• Was ganz was anderes

    #wmdedgt – Ausgabe Dezember 2018

    Ein langer und unaufgeregter Bürotag – aber für #wmdedgt protokolliere ich ihn soweit möglich.

    Der Wecker klingelt um 5.55 Uhr und um 6.05 Uhr. Aufstehen, im Arbeitszimmer Licht machen und den Rechner hochfahren – es ist viel zu tun. Dann Küche, Frühstücken. Der Herr der Cucina verabschiedet sich. Ich setze mich direkt ans Notebook und verschicke ein wichtiges Mail. Gestern abend im Bett fiel mir ein, daß es noch im Entwurf-Ordner liegen geblieben war. Dann überweise ich mir eine meiner November-Rechnungen vom Kundenkonto. Ein Vorteil meines Jobs – nach Freigabe durch den Kunden geht das sehr zügig. Ich surfe 10 Minuten durch das Netz, bleibe bei Auftragsmalereien hängen und finde eine Künstlerin, die Wandmalereien in Schwimmbädern anfertigt. Die Adresse speichere ich in Evernote – kann ich sicher einmal beruflich brauchen.

    Dann aber schnell schnell ins Bad, die Zeit ist knapp. Seit Anfang November arbeite ich (zu) viel, der Backlog (wie es neudeutsch so schön heißt) ist immens, ich muß wenigstens die akuten Sachen vom Tisch bekommen. Für den Rest werden die Tage vom 20. Dezember bis Anfang Januar herhalten müssen. Auf dem Weg ins Bad klingelt das Telefon (7.31 Uhr) – Kunde 1 ruft an. Wir vereinbaren einen Telefontermin nach 17 Uhr. Nach dem Bad schreibe ich ein paar Mails, packe mein Rollköfferle und ab gehts zum Auto. Der Zahnarzt wartet.

    Ein Stück Zahn war mal wieder abgebrochen, deshalb muß eine Keramikfüllung entfernt und neue eingebaut werden. Eigentlich ein Termin von 30 Minuten. Insgesamt werkelt der Zahnarzt faßt eine Stunde. Es ist – wie immer bei meinen Zähnen – nicht so einfach.

    Danach ab und weiter nach Grünwald. Auf dem Weg hole ich zwei belegte Semmeln für die Zeit nach dem Abklingen des Taubheitsgefühls. Der Kunde meint, ich sähe sehr lädiert aus. Ob ich überhaupt arbeiten könne und wolle. Muß ja. Also mitten rein in Papierberge. Wir sind mit unserer Besprechung am Nachmittag fertig. Auf dem Heimweg esse ich meine Semmeln und höre den letzten Teil des Podcasts “Täter unbekannt” vom NDR. (Große Empfehlung – ich hörte schon Staffel 1 und mag das Format) Ich halte unterwegs an einer Friedhofsgärtnerei in Giesing und kaufe Tannenzweige, mit denen ich den Leuchter über dem Esstisch dekorieren will.

    Endlich daheim packe ich wieder Berge von Papier aus, ziehe bequeme Kleidung an, mache mir Tee und setze mich an den Schreibtisch. Ich schreibe einige für die Empfänger nicht sehr erfreuliche Mails, tätige Überweisungen und telefoniere mehrfach. Der frühmorgens vereinbarte Telefontermin findet statt, der Kunde ist mit dem Zwischenergebnis zufrieden.

    Dann wieder weiter mit Mails und Excel-Sheets. Ich erwarte wütende Anrufe auf meine Mails, die nicht eintreffen. Auch gut. Dann kommen sie morgen, aber sie werden kommen.

    Da meine Zähne noch nicht schmerzfrei sind, gibt es heute abend “weiche Kost“. Inzwischen ist der Herr der Cucina gekommen. Wir räumen die Küche auf und kochen gemeinsam. Während des Abendessens klingelt es an der Tür, der 3 1/2 jährige Nachbarsjunge ist ganz aufgeregt. Er macht uns darauf aufmerksam, daß unsere Schuhe noch nicht vor der Tür stehen. (Nikolaus naht.) Wir können ihn beruhigen und er verspricht uns, morgen zu klingeln und uns zu zeigen, was der Nikolaus gebracht hat.

