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    Lammkeule mit Schalotten und Artischocken


    Heute gibt es endlich wieder Fleisch, genauer Lamm.

    Ideengeber für dieses Rezept war kürzlich ein Gericht im Magazin der Süddeutschen Zeitung von Anna Sgroi. Dort wurde eine Zickleinkeule gefüllt, im Ofen gegart, parallel dazu schmorten die Artischocken auf dem Herd.

    Mangels Zicklein gabs Lamm und wegen “Faulheit” wurde alles gemeinsam gegart.
    Sehr fein!

    Lammkeule Teller

    Geschmorte Lammkeule mit Schalotten und Artischocken
    2 Portionen

    • 1 ausgelöstes Stück aus der Lammkeule, ca. 500 g
    • 1 Knoblauchzehe in Scheiben
    • 1 Zweig Thymian
    • 250 ml Weißwein
    • 3 EL Olivenöl
    • Salz, Pfeffer
    • 5 kleine Artischocken
    • 10 kleine Schalotten
    Lammkeule gerollt

    Artischocken vorbereiten und bis zur Verarbeitung in Zitronenwasser legen.

    Keule einschneiden, um sie zu würzen. Salz, Pfeffer, Blätter des Thymianzweigs und die Knoblauchzehe im Inneren verteilen. Zusammenrollen und binden.

    Lammkeule gerollt Topf

    Olivenöl erhitzen und das Fleisch daran kurz anbraten. Schalotten dazugeben. Hitze reduzieren, Weißwein zugießen, geviertelte Artischocken zugeben und bei 150 °C ca. 1 Stunde schmoren.

    Vor einem Jahr in der Cucina: Funghi impanati e fritti alla Toscana
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    Côtelette de veau à l’oignon


    Im Kochbuch “Aus Frankreichs Küchen” von Marianne Kaltenbach wird dieses Gericht mit Kalbshaxen-Scheiben gemacht. Beim Stadtmetzger gabs aber ganz tolle Kalbskotelett – das paßt doch auch.

    Die roten Zwiebeln in Verbindung mit dem Kalbskotelett passen wunderbar, die sämige Sauce, die im Ofen durch das Überbacken entsteht, schmeckt kräftig und sehr gut. Wie man aber den Bildern aber ansieht: kein fotogenes Gericht – was aber dem Geschmack keinen Abbruch tut.

    Kotelett fertig klein

    Côtelette de veau à l’oignon
    Überbackene Kalbskotelett mit Zwiebelsauce
    2 Portionen

    • 300 g rote Zwiebeln
    • 1/2 TL Zucker
    • 1 EL Butter
    • 200 ml Weißwein
    • 75 ml Sahne
    • Salz, Pfeffer
    • 1 kleiner Lauch
    • 2 Kalbskotelett
    • 1 TL Butter
    • 1 EL Noilly Prat

    Die Zwiebeln grob schneiden und mit Zucker und 1 EL Butter in der Pfanne anschwitzen, nicht bräunen lassen. Mit 100 ml Weißwein ablöschen und bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten schmoren lassen. Anschließend mit dem Stabmixer pürieren.

    Zwiebelsauce klein copyr 

    Die Sahne zugeben und bei kleiner Hitze langsam eindicken lassen. Würzen.

    Kotelett roh klein copyr 

    Den Lauch in feine Streifen – Juliennes – schneiden.

    Kotelett Pfanne klein copyr 

    Die Kalbskoteletts in 1 TL Butter beidseitig hellbraun anbraten. Die Lauchstreifen zugeben und kurz mitdünsten. Restlichen Weißwein und Noilly Prat zugießen und zugedeckt bei geringer Hitze ca. 15 – 20 Minuten schmoren lassen.

    Kotelett gebraten klein 

    Das Fleisch in eine feuerfeste Form legen, den Bratenfond passieren, etwas einreduzieren lassen und mit dem Zwiebelpüree mischen. Dieses dann über die Koteletts geben.

    Bei Oberhitze oder unter der Grillschlange kurz im Ofen überbacken. Die Zwiebelsauce darf nur wenig anbräunen.

    Vor einem Jahr in der Cucina: Kohlrabisuppe mit Champignons

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    Réserve del Conte 2004 (Manincor)


    Den 2004er entdeckten wir direkt im Weingut, als wir mehr oder weniger zufällig einen Halt einlegten und ein paar Weine nach einer kleinen Wanderung am Kalterer See probierten.
    Da wanderten die ersten Flaschen in unseren Kofferraum respektive unseren Keller. Nachgekauft haben wir ihn dann – nachdem keine Fahrt nach Südtirol anstand – nochmals in Augsburg. Dort haben wir inzwischen auch den 2005er und den 2006er verkostet und immer ein paar Flaschen Asyl in unserem Keller gewährt.

    Der Réserve del Conte ist der “Grundwein” des Weinsguts Manincor. Aber dieser Wein gefällt uns gut, ist ernstzunehmen. Wir trinken ihn als eine etwas “rundere” Alternative zum klassischen Chianti. Farblich bewegt er sich im kräftigen Dunkelrot, hat eine gewisse Würze und eine leichten Geschmack nach Johannisbeeren.

