• Fleisch,  Hauptspeise

    Schnelles Huhn – schneller Beitrag

    Dieses schnelle Essen erlaubt auch einen schnellen Beitrag:

    Huhn schnell roh

    Französisches Mais-Hähnchen, neue Grenaille, Tropea-Zwiebeln, frischer Thymian, französische Höhlen-Champignons, Salz, Pfeffer, Olivenöl, 250 ml Weißwein, 180°C und eine Stunde in den Ofen.

    Huhn schnell fertig

    Fertig!
    (Ach ja, bevor Ihr Euch wundert oder meckert :-), da wir die Haut nicht essen, wird sie auch nicht kross gegrillt. Wer mag, bitte!)

  • Hauptspeise,  Pizza Quiche & Co.

    Kürbis-Hühnerbrust-Quiche

    Was macht der Münchner mit übrigen Bier- und Hendlmarken am letzten Wiesn-Tag? Für die, die er nicht gleich gegen ein letztes Mittag- oder Abendessen eintauscht, läßt er sich von seiner Bedienung Hendl bringen, um sie mit nach Hause zu nehmen. Aus unseren vier halben Hendl wurde ein Abendessen, ein kleines Mittagessen für mich und aus zwei Hühnerbrusten und etwas Butternuß-Kürbis bastelte ich ein weiteres Abendessen.
    Ich hatte dem Herrn der Cucina während der Wiesn versprochen, danach mit den Kürbisgerichten zu beginen. Er mag Kürbis, ich bin jetzt nicht sooooo der Fan. Aber mit dem Butternuß kann ich mich anfreuden.
    Und so gabs am ersten Tag nach der Wiesn eine einfache Quiche. (Und extra für Isabella habe ich das Rezept sehr schnell verbloggt.)

    Kuerbis-Huhn-Quiche

    Kürbis-Hühnerbrust Quiche
    26 cm Durchmesser – flache Form (2 cm hoch)

    • 1 Blätterteig (gekauft) oder 1 Mürbeteig (Rezept siehe bei der Räucherfisch-Quiche)(Mürbeteig ist hier geeigneter)
    • 3 EL Petersilie – fein gehackt
    • 2 Hühnerbrust – gekocht oder gebraten
    • 500 g Kürbis – gewürfelt, max 1 cm Kantenlänge
    • Salz, Pfeffer, Muskat, ggf. Peperoncini
    • 2 EL Olivenöl
    • 2 Eier
    • 100 ml Sahne
    • 150 ml Milch

    Kürbiswürfel in einem Topf mit Olivenöl heiß anbraten, Hitze reduzieren, sehr wenig Wasser angießen und bißfest garen. Dabei kräftig würzen.

    Backofen auf 200°C vorheizen. Form mit Teig dünn auslegen.

    Kuerbis-Huhn-Quiche nah roh

    Hühnerbrust in dünne Streifen schneiden und auf dem Teig verteilen, Kürbis-Würfel und Petersilie ebenfalls. Nochmals kräftig würzen. Eier mit Sahne und Milch verkleppern. Darüber gießen.

    Für 30 Minuten in den Ofen schieben.

  • Brot,  Hauptspeise

    Focaccia Pugliese mit Kartoffeln und Zucchini

    Bei der jetzigen Wärme muß es in der Küche schnell gehen, aber zwischen den Biergarten-Besuchen und viel Salat muß doch auch etwas Handfestes auf den Tisch.

    Focaccia Form

     Diese Focaccia geht schnell, schmeckt warm und kalt sehr gut und ein schöner Tomatensalat schmeckt großartig dazu. Ein Glas kühler Bacchus dazu und die Welt ist in Ordnung. (Rezept stammt aus der Zeitschrift essen & trinken März 2006.)

    Focaccia Pugliese mit Kartoffeln und Zucchini
    2 – 3 Portionen

    • 250 g große mehlig kochende Kartoffeln(ich habe kleine Sieglinde genommen, ging bestens)
    • 250 g Mehl (gesiebt)
    • 1/2 Würfel Hefe
    • 5 EL Olivenöl
    • 1 Zucchini
    • 150 g Zwiebeln
    • Fleur de Sel, Piment d’Espelette, Pfeffer

    120 g Kartoffeln waschen, auf einem Blech im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze auf der 2. Schiene von unten eine Stunde garen. Noch warm pellen und durch eine Presse drücken.