    Die Spülmaschine wird gestartet, ich telefoniere mit meinen Eltern. Dann stellen wir die Schuhe vor die Türe und füllen sie auch noch gleich. Damit auch wir morgen etwas zum Vorzeigen haben. 🙂

    Ein paar letzte berufliche Mails, dann schreibe ich diesen Eintrag und fahre ich den Rechner runter. Es ist kurz vor 21 Uhr. (Und daß ich erst am Freitag merke, daß ich den Post nicht veröffentlicht habe, sagt viel über meine Arbeitslast im Moment aus.)

    Danach geht es kurz vor den Fernsehen und dann ganz schnell ins Bett. Gute Nacht.

  • Was ganz was anderes

    #12von12 – Ausgabe November 2018

    Schon sehr lange gab es kein #12von12 auf dem Blog – aus Instagram könnt Ihr es aber immer finden. Kurzgefaßt: 12 Fotos vom 12. des Monats – alle Bildergeschichten gesammelt bei Caro von Draußen nur Kännchen.

    2018 November 12von12 01
    Wie immer startet der Tag morgens kurz nach 6 mit Milchkaffee.

    2018 November 12von12 02
    Arbeitstag – Meeting in der Sendlinger Straße

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    Danach geht es weiter nach Grünwald – wettertechnisch ein Traumtag.

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    An einer Hauswand in Grünwald.

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    Auf den Kunden warten – in der Sonne. Noch ein bißchen auftanken.

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    Auch das Auto will aufgetankt werden.

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    Das unterwegs gekaufte Hackfleisch zu Bolognese verarbeiten und dann lange köcheln lassen.

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    Dann geht es an den Schreibtisch – versüßt durch einen Wochenend-Kuchen-Rest.

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    Abendessen

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    Fernseh-Weinbegleitung

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    Wecker um 4 Uhr. Zu Früh.

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    Trotzdem noch zwei, drei Seiten auf dem Kindle. Gute Nacht.

  • Was ganz was anderes

    #wmdedgt – Ausgabe November 2018

    Es ist kein aufregender Tag, dieser 5. November 2018 – aber für #wmdedgt protokolliere ich ihn soweit möglich.

    Seit Oktober klingt der Wecker 10 Minuten früher – um 6:05 Uhr. Der Herr der Cucina hat einen neuen Kunden und geht deshalb früher außer Haus. Aber außer dieser Neuerung verläuft alles wie immer. Er macht Kaffee, geht danach ins Bad, ich richte den Rest des Frühstücks her. Wir frühstücken gemeinsam. Ich gehe ins Bad, während er das Haus verläßt. Duschen, anziehen, dann geht es für mich wie jeden Montag zur Krankengymnastik. Der Titanarm von letztem Jahr ist seit gut drei Wochen kein Titanarm mehr, aber die Beweglichkeit ist aufgrund der nochmals recht großen OP etwas eingeschränkt. Die 20 cm lange Narbe trägt ihr übriges dazu bei. Ich bin dankbar für diese Krankengymnastik und profitiere sehr.

    Nachdem ich das Wochenende vor allem beruflich am Schreibtisch verbracht habe, “gönne” ich mir nach der Krankengymnastik eine Stunde auf dem Balkon und mache ihn winterfest. D.h. ich fege Laub zusammen, verstaue Tisch und Stühle in der Ecke, packe Rosen und Apfelbaum in Luftpolsterfolie ein.

    Zurück am Schreibtisch checke ich Mails, telefoniere mit Kunde 1 und Kunde 2. Ich mache mir danach Bratkartoffeln und ein Spiegelei. Und wieder ab ins Bad – Schminke und Business-Kleidung warten auf mich.

    Das Telefon klingelt noch einmal. Ich hatte über die Homepage von Fiat ein Autohaus vor Ort um Anruf und Angebot gebeten. Vor zwei Jahren hatte ich schon einmal einige Begegnungen aus der Hölle mit dem stationären Handel und dann das Auto im Internet gekauft. Dieses Jahr wollte ich es noch mal versuchen. Und scheiterte wieder kläglich. Die Dame war nicht willens, mich zu unterstützen und mir die fehlenden Auskünfte zu beschaffen. Nun denn. Dann kaufe ich das Auto eben wieder im Internet.

    Mit dem Auto geht es nach Grünwald. Auf dem Weg entsorge ich Flaschen und Plastik, telefoniere mit drei Rechtsanwälten, leere den Briefkasten von Kunde 3 und treffe mich danach mit Kunde 4. Wir trinken Kaffee, diskutieren über die Immobilienpreise in München, die Aktienmarktauswirkungen der Midterms morgen und den Brexit. Danach erledige ich für ihn einiges am Rechner.

