Und wieder ein Beispiel aus der Serie Pisa-Test für Wirte, diesmal fotografiert in Hilzingen von meinem Stammleser 🙂 und Cousin Udo. Danke schön!
Vor einem Jahr in der Cucina: Orecchiette mit Champignon-Zucchini-Sauce
Vor einem Jahr in der Cucina: Orecchiette mit Champignon-Zucchini-Sauce
Mangels Zicklein gabs Lamm und wegen “Faulheit” wurde alles gemeinsam gegart.
Sehr fein!
Geschmorte Lammkeule mit Schalotten und Artischocken
2 Portionen
Artischocken vorbereiten und bis zur Verarbeitung in Zitronenwasser legen.
Keule einschneiden, um sie zu würzen. Salz, Pfeffer, Blätter des Thymianzweigs und die Knoblauchzehe im Inneren verteilen. Zusammenrollen und binden.
Olivenöl erhitzen und das Fleisch daran kurz anbraten. Schalotten dazugeben. Hitze reduzieren, Weißwein zugießen, geviertelte Artischocken zugeben und bei 150 °C ca. 1 Stunde schmoren.
Wieder eine der technischen Innovationen des Herrn der Cucina.
Die roten Zwiebeln in Verbindung mit dem Kalbskotelett passen wunderbar, die sämige Sauce, die im Ofen durch das Überbacken entsteht, schmeckt kräftig und sehr gut. Wie man aber den Bildern aber ansieht: kein fotogenes Gericht – was aber dem Geschmack keinen Abbruch tut.
Côtelette de veau à l’oignon
Überbackene Kalbskotelett mit Zwiebelsauce
2 Portionen
Die Zwiebeln grob schneiden und mit Zucker und 1 EL Butter in der Pfanne anschwitzen, nicht bräunen lassen. Mit 100 ml Weißwein ablöschen und bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten schmoren lassen. Anschließend mit dem Stabmixer pürieren.
Die Sahne zugeben und bei kleiner Hitze langsam eindicken lassen. Würzen.
Den Lauch in feine Streifen – Juliennes – schneiden.
Die Kalbskoteletts in 1 TL Butter beidseitig hellbraun anbraten. Die Lauchstreifen zugeben und kurz mitdünsten. Restlichen Weißwein und Noilly Prat zugießen und zugedeckt bei geringer Hitze ca. 15 – 20 Minuten schmoren lassen.
Das Fleisch in eine feuerfeste Form legen, den Bratenfond passieren, etwas einreduzieren lassen und mit dem Zwiebelpüree mischen. Dieses dann über die Koteletts geben.
Bei Oberhitze oder unter der Grillschlange kurz im Ofen überbacken. Die Zwiebelsauce darf nur wenig anbräunen.
Der Réserve del Conte ist der “Grundwein” des Weinsguts Manincor. Aber dieser Wein gefällt uns gut, ist ernstzunehmen. Wir trinken ihn als eine etwas “rundere” Alternative zum klassischen Chianti. Farblich bewegt er sich im kräftigen Dunkelrot, hat eine gewisse Würze und eine leichten Geschmack nach Johannisbeeren.
Vor einem Jahr in der Cucina: Süße Orangenmarmelade mit Cointreau
Schnell gemacht und das richtige im Winter:
Gröstl
(2 Portionen)
Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit der Hälfte der Butter und einem Schuss Öl rundherum goldgelb braten. In einer zweiten Pfanne die Speckstreifen anrösten, dann die Zwiebeln und die Bratenreste/Rindfleischwürfel hinzufügen und mitbraten. Wenn alles gut angebraten ist, die Kartoffeln ohne das Bratfett dazugeben. Alles kurz vermischenmit dem Schnittlauch vermischen, würzen. In der restlichen Butter die Spiegeleier braten, zusammen servieren.
Wir haben uns dieses Mal in etwa an das Rezept der New York Times gehalten und die Teilchen mit Wildpreiselbeer-Marmelade und Zimt gegessen. Gut hats geschmeckt – gibts wieder!
French Toast
2 Portionen
Alle Zutaten (natürlich ohne das Brot) gut miteinander vermischen. Toastbrot in Dreiecke schneiden und in einer Schale mit der Flüssikeit vollziehen lassen.
Butter in einer Pfanne erhitzen, die vollgesogenen Brotscheiben in die Pfanne legen und langsam von beiden Seiten braten.
Er riecht nach Kirschen, nach Beeren, eher würzig-fruchtig. Und der Geschmack geht genau in die gleiche Richtung; er ist rund und weich.
Kein grandioser Wein, aber ein ehrlicher, unkomplizierter Begleiter zu Pasta mit reichhaltiger Sugo und zu Pizza. Da ist er ideal.