    Mit Mehl, Hefe, 1 El Öl, Salz und 100 ml lauwarmem Wasser zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, auf der bemehlten Arbeitsfläche 2-3 Minuten kneten. Zugedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Ausrollen und in eine Auflaufform (25*20 cm) geben.

    Weitere 30 Minuten gehen lassen.

    Zucchini und restliche geschälte Kartoffeln in feine Scheiben hobeln. Zwiebeln in feine Streifen schneiden. Mit 3 EL Öl, Salz und Pfeffer würzen. Auf dem Teig verteilen und mit restlichem Öl beträufeln.

    Im vorgeheizten Backofen auf der untersten Schiene bei 180°C 15 Minuten backen. Temperatur auf 240°C erhöhen. Auf der 2. Schiene von unten weitere 15 Minuten backen. Nach Wunsch mit Öl beträufeln und mit Fleur du Sel bestreuen, sofort servieren.

    Focaccia Teller

  • Hauptspeise,  Salat

    Brezenknödel-Salat mit Bohnen und Pfifferlingen

    Nachdem ich die letzten Tage hier so viel gequatscht habe, mach ich es heute kurz. Zum vorübergehenden Sommer gibt es einen herbstlichen Salat. Wir fanden ihn phantastisch!

    Brezenknoedelsalat

    Brezenknödel-Salat mit Bohnen und Pfifferlingen
    2 Portionen als Hauptspeise, 4 Portionen als Vorspeise oder Beilage

    Brezen-Serviettenknödel – Rezept auch bebildert hier

    (Brezen-Serviettenknödel können auch durch Semmel- oder Brezenknödel ersetzt werden)

    • 4 Brezen vom Vortag
    • 250 ml Milch
    • 2 EL gehackte Petersilie
    • 1 Ei
    • Salz, Pfeffer, etwas Muskat und etwas Piment d’Espelette

    Vinaigrette

    • 6 EL Olivenöl
    • 3 EL Weißweinessig (weißer Balsamico)
    • Salz, Pfeffer

    Restliche Zutaten

    • 2 Handvoll kleine Pfifferlinge (gesäubert)
    • 1 TL Butter
    • 300 g grüne Bohnen – gekocht
    • 50 g sehr dünn geschnittener Parmaschinken
    • 10 Cocktail- oder Datteltomaten
    • 1 EL Butter

    Die Brezen in kleine Würfel schneiden, mit heißer Milch übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Die Würfel mit gehackter Petersilie und verkleppertem Ei gut vermengen, würzen. Zu einem lockeren Teig verarbeiten.

    Den Teig in zwei Hälften teilen, auf jeweils ein Stück Frischhaltefolie (bei mir aufgeschnittener Bratschlauch) geben und gut einrollen, mit Alufolie nochmals einrollen, wie ein “Bonbon” links und rechts verschließen.

    Im leicht kochenden Wasser ca. 20 Minuten ziehen lassen. Aus dem Wasser heben, aus der Folie nehmen und in Scheiben scheiben.

    Brezenknoedel nah

    In einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen und die Knödelscheiben darin anbraten. In einer zweiten Pfanne die Pfifferlinge in 1 TL Butter anschwitzen. Währenddessen die Vinaigrette anrühren und die Tomaten halbieren oder vierteln. Tomaten, Bohnen, Pfifferlinge anmachen. Brezenknödelscheiben auf einer Platte anrichten, mit dem Salat garnieren und Parmaschinken-Stücke darauf verteilen.

    Lauwarm servieren.