    Auf dem Rückweg muß ich ein Einschreiben bei der Post abholen. Wie immer sind in Grünwald alle Schalter besetzt und fast keine Kunden da. Ich sinniere seit Jahren über den Grund. Lebt einer der Post-Vorstände in Grünwald? Haben sich einflußreiche Bürger Grünwalds an passender Stelle beschwert? Auch in der Weihnachtszeit ist diese Postfiliale ein Grund zur Freude (keine Ironie!).

    Zuhause telefoniere ich wieder, öffne Post, schreibe Mails … Der 3 jährige Nachbarjunge klingelt. Ob ich Zeit hätte ein Buch vorzulesen? Nein, habe ich eigentlich nicht. Wir lesen das Dschungelbuch. Danach versorge ich ihn mit einer kleinen Tüte Gummibärchen. Nachdem er weg ist, wieder Schreibtisch …

    Der Herr der Cucina kommt nach Hause, wir kochen gemeinsam Nudeln mit einer Gemüse-Pilz-Sauce, schauen die 19 Uhr Nachrichten und berichten uns gegenseitig von unserem Tag.

    Danach noch einmal Schreibtisch. Termine morgen wurden verschoben, der Nachmittagstermin findet vormittags statt. Wie immer arbeite ich kurz vor knapp und hatte die Vormittagsstunden zur Vorbereitung geplant. Wie immer klappt es aber trotzdem. Ich packe mein Rollköfferchen. Der Abend endet vor dem Fernseher. Eine Stunde bleibt noch, bevor es ab ins Bett geht. Die Nacht ist traumlos und der Schlaf ohne Unterbrechung.

  • Bayern,  Restaurants,  Unterwegs in Deutschland

    Wiesn 2018 – Ein Rückblick in Bildern

    Wie jedes Jahr waren wir ziemlich oft auf der Wiesn, mal mittags, mal abends – am Wochenende und unter der Woche. Unsere bevorzugten Zelte sind wie seit Jahrzehnten die Ochsenbraterei, das Weinzelt und das Löwenbräuzelt. Etwas neues haben wir aber auch ausprobiert – wir waren das erste Mal auf der Oidn Wiesn und haben im Festzelt “Tradition” gegessen.

    Eine kleine kulinarische Rückschau auf zwei Wochen Wiesn:

    2018 Wiesn 16

    Jennerweinpfand’l (Medaillons von Reh, Wildhase und Hirschrücken) in Wacholderrahm
    auf Edelschwammerl mit Rosenkohl, handgeschabten Bio-Eierspätzle und eingemachten Preiselbeeren – mein Standard-Anstich-Gericht im Weinzelt

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    Dry aged Entrecôte  mit Rosmarinkartoffeln, gegrilltem Gemüse, Kräuter-Chili-Pesto unter der Woche mittags im Weinzelt

    2018 Wiesn 15

    Auch unter der Woche im Weinzelt: Das Wiener Schnitzel

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    Der Himmel in der Ochsenbraterei

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    Vorspeisenbrett für drei Personen – der Beginn eines Abends unter Freunden in der Ochsenbraterei

    2018 Wiesn 07

    Rinder Hochrippe, rosa gebraten mit Bio-Kartoffel-Gurken-Salat – in der Ochsenbraterei, mittags mit Freunden und Familie

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    Zartes Rinderfilet mit Pfeffersoße, Gartengemüse und überbackene Bio-Kartoffeln – in der Ochsenbraterei

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    Montagmittags – der Blick vom Balkon der Ochsenbraterei auf eine ruhige Wiesn

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    Im Festzelt “Tradition” auf der Oidn Wiesn.

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    Schweinebraten und Hendl im Festzelt “Tradition”

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    Das erste Mal Armbrust-Schießen …

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    … mit einem sehr guten Ergebnis.

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    Am letzten Sonntag im Löwenbräuzelt – Hirschgulasch, Ente, Hendl und Kalbsbrust

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    Und da ich etwas kränklich zuhause auf der Couch lag, brachte mir der Herr der Cucina die Wiesn nach Hause. <3

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    Servus, Bavaria, bis nächstes Jahr!