    Manincor
    • Weingut: Manincor
    • Wein: Réserve del Conte
    • Jahrgang: 2004
    • Trauben: 40% Merlot, 30% Cabernet, 30% Lagrein
    • Verschluß: Korken
    • Alkohol: 12,5%
    • Land: Italien
    • Region: Südtirol
    • Preis: ca. 12,50 Euro in Deutschland
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    Wienerle mit Kartoffelsalat


    Frisch geräucherte Wienerle (Wiener, Frankfurter, Saitenwurst) vom Landmetzger, ein lauwarmer Kartoffelsalat (aber ohne Zwiebel und mit Brühe im Gegensatz zu Bolli) aus Moos-Sieglinde … viel besser als all die laschen Würste und der Eimerkartoffelsalat bei diversen Metzgern und Imbiß-Ständen.
    Mit exzellenten Produkten kann gutes so einfach sein – und ein ganz gutes Dinner for One.

    Wienerle Teller

    Vor einem Jahr in der Cucina: Süße Orangenmarmelade mit Cointreau

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    Gröstl


    Zur Zeit kommt es mir vor, als würde ich überall nur noch über Tiroler Gröstl lesen, zum Beispiel in eine Januarausgabe des SZ Magazins oder bei Lavaterra.
    Und so fiel mir beim Blick auf die Reste des gebratenen Kalbstafelspitz, die vom Wochenende waren, ein, daß genau die richtige Zeit für ein Tiroler Gröstel ist.

    Schnell gemacht und das richtige im Winter:

    Groestl Teller

    Gröstl
    (2 Portionen)

    • 400 g gekochte Kartoffeln (bei mir Moos-Sieglinde)
    • 30 g Butter
    • etwas Olivenöl,
    • 50 g Speck in Streifen
    • 70 g Zwiebeln in Streifen
    • 200 g Bratenreste oder gekochtes Rindfleisch in Würfeln
    • 3 EL Schnittlauch-Röllchen
    • Salz, Pfeffer
    • 2 Eier

    Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit der Hälfte der Butter und einem Schuss Öl rundherum goldgelb braten. In einer zweiten Pfanne die Speckstreifen anrösten, dann die Zwiebeln und die Bratenreste/Rindfleischwürfel hinzufügen und mitbraten. Wenn alles gut angebraten ist, die Kartoffeln ohne das Bratfett dazugeben. Alles kurz vermischenmit dem Schnittlauch vermischen, würzen. In der restlichen Butter die Spiegeleier braten, zusammen servieren.

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    French Toast


    Bei Robert gabs kürzlich Arme Ritter, in unserem Urlaub im Death Valley French Toast, in der Schweizer Zeitschrift Saisonküche Fotzelschnitten und im Blog der New York Times kürzlich auch diese getunkten, gebratenen Toast-/Brioche-Scheiben.

    Wir haben uns dieses Mal in etwa an das Rezept der New York Times gehalten und die Teilchen mit Wildpreiselbeer-Marmelade und Zimt gegessen. Gut hats geschmeckt – gibts wieder!

    Frenchtoast Teller

    French Toast
    2 Portionen

    • 8 (bei uns eher dünne) Scheiben gutes Toastbrot oder Brioche
    • 70 ml Sahne
    • 120 ml Milch
    • 2 Eier
    • etwas Vanillezucker
    • etwas Muskat
    • 1 Prise Salz
    • 1 EL Zucker
    • 10 g Butter
    Frenchtoast Pfanne 1

    Alle Zutaten (natürlich ohne das Brot) gut miteinander vermischen. Toastbrot in Dreiecke schneiden und in einer Schale mit der Flüssikeit vollziehen lassen.

    Frenchtoast Pfanne 2

    Butter in einer Pfanne erhitzen, die vollgesogenen Brotscheiben in die Pfanne legen und langsam von beiden Seiten braten.

    Vor einem Jahr in der Cucina: Tomatenbrot mit Olivenöl
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    Wein – Campofiorin Rosso del Veronese 2005 (Masi)


    Rubinrot mit schwarz-violetten Reflexen – so schimmert er im Glas, der ‘Campofiorin Rosso del Veronese’ aus dem bekannten Weingut Masi. (Den Rosato des Weinguts habe ich vergangenes Jahr schon vorgestellt.)

    Masi Wein klein copyr

    Er riecht nach Kirschen, nach Beeren, eher würzig-fruchtig. Und der Geschmack geht genau in die gleiche Richtung; er ist rund und weich.
    Kein grandioser Wein, aber ein ehrlicher, unkomplizierter Begleiter zu Pasta mit reichhaltiger Sugo und zu Pizza. Da ist er ideal.

    • Weingut: Masi
    • Wein: Campofiorin Rosso del veronese
    • Jahrgang: 2005
    • Trauben: 70% Corvina, 25% Rondinella, 5% Molinara
    • Verschluß: Korken
    • Alkohol: 13%
    • Land: Italien
    • Region: Veneto
    • Preis: ca. 10 Euro in Deutschland
    Vor einem Jahr in der Cucina: Im Ofen gegarte Kalbshaxe