• New York City,  Unterwegs in den USA

    D – Lufthansa LH 412 – Economy Class

    Und los gehts mit der Urlaubsberichterstattung!
    Wegen meiner Flugangst versuche ich, die Starts und Landungen zu reduzieren, und glücklicherweise ist München im internationalen Flugnetz ein Nabel der Welt. So gings brav mit der Lufthansa direkt nach Newark (bei New York) – theoretisch. Dazu aber später mehr.Gebucht wurde vor Monaten für den Hin- und Rückflug Economy – den Rückflug erhöhten wir dann noch kurzfristig per Meilen zur Business.

    Kamillentee Abflug

    Für mich war das Essen an Bord kein Thema, ich laborierte ja noch an EPEC rum. So gab es kurz vor Start noch ein Gläschen heißes Wasser für meinen Bonomelli-Kamillentee im Dallmayr-Café am Boden, in der Luft dann nur noch Wasser und Bananen.

    Start MUC LH412

    Der Herr der Cucina “genoß” in der Luft die Küche der Economy-Küche in Form von “Pasta” aus der altbekannten Auswahl “Chicken or Pasta” und dem Knabberzeug vorneweg.

    Abendessen Hinflug

    Der Snack in Form einer Pizza kurz vor der Landung wurde vom Fotoapparat verweigert – ebenso wie von meiner Begleitung. Der Flug war ruhig, ich kurz vor der Küste der USA dann auch.

    Ueber den Wolken

    Bis ich (Bin ich eigentlich die einzige, die immer wieder Flughöhe, Fluggeschwindigkeit und Flugrichtung auf den Monitoren überprüft, um ggf. dem Kapitän auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam machen zu können? 🙂 ) eine Schlangenlinie kurz vor Boston auf unserer Flugroute sah.

    Ich: Schau mal, da stimmt was nicht.
    Er: Na, da wird halt der Flugraum vor Boston abends voll sein.

    … nächste Schlangenlinie …

    Ich: Schau mal, schon wieder. Da stimmt was nicht.
    Er: Vielleicht umfliegt er schlechtes Wetter.
    Ich: Hmmmmmmmmmpf …

    … New York verschwindet als Ziel vom Bildschirm, das Flugzeug fliegt eine Kurve und direkt in den Norden. Die Rombe, die bis jetzt New York als Ziel markiert hatte, befindet sich jetzt bei Montreal. …

    Ich: Wir fliegen nach Montreal !!!!!!!
    Er: So ein Schmarrn.
    Ich: Schau hin! WIR! FLIEGEN! NACH! MONTREAL!

    … 5 Minuten später …

    Captain: Hier spricht Ihr Captain. Leider sind alle New Yorker Flughäfen wegen eines schweren Unwetters gesperrt. Wir weichen nach Montreal aus und warten dort, wie es weiter geht.

    Anflug Montreal
    Anflug Montreal

    … 4 Stunden dann Warten im Flieger in Montreal (übrigens: wenn ein Flugzeug am Boden steht, schlafe ich wunderbar auch in Economy-Sitzen), danach …

    Captain: Wir können nach New York starten.

    Mit knapp vier Stunden Verspätung trafen wir mit unserem theoretischen Non-Stop-Flug in New York mitten in der Nacht ein und – wunderbarerweise – wartete unser Shuttle-Service mit einem Namensschild tatsächlich noch auf uns und brachte uns in kurzer Zeit mitten in die Stadt.

    t.b.c.

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    Tarte Fine Pomme et Camembert

    Nach vielen, sehr guten Steak und Burgern, aber auch Fisch in USA wünschte sich der Herr der Cucina etwas vegetarisches. Da kam mir diese Tarte aus der “Saveurs” Nr. 183, gerade recht.
    Ein Festessen für den Herrn der Cucina! (Für mich eher nicht, außer dem Blätterteig vertrage ich davon nichts. Parallel entstand für mich ein kleiner Flammkuchen.)
    Im Original ist die Tarte noch mit etwas Rucola belegt.

    Tarte fertig

    Tarte Fine Pomme et Camembert
    2 Portionen

    • 1 frischer Blätterteig für ein Backblech
    • 1 Camembert (200 g)
    • 2 EL Pinienkerne
    • 2 mürbe Äpfel
    • Pfeffer
    • 5 EL Olivenöl

    Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Tarte roh

    Die Äpfel säubern und in sehr feine Scheiben schneiden. Den Camembert in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Blätterteig mit den Äpfeln, Camembert und den Pinienkernen belegen. Pfeffern. Olivenöl darauf gießen. 20 Minuten in den Ofen schieben.