  • Hotels,  Südtirol,  Unterwegs in Italien

    I – San Cassiano – Residence Vally

    Während unseres Dolomiten-Urlaubs wohnten wir in einer Ferienwohnung. Als wir uns im Internet ein gutes halbes Jahr vorher auf die Suche machten, gab es ein paar Kriterien für unsere Entscheidung: 2 Zimmer, eine ordentlich ausgestattete Küche, Balkon, Nachmittagssonne, Internet …

    2017 Dolomiten Residence Vally 02

    Der kleine mit Geranien bepflanzte Holzbalkon unter dem Anbau war unserer.

    Gefunden haben wir alles in der Residence Vally in Costadedoi, einem kleinen Vorort von Sankt Kassian. Am Anhang und etwas oberhalb der Talstraße gelegt ist das Haus ruhig und hell. Das Anwesen ist sehr gepflegt und sauber, die Wohnung sehr gut ausgestattet. Die Internet-Seite des Appartement-Hauses stimmt völlig mit der Situation vor Ort überein – ich mag das.

    2017 Dolomiten Residence Vally 06

    Blick aus unserem geschützten Balkon, den wir am Nachmittag nach dem Wandern immer zum Lesen nutzten …

    2017 Dolomiten Residence Vally 01

    … und für den Aperitif in der Abendsonne

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    Wohnzimmer

    2017 Dolomiten Residence Vally 03

    Angrenzende Küche

    2017 Dolomiten Residence Vally 05

    Schlafzimmer

    Wir waren sehr zufrieden mit unserem Appartement (Typ C Superior 48 m², ein Doppelzimmer, Schlafcouch im Wohnraum, separate Küche, Badezimmer mit Dusche, großer privater Südbalkon) und bezahlten im Ende August/Anfang September 2017 pro Nacht 98 Euro. Dazu kamen nur noch 50,00 Euro pro Apartment für die Endreinigung.

    Residence Vally
    Costadedoi Str. 67
    39030 St. Kassian (Abtei) – San Cassiano

    Tel. +39 0471 847001
    Fax +39 0471 844969
    request@residencevally.it

  • Südtirol,  Unterwegs in Italien

    I – Badia – Rundwanderung Heilig Kreuz

    Noch eine kleine Wanderung habe ich für Euch in der Umgebung von La Villa. Wir waren wie immer sehr früh morgens unterwegs und wollten eine Rundwanderung unterhalb des Heilig-Kreuz-Kofels unternehmen.

    In Badia ging es mit dem Sessellift zu Mittelstation des Heilig-Kreuz-Kofels.

    2017 Heilig Kreuz 01
    An der Mittelstation nahmen wir aber nicht den zweiten Sessellift zur Bergstation, sondern wanderten den Weg bergauf parallel zur Bahn. 45 Minuten später erreichten wir die Bergstation. Der Weg hierher bietet viele schöne Ausblicke:

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    Der Aufstieg ist auch an Kalvarienberg, an dessen Ende uns die Heilig Kreuz Kirche erwartete.

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    Empore

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    Hier hört jeder mit.

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    Neben der Kirche befindet sich die Rifugio La Crusc mit kleinem Gastraum, Übernachtungsmöglichkeiten und exzellentem Speck.
    2017 Heilig Kreuz 13
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    2017 Heilig Kreuz 12
    Wir machten nur eine kurze Rast und schauten uns eine Tafel mit den verschiedenen Aufstiegsrouten zum Heilig Kreuz Kofel an – hinterlegt mit Namen der Erstbesteiger:
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    2017 Heilig Kreuz 14

    Wir liefen lieber abwärts Richtung “Costalta/Oies”. Eine gute Stunde waren wir über Stock und Stein und durch den Wald unterwegs, bis ein Weg wieder Richtung Mittelstation rechts abbog.

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    Das Highlight der Wanderung kam für uns überraschend – der Lago da Le. Ein kleiner See mitten im Wald, so ruhig, so still, so wunderschön. Wir saßen hier sehr lang, bevor wir zur Mittelstation zurückgingen. (Da dieser Weg nur 10 Minuten benötigt, sind wir am letzten Urlaubstag noch einmal zur Mittelstation gefahren, und haben die Mittagszeit mit einer Brotzeit am See verbracht.)

    2017 Heilig Kreuz 17
    RIFUGIO LA CRUSC
    Loc. La Crusc, 1
    39036 Badia (BZ)
    Tel. 0471 839632

    s.croce@lacrusc.com

    Und das war die letzte Wanderung unseres Dolomiten-Urlaubs 2017.