    Brezenknoedelsalat Draufschau

  • Hauptspeise,  Salat,  Vorspeise

    Bohnensalat mit Brombeeren und Lammfilet

    Der Sommer soll ja heute und am Wochenende im Süden mal auftauchen – spricht so die Gerüchteküche. Um ihn gebührend zu empfangen, gibts einen tollen, leichten Sommersalat.(Grundlage dafür war ein Rezept aus der essen + trinken September 2007.)
    Leicht, fruchtig – genau richtig für den Sommeranfang! 🙂

    Bohnensalat
    Bohnensalat mit Brombeeren und Lammfilet
    2 Portionen

    • 2 Lammfilets
    • 2 EL Olivenöl
    • 300 g grüne Bohnen
    • 200 g kleine Tomaten (bei mir italienische Datteltomaten)
    • 150 g Brombeeren
    • 4 EL Olivenöl
    • 1 EL Weißweinessig
    • Salz, Pfeffer

    Bohnen putzen und im Salzwasser bis zum gewünschten Gargrad kochen. Abschrecken. Brombeeren, Tomaten und Bohnen anrichten. Eine Vinaigrette anrühren und darüber verteilen.
    Lammfilets im Olivenöl anbraten, aufschneiden und auf den Salat legen.

  • Hauptspeise,  Suppe

    Bohnensuppe

    Gestern – 12°C und Dauerregen in München. Da ist die Lust auf Gazpacho, Salat oder ähnlichen Sommergerichten nicht besonders groß.

    Im Ofen backendes Kartoffelbrot erwärmte und “beduftete” schon morgens die Wohnung – jetzt fehlte nur noch die Beilage. Bei Ulrike fand ich eine Bohnensuppe, die paßte ganz hervorragend. (Nur die Mettwurst mußte ich ersetzen, hier gibt es keine guten. Aber ein bißchen magerer Speck schmeckte gut.)

    Bohnensuppe

     

    Bohnensuppe
    3 Personen

    • 500 g grüne Bohnen
    • 2 Kartoffeln
    • 1 Zwiebel
    • 1 kleiner Lauch
    • 1/2 TL Salz
    • 1 EL Mehl
    • 25 g Butter
    • 2 EL Gehackte Petersilie
    • 3 EL Crème fraîche
    • Pfeffer, Piment d’Espelette
    • Einlage: Magerer Speck

    Bohnen putzen, waschen sie und sie in einen Zentimeter lange Stücke schneiden. Kartoffeln schälen und sehr fein würfeln. Zwiebel abziehen und fein hacken. Den Lauch waschen und nur das Weiße und das Hellgrüne fein schneiden.

    Das Gemüse zunächst ohne die Kartoffelwürfel in einen Topf mit 1,25 l Wasser und dem Salz geben. Nach etwa 15 Minuten Kochzeit die Kartoffeln hinein geben. Nach weiteren zehn Minuten das Gemüse durch ein Sieb abgießen und das Kochwasser auffangen.

    Mehl in der Butter andünsten und nach und nach das Gemüsewasser unterrühren, bis eine sämige Soße entstanden ist. Durch ein Haarsieb zum Gemüse passieren.

    Alles noch einmal etwa fünf bis zehn Minuten kochen lassen, würzen, Petersilie darüber streuen und einen Klacks Crème fraîche und fein geschnittenen Speck auf jede Portion geben.

  • Fleisch,  Hauptspeise

    Pochiertes Rinderfilet mit leichter Joghurtsauce

    Nach der pochierten Lammkeule probierte ich mich letztes Wochenende mal am Pochieren eines Rinderfilets aus. Zart, wunderbar gegart, zergeht auf der Zunge. Eigentlich wollte ich eine Sauce Bernaise dazumachen, aber es war mir zu warm. So habe ich eine einfache, kalte Sauce “zusammengerührt”.

    Ein paar kleine Grenaille-Kartoffeln habe ich mit dem Fleisch gegart, grüne Bohnen mit Zwiebeln gabs dazu.

    Rinderfilet pochiert

    Pochiertes Rinderfilet mit leichter Joghurtsauce
    2 Portionen

    • 1 l Fleischbrühe, kräftig gewürzt
    • 1 Stück Rinderfilet (je nach Hunger, bei uns 300 g)
    • 1 Thymianzweig
    • 1 Lorbeerblatt

    Sauce

    • 4 EL Sahne
    • 4 EL Joghurt
    • 1 TL Senf
    • Piment d’Espelette
    • Salz, Pfeffer

    optional:

    • Grenaille-Kartoffeln zum Mitgaren

    Rinderfilet roh

    Fleisch binden. Brühe mit Gewürzen zum Sieden bringen, Filet hineingeben und ca. 20 Minuten pochieren. Für die Sauce alle Zutaten gut verrühren.

