnitten
    • 2 Schalotten, klein gehackt
    • 1 Knoblauchzehe, klein gehackt
    • 150 ml Weißwein
    • 2 EL Olivenöl
    • 1 EL Butter
    • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette
    • 1 Rolle Blätterteig
    • 1 Ei
    • 250 ml Milch
    • 75 ml Sahne

    Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

    In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Schalotten und Knoblauch darin glasig anbraten, Hackfleisch dazugeben, ein paar Minuten mitbraten, würzen und mit Weißwein ablöschen. Auf kleiner Hitze garen.

    In einer weiteren Pfanne Butter erhitzen, Zucchiniwürfel zugeben und bei kleiner Hitze leicht anbraten. Unter die Hackfleischsauce rühren. Auflaufform ausfetten. Mit dem Blätterteig auslegen. Zucchini-Hackfleisch-Gemisch in die Form geben. Ei mit Milch und Sahne verkleppern, kräftig würzen und darübergießen.

    Im Backofen ca. 30 Minuten garen.

  • Hauptspeise,  Suppe

    Kartoffel-Zucchini-Tomaten-Eintopf

    Kürzlich gabs noch ein paar gut schmeckende Zucchini und Tomaten, da habe ich mich an Juttas Eintopf erinnert. Bei der Kälte draußen könnte ich jeden Tag gute Eintöpfe essen. Und der hier ist auch wieder wärmend, wohlschmeckend und schnell gemacht.

    Ich habe die Zutaten minimal aus Allergiegründen variiert.

    Zucchini Kartoffel Topf

    Kartoffel-Zucchini-Tomaten-Eintopf

    • 400 g Zucchini
    • 400 g Kartoffeln
    • 1 Zwiebel
    • 4 geschälte Tomaten ohne Kerne
    • 100 g kleine Pasta
    • Olivenöl
    • Salz, Pfeffer
    • Geriebener Parmesankäse

    Die Zucchini waschen und in kleine Würfel schneiden, die Kartoffeln schälen und auch klein würfeln. Die Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneiden und in einem Suppentopf in Olivenöl braten. Die Tomaten kleinschneiden und hinzugeben. Nach 2 Minuten kommen die Kartoffeln und die Zucchini hinzu, salzen und mit lauwarmem Wasser knapp bedecken.

    40 Minuten auf mittlerer Flamme bedeckt kochen lassen, nochmals abschmecken.

    Nudeln hinzugeben. Wenn die Nudeln weich sind mit einem Schuss Olivenöl, einer Prise Pfeffer und ggf. geriebenen Parmesankäse servieren.

  • Suppe,  Vorspeise

    Zucchini-Suppe mit Salbei

    Kürzlich habe ich mit Erstaunen festgestellt – sie ist noch gar nicht im Blog:Meine allerliebste Crèmesuppe – so einfach und doch anders im Geschmack.
    Für diesen Eintrag habe ich mich auf die Suche nach dem Originalrezept gemacht, es aber nicht mehr gefunden. Es ist Jahre her, als es mir in die Hände fiel; auf jeden Fall war es von Johann Lafer.
    Die Mischung aus Zucchinis und Salbei in der Kombi ist fein, der Salbeigeschmack kommt gut raus, aber übertönt nicht alles.

    Ihr merkt schon, ich mag sie, diese Suppe.
    Dieses Mal gab es sie mit Speck-Wecken, das Rezept dazu kommt morgen.

    Zucchinisuppe

    Zucchini-Suppe mit Salbei
    4 Portionen

    • 1 kg Zucchini (in grober Würfel geschnitten)
    • 3 Schalotten (grob geschnitten)
    • 10 kleine Salbei-Blätter (in feine Streifen geschnitten)
    • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette
    • Gemüsebrühe
    • Milch und Sahne
    • 3 EL Olivenöl
    • 1 TL Butter

    In einem großen Topf das Olivenöl und die Butter erhitzen, Schalotten zugeben, kurz anbraten, Zucchini und Salbei zugeben. Auch diese kurz rundherum anschwitzen.
    Mit Gemüsebrühe bedecken und zum Kochen bringen. Hitze zurückdrehen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.
    Etwas Flüssigkeit (ca. 1/3) abgießen. Mit einem Stabmixer das Gemüse pürieren, mit den Gewürzen abschmecken und mit Milch, Sahne oder geschlagener Sahne je nach Kalorienbedarf “verlängern”.

    Ggf. mit Croutons servieren.