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  • Unterwegs in Italien

    I – San Cassiano – Wanderung zur Scotoni Hütte

    Mit meinen Eltern war ich 1976 schon einmal in La Villa. Eine der Wanderung führte uns mit der Seilbahn auf den Lagazuoi. Danach ging es bergab über die Scotoni-Hütte nach Armentarola.

    2017 Scotoni 15

    Ich trage mich hochkonzentriert ins Gipfelbuch ein – neben mir Papa.

    2017 Scotoni 16

    Vor der Hütte mit meinem Papa, meiner Mama und einer Bekannten meiner Eltern.

    Knapp 40 Jahre später wollte ich mit dem Herrn der Cucina eigentlich die gleiche Tour noch einmal machen. Dann kam mein Armbruch dazwischen und ich traute mir die ganze Wanderung nicht zu. Deshalb wählten wir eine kleinere Runde. Wir starteten bei der Capanna Alpina.
    2017 09 Scotoni 14

    Capanna Alpina

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    Das Wandergebiet ist an der Capanna Alpina auf eine große Steinplatte gemalt.

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    Durch dieses Tal geht es aufwärts durch den Naturpark Fanes-Sennes-Prags:

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    2017 09 Scotoni 10

    Im Rücken habe wir die durch die Morgensonne beschienene Fanes Gruppe mit dem Piz Cunturines.

    2017 09 Scotoni 08
    Wir waren die ersten Gäste am Morgen und genossen am selben Platz, an dem ich mit meinen Eltern saß, die Sonne, den Cappucchino und die umliegende Bergwelt. Ein bißchen wegmütig wurde ich, als die ersten Wanderer vom Gipfel des Lagazuois eintrafen. Aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben.
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    Für ein Mittagessen war es noch zu früh.

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    Zurück nahmen wir den gleichen Weg wie hinauf – vorbei an den Haustieren der Scotoni-Hütte:

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    2017 09 Scotoni 03

    An der Capanna Alpina angekommen, erwartete uns wieder “heimisches” Fleckvieh:

    2017 09 Scotoni 02

    Insgesamt eine kleine, schöne Wanderung mit steilen Abschnitten auf breiten Wegen.

    Scotoni Hütte
    Alpe Lagazuoi, 2
    39036 San Cassiano (BZ)
    Alta Badia Südtirol
    Telefon +39 0471 847330
    info@scotoni.it

  • Südtirol,  Unterwegs in Italien

    I – Colfosco – Rifugio da Jimmi

    Während unseres Urlaubs in den Dolomiten 2017 hatte es während einer Nacht bis ins Tal geschneit – es war empfindlich kalt am frühen Morgen. Wir ließen es deshalb gemütlich angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir in San Cassiano mit dem Auto Richtung Colfosco.

    Dort liefen ein kleines Stück über die Wiesn zur Seilbahn Plans. Ziel sollte die Jimmy Hütte sein.

    2017 Jimmi Huette 03

     

    2017 Jimmi Huette 02

    Diese Seilbahn schwebt sanft über die Wiesn bis zur Mittelstation, an der man auch einsteigen kann. Weiter geht es etwas steiler aufwärts – jetzt heißt die Seilbahn Frara, auch wenn man einfach in der Gondel sitzen bleibt. Von der Bergstation sind es nur einige Meter bis zur Jimmy Hütte.

    2017 Jimmi Huette 05

    2017 Jimmi Huette 01

    Ein bißchen Zeit verbrachten wir auf der Terrasse, bestaunten das Wolkenspiel um den Sella-Stock und beobachteten Wanderer, die vom Grödner Joch in ca. 20 Minuten zur Jimmy Hütte wanderten.

    2017 Jimmi Huette 04

    Irgendwann gings aber doch nach Innen zu Bier, Brotzeit und Apfelstrudel.

    2017 Jimmi Huette 07

    2017 Jimmi Huette 06

    Wir zogen für den Rückweg die Seilbahn den rutschigen Wegen vor und fuhren gemächlich ins Tal.

    2017 Jimmi Huette 08

    Rifugio Jimmi
    Passo Gardena / Colfosco / Alta Badia
    Ph. +39 0471 836 776
    Mobil +39 333 433 22 62
    jimmi.schrott@rolmail.net

  • Südtirol,  Unterwegs in Italien

    I – La Villa – Wanderung Piz La Ila zur Ütia de Bioch

    Ein paar Berichte gibt es noch vom letztjährigen Urlaub in den Dolomiten. (Langsam aber sicher arbeite ich alles auf, versprochen.)