  • Hauptspeise

    Lauchpuffer mit Kräuterdip

    Das Buch “Genussvoll vegetarisch” von Yotam Ottolenghi ging kürzlich durch viele Kochblogs. Ich bin ja immer etwas skeptisch, wenn solche “Hyps” ihre Runden drehen. Also schickte ich meine Mama los, um das Buch im Buchhandel professionell in Augenschein zu nehmen.

    Wenn ich so etwas tue, kommt meist die Antwort: “Das Buch brauchst Du nicht.” Aber dieses Mal kam Mama mit dem Buch zurück. 🙂 Sehr praktisch!

    Ich bin ja eigentlich ein “Fleischesser” – aber trotzdem habe ich gleich ein paar Rezepte “angemarkert”, die ich jetzt nach und nach – unterbrochen von manchem Stückchen Fleisch nachkoche.

    Als erstes wurden die Lauchpuffer nachgekocht – mit etwas weniger Kräutern und Gewürzen (manche vertrag ich nicht, manche mag ich nicht), aber im Ergebnis wunderbar. Nachkochenswert!

    Lauchplaetzchen fertig

    Lauchpuffer mit Kräuterdip
    4 Portionen

    • 3 Stangen Lauch – insgesamt 500 g Lauchringe, 2 cm dick
    • 5 Schalotten fein gehackt
    • Olivenöl zum Braten
    • 2 Messerspitzen Piment d’Espelette
    • 25 g Petersilie, fein gehackt
    • 1 Prise Zimt
    • 1 TL Zucker
    • 1/2 TL Salz
    • 1 Eiweiß
    • 120 g Weizenmehl (405er)
    • 1 leicht gehäufter EL Backpulver
    • 1 Ei
    • 150 ml Milch
    • 50 g Butter

    Kräuterdip

    • 100 g griechischer Naturjoghurt
    • 100 g Sauerrahm
    • 2 Knoblauchzehen, klein gehackt
    • 2 EL Zitronensaft
    • 2 EL Olivenöl
    • 1/2 TL Salz
    • 30 g Petersilie, fein gehackt

    Für den Kräuterdip alle Zutaten mit dem Stabmixer fein pürieren. Beiseite stellen.

    Lauch und Schalotten etwa 15 Minuten bei mittlerer Temperatur in Olivenöl braten, bis beides weich ist. In eine Schüssel umfüllen, Piment, Petersilie, Gewürze, Zucker und Salz unterrühren. Abkühlen lassen.

    Das Eiweiß steif schlagen und unter das ausgekühlte Gemüse heben. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Ei, der Milch und der Butter zu einem Teig verrühren. Behutsam unter die Eiweiß-Gemüse-Masse ziehen.

    Lauchplaetzchen Masse

    2 Esslöffel Olivenöl in einer großen Bratpfanne erhitzen und aus etwa der Hälfte des Pufferteigs vier große Puffer in der Pfanne ausbacken. Die Puffer 2-3 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

    Zum Abtropfen auf Küchenpapier legen und warm halten. Die restlichen Lauchpuffer auf dieselbe Weise braten.

    Mit dem Dip servieren.

  • Hauptspeise

    Spargel-Ragout

    Spargel könnte ich ja – wie die letzten Jahre schon geschrieben – täglich essen, am liebsten nur mit Butter, gekochtem Schinken und guten, kleinen, festkochenden Kartoffeln. Aber da macht der Herr der Cucina nicht mit.

    Er ißt Spargel, aber eben nicht so leidenschaftlich wie ich. Unterjubeln kann ich ihn ihm öfters, wenn ich die Zubereitung stark variiere – und so gab es z.B. letztes Wochenende dreimal Spargel: Die mit Wildspargel gefüllte Kalbslende, eine Quiche mit Lachs und Spargel (Rezept kommt) und dieses Spargel-Ragout, um das es heute geht.