  • Hauptspeise

    Lauchpuffer mit Kräuterdip

    Das Buch “Genussvoll vegetarisch” von Yotam Ottolenghi ging kürzlich durch viele Kochblogs. Ich bin ja immer etwas skeptisch, wenn solche “Hyps” ihre Runden drehen. Also schickte ich meine Mama los, um das Buch im Buchhandel professionell in Augenschein zu nehmen.

    Wenn ich so etwas tue, kommt meist die Antwort: “Das Buch brauchst Du nicht.” Aber dieses Mal kam Mama mit dem Buch zurück. 🙂 Sehr praktisch!

    Ich bin ja eigentlich ein “Fleischesser” – aber trotzdem habe ich gleich ein paar Rezepte “angemarkert”, die ich jetzt nach und nach – unterbrochen von manchem Stückchen Fleisch nachkoche.

    Als erstes wurden die Lauchpuffer nachgekocht – mit etwas weniger Kräutern und Gewürzen (manche vertrag ich nicht, manche mag ich nicht), aber im Ergebnis wunderbar. Nachkochenswert!

    Lauchplaetzchen fertig

    Lauchpuffer mit Kräuterdip
    4 Portionen

    • 3 Stangen Lauch – insgesamt 500 g Lauchringe, 2 cm dick
    • 5 Schalotten fein gehackt
    • Olivenöl zum Braten
    • 2 Messerspitzen Piment d’Espelette
    • 25 g Petersilie, fein gehackt
    • 1 Prise Zimt
    • 1 TL Zucker
    • 1/2 TL Salz
    • 1 Eiweiß
    • 120 g Weizenmehl (405er)
    • 1 leicht gehäufter EL Backpulver
    • 1 Ei
    • 150 ml Milch
    • 50 g Butter

    Kräuterdip

    • 100 g griechischer Naturjoghurt
    • 100 g Sauerrahm
    • 2 Knoblauchzehen, klein gehackt
    • 2 EL Zitronensaft
    • 2 EL Olivenöl
    • 1/2 TL Salz
    • 30 g Petersilie, fein gehackt

    Für den Kräuterdip alle Zutaten mit dem Stabmixer fein pürieren. Beiseite stellen.

    Lauch und Schalotten etwa 15 Minuten bei mittlerer Temperatur in Olivenöl braten, bis beides weich ist. In eine Schüssel umfüllen, Piment, Petersilie, Gewürze, Zucker und Salz unterrühren. Abkühlen lassen.

    Das Eiweiß steif schlagen und unter das ausgekühlte Gemüse heben. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Ei, der Milch und der Butter zu einem Teig verrühren. Behutsam unter die Eiweiß-Gemüse-Masse ziehen.

    Lauchplaetzchen Masse

    2 Esslöffel Olivenöl in einer großen Bratpfanne erhitzen und aus etwa der Hälfte des Pufferteigs vier große Puffer in der Pfanne ausbacken. Die Puffer 2-3 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

    Zum Abtropfen auf Küchenpapier legen und warm halten. Die restlichen Lauchpuffer auf dieselbe Weise braten.

    Mit dem Dip servieren.

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    Zurück – Welcome back!


    Drei Wochen Blogpause – aber mit zwei gewichtigen Gründen. Erst erwischte mich ein EPEC-Bakterium, um das man sicher keinen Wirbel gemacht, geschweige denn daraufgekommen wäre.
    Doch in Zeiten von EHEC wird parallel EPEC geprüft und das hatte ich erwischt. Die kurze Aufregung legte sich aber schnell. Bloß: Essen sehen, geschweige denn Essen riechen oder an die Zubereitung war nicht zu denken. Also folglich auch kein Bloggen. 😉

    Und dann gings mehr oder weniger direkt in den Urlaub. Wir wollten einen Teil unserer letztjährig geplanten, aber wegen Aschewolke ausgefallenen USA-Ostküsten-Reise nachholen.

    Freiheitsstatue 
    Freiheitsstatue

    Da wir aber nur zwei Wochen dieses Jahr Zeit hatten, gings 14 Tage nach New York – unterbrochen durch drei Tage in Washington.

    Washington Monument
    Washington Monument

    Vieles gabs zu entdecken, natürlich kulinarisches, aber auch kulturelles, geschichtliches, kurioses …

    Und da ich in der Vorbereitung auf die Reise vorallem Shopping-Reisebeschreibungen auf diversen Blogs und Foren gefunden habe, bin ich so frei und werde die nächsten Wochen immer wieder ein paar Nicht-Shopping-Berichte einstreuen, denn Shopping stand nicht auf unseren vorrangigen Urlaubs-To-Do’s.

    Ich hoffe, Ihr freut Euch über wieder aktivere Blogzeiten und Berichte von unserer Reise.