    Nach der Wanderung vom Piz Sorega zur Ütia de Bioch wanderten wir ein zweites Mal über die Hochebene. Dieses Mal starteten wir am Piz La Ila. Dafür nahmen wir in La Villa mit der Kabinenbahn.

    2017 Piz La Ila 01

    Start im Tal an der Kabinenbahn

    2017 Piz La Ila 02

    Und schon sind wir oben.

    An der Bergstation des Piz La Ila erwartete uns wieder ein kleiner Erlebnispark mit Spielplatz, Kneippanlage, uvm, den wir aber schnell hinter uns ließen. Auf Schotterstraßen und -wegen geht es immer auf und ab. Umgeben von einem 360 Grad Panorama – wieder mit Sella, Puez, Sassongher, Kreuzkofel, Fanes, Lagazoi, Marmolata …

    2017 Piz La Ila 03

    Sella

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    Neue Schneekanonen werden installiert.
    Schneekanonen auf 2000 m? Ich werde das nie verstehen.

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    Der Sassongher blitzelt hervor.

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    Edelweiß! Leider nur im Topf.

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    “Baden für Hunde verboten!”

    Vorbei an der Ütia de Trausines, Restaurant La Fraina, Rifugio La Brancia (im Sommer geschlossen) und Rifugio Tablà wird der Weg schmaler.

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    Die “Streichelgehege-Ziege” vor dem Restaurant La Fraina wollte ich fotografieren.
    Sie sabotierte dies, in dem sie die Bänder an den Stöcken anknabberte und ich erst mal die Stöcke retterte.

    Durch niedrige Sträucher ging es aufwärts. Oben erwartete uns wieder die Sonnenterrasse der Ütia de Bioch.

    Dieses Mal machten wir nur einen kurzen Halt und tranken etwas, bevor wir wieder der Rückweg antraten. Ab Mittag war unbeständiges Wetter angesagt, da wollten wir wieder im Tal sein.

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    Blick zur Bergstation Piz La Ila

    2017 Piz La Ila 11

    Obligatorisches Foto-Motiv an der Bergstation.

    (Ich war ein bißchen aufmüpfig und habe nicht von der “Fotopoint”-gekennzeichneten Stelle aus fotografiert.)

    Ein einfache, kleine Wanderung – auf und ab in einer Stunde für den einfachen Weg.

    Ütia de Bioch
    2079 m – Dolomiten
    loc. Bioch
    I-39030 La Villa / Südtirol
    Tel. +39 338 4833994
    Mob. +39 329 5914008
    info@bioch.it

    Piz La Ila
    15-er Kabinenbahn
    Sommerbetrieb 2017: 17.06. – 24.09.2017, von 08:30 – 17:30
    Bergfahrt 9,40 €, Talfahrt 8,50 €, Berg+Talfahrt 14,30 €


     

  • Getränke

    Selbstgemachter Limoncello

    Während des letzten Italien-Urlaubs im Juni zeigte Sraluigi ihre Limoncello-Ansätze auf Instagram. Und da wir nach gut 100 Gläsern Marmelade (Erdbeer, Pfirsich, Aprikose und Kirsche) nichts mehr zu tun hatten, haben wir gleich noch nach ihrem Rezept einen Limoncello angesetzt. Unser erster selbstgemachter.

    Er schmeckt uns ganz wunderbar und macht fast schon süchtig. Nächstes Jahr im Juni wird der Ansatz verdreifacht. Danke für das Rezept.

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    Selbstgemachter Limoncello

    • 1 Liter Alkohol (96%)
    • 10 große Amalfi-Zitronen
    • 800 g Zucker
    • 1 Liter Wasser

    Die Zitronen sehr dünn schälen – es dürfen keine weißen Hautreste dran sein. Den Alkohol mit den Schalen in große Flaschen füllen. Halbdunkel (keine pralle Sonne, aber auch kein dunkler Keller) stellen und vier Wochen abwarten. Zwischendurch habe ich die Flaschen ein bisschen gedreht.

    Nach der Wartezeit den Inhalt der Flaschen durch ein Sieb geben und die Flüssigkeit in einer Schüssel auffangen. In einem Topf Wasser mit Zucker aufkochen und knapp 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Zitronen-Alkohol unterrühren (Achtung! Spritzt!) und in Flaschen füllen.

    Wir trinken den Limoncello, der sehr dickflüssig ist, am liebsten auf Eis, direkt aus dem Tiefkühlfach.

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    Nach vier Wochen fast schon wie Papier.