    Hier hatte ich die meisten Akzeptanzprobleme vermutet, da es ja “nur” aus Spargel besteht – bei uns ein kleines Abendessen mit etwas Weißbrot. Aber schwuppdiwupp war das Ragout weg … mit der Bemerkung “Fein!”.
    Na also, geht doch.

    Inspiration für die Zubereitung war ein Rezept von Anna Schwarzmann aus einem SZ-Magazin im Frühjahr 2010, das ich aber stark variiert habe.
    (Merkt Ihr was? Ich arbeite gesammelte Rezepte auf!)

    Spargelragout

    Spargel-Ragout
    2 Personen – als kleine Hauptspeise

    • 750 g Spargel (bei mir 4 Stangen Klasse 1, 1 Bund Butterspargel weiß und 1 Bund Butterspargel grün)
    • Salz
    • Zucker
    • Butter
    • 4 cl Sherry trocken
    • 2 Schalotten
    • 30 g Butter
    • 20 g Mehl
    • 200 ml Spargelfond
    • 100 ml Sahne
    • 3 EL Zitronensaft
    • Muskat

    Spargel waschen, schälen und in kochendem und mit Salz, Zucker und Butter abgeschmecktem Wasser bissfest kochen. Spargel in gewünschte Länge schneiden und beiseite stellen. Spargelsud nicht weggießen.

    Schalotten in Ringe schneiden. 10 g Butter zerlassen, die Schalotten darin schwenken, glasig werden lassen. Mit Sherry ablöschen. Restliche Butter dazugeben, zerlaufen lassen, alles mit Mehl bestäuben und mit Spargelsud begießen. Aufkochen, Hitze reduzieren, 80 ml Sahne zugießen und etwas einkochen lassen. Mit Salz, Zitrone und Muskat abschmecken. Spargel einrühren.

    Kurz vor dem Servieren die restliche Sahne steif schlagen und unterziehen.

  • Fleisch,  Hauptspeise

    Arrosto di vitello agli asparagi e pancetta

    Als selbst der Herr der Cucina letzte Woche fragte, wann ich denn mal wieder blogge – wußte ich: es wird Zeit. Er – der immer darauf gedrängt hatte, die Frequenz der Blogbeiträge in meiner streßigen Zeit etwas herunterzufahren! Auch einige Freunde haben die letzten zwei Wochen schon nachgefragt, ob es mir denn gut gehe, man lese nichts mehr von mir. Ja, es geht mir gut! 🙂 Und die Cucina Casalinga wird es weiter und wieder mit etwas höherer Frequenz, aber momentan noch nicht wieder täglich, geben.

    Und so blogge ich doch heute gleich den Sonntagsbraten von gestern, eine Kalbslende gefüllt mit Wildspargel und Pancetta – inspiriert durch ein Rezept aus dem italienischen Blog Fior di Frolla. Aus Allergiegründen habe ich die Füllung um Mandelsplitter und Parmesan reduziert – wobei ich nicht weiß, ob ich das wirklich gewollt/gebraucht hätte.

    Ein sehr feiner, besonderer Sonntagsbraten:

    Kalbsbraten angeschnitten

    Arrosto di vitello agli asparagi e pancetta
    2 – 3 Portionen

    • 500 g Kalbslende, zur Roulade geschnitten
    • 50 g Pancetta – superfein geschnitten
    • 200 g Wildspargel
    • Pfeffer, Salz
    • 20 g Butter
    • 2 EL Olivenöl
    • 4 cl Brandy
    • 0,2 l Weißwein

    Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Wildspargel säubern und knapp fünf Minuten in Salzwasser kochen, abgießen, beiseite stellen.

    Kalbsbraten roh

    Kalbslende mit Pancetta und Wildspargel füllen, würzen, aufrollen und binden.

    Kalbsbraten fuellen
    Kalbsbraten gerollt
    Kalbsbraten Detail

    Olivenöl und Butter in einem Bratentopf erhitzen, den Braten rundrum anbraten.

    Kalbsbraten Poli Brandy

    Mit Brandy und Weißwein ablöschen. Kurz schmoren lassen.

    Kalbsbraten anbraten

    Dann in den Ofen schieben, bei mir ca. für 40 Minuten – bis das Bratenthermometer 70°C zeigt.

    Fertig!