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    Essen in Augsburg IV


    Das nächste Kochtopf-Kochevent steht an, ausgerichtet von Steph, mit dem Thema Soulfood. Soulfood ist für mich Suppe. Am liebsten Grießnockerl– oder Nudelsuppe. Das hilft, wenn es mir nicht gut geht oder wenn ich krank bin. Suppen “rutschen” immer, selbst wenn – aus welchen Gründen auch immer – ein Kloß im Hals sitzt. Suppen habe ich aber schon so viele gebloggt.

    Aber wenn die Mama der Cucina kocht, dann ist das auch ideal für die Seele. Es erinnert an früher, es schmeckt wie früher und vieles besser als bei mir. Das konnten wir vergangenen Samstag in Augsburg wieder genießen und ist mein unorthodoxer Beitrag (ohne Rezept) zum Kochevent.

    Kalbsfilet mit frischen Champignons, Spätzle, Feldsalat, ein Apfelkuchen und eine Runde Skat mit Papa warteten auf uns:

    Kalbsfilet MaPa Teller
    Kalbsfilet Platte MaPa

    Vor einem Jahr in der Cucina: Sugo di zucchini con tuorli sbattuti
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    Wein – Les Murettes 2008 (Robert Gilliard)


    Robert
    , mit mir einer der wenigen Kochblogger, der an den vergangenen Weinrallyes teilgenommen hat, veranstaltet heute die 29. Ausgabe dieses Blog-Events. Und so ist es für mich Ehrensache, an seinem Thema Schweizer und Veltliner Weine mitzumachen.

    Murettes mit Glas

    Das Thema ist extra etwas “nach Italien ausgedehnt worden”, weil Schweizer Weine außerhalb der eigenen Grenzen eher selten zu finden sind. Weine aus dem Valtellina haben wir immer im Keller liegen und mögen sie sehr. Die Teilnahme war also grundsätzlich mal kein Problem, ich könnte also auf bekanntes, gutes zurückgreifen.
    Aber bewußt hatten wir bis jetzt nie einen Schweizer Wein getrunken und so machte ich mich auf die Entdeckungsreise. Die ersten zwei Nachfragen bei Spezialitätengeschäften in München waren erfolglos, aber bei Feinkost Käfer wurden mir gleich – auf meine zögerliche Nachfrage – ca. 10 verschiedene Weine angeboten. Ich blieb bei meiner Wahl eher traditionell im Wallis und wählte den “Les Murettes” von Robert Gilliard.

    Murettes Etikett

    Um es kurz zu machen – eine sehr gute Wahl, komplex, süffig, leicht fruchtig, wenig Säure, intensiv, elegant zum Essen und einfach so, leicht hellgelb schimmernd.

    Eine Neuentdeckung für uns und ein wunderbarer Einstieg in ein für uns neues Anbaugebiet!

    • Weingut: Robert Gillard
    • Wein: Les Murettes
    • Jahrgang: 2008
    • Trauben: Fendant
    • Verschluß: Korken
    • Alkohol: 11,9%
    • Land: Schweiz
    • Region: Wallis
    • Preis: ca. 13 Euro in Deutschland
    Vor einem Jahr in der Cucina: Crème brûlée
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    Handmixer


    Ich brauche Hilfe.
    Seit ewigen Zeiten habe ich einen Siemens Handmixer (Typschild läßt sich nur noch schlecht lesen – wahrscheinlich HR 103T). Den habe ich mir mit dem Auszug bei den Eltern für ca. 10 DM zugelegt. Trotz den Kitchen Aid-Maschinen benutze ich ihn für kleine Mengen Sahne und Eischnee immer noch/wieder. Aber ich ärgere mich auch seit langem über ihn. Die erste Stufe ist nicht wirklich laaaaaangsam und so spritzt es doch recht heftig. Und wenn ich etwas Mehl unterrühre, staubts deshalb … und nicht nur deshalb. Denn die vorne angebrachten Lüftungsschlitze “machen auch noch Wind”.

    Handmixer

    Und wenn ich den Stecker aus der Steckdose ziehe, das Kabel um den Mixer wickle und an die Stecker komme, gibts auch noch als Dreingabe ein kleines Schlägle. (Und der Kommentar des Herrn der Cucina dazu? “Dann lang halt nicht hin.” Männer sind manchmal unglaublich hilfreich, oder?)

    ICH WILL EINEN NEUEN HANDMIXER!!!

    Was soll ich kaufen? Ich brauche wirklich nur einen Handmixer mit Quirls – keine Zusätze, kein Schnickschnack. Preis im ersten Moment egal, es soll halt einfach passen und dann habe ich ihn auch ewig.

    Eure Empfehlung? Eure Nicht-Empfehlung?

    Vor einem Jahr in der Cucina: Seeteufel unter der Knoblauch-Vanille-Kruste
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    Warum …


    … kaufen Leute Tomaten, Erdbeeren, Äpfel, die nicht nach Tomaten, Erdbeeren, Äpfel schmecken? Und warum kaufen sie dafür Briefmarken, die jetzt nach Erdbeeren und Äpfel schmecken?

    Warum kaufen sie lieblos zusammengebundene Rosen in Zellophan, die nicht riechen, und kaufen jetzt Briefmarken, die nach Rosen riechen?

    Rosen

    Und warum müssen Autowaschstraßen neuerdings ihrem Auto-Shampoo “Grünen-Apfel-Duft” beifügen, so daß ich (als hochgradiger Apfel-Allergiker) in einer Autowaschstraße eine kleine Panikattacke bekam, als durch die Lüftungsschlitze meines Autos der Duft ins Innere drang?

    Und warum muß die Abdruckmasse beim Zahnarzt nach Heidelbeeren oder Vanille oder gar Bubblegum schmecken? Und die Polierpaste nach grünem Apfel?

    Muß alles künstlich stinken und schmecken?

    Vor einem Jahr in der Cucina: Jakobsmuscheln mit Orangen-Vanille-Sauce

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    Kaninchenpastete


    Der Anfang unseres Heilig-Abend-Menüs 2009 soll auch den Anfang der Rezepte in 2010 machen, denn sie ist dessen würdig!
    Die Kaninchenpastete – leicht abgewandelt nach einem Rezept aus dem essen & trinken Heft November 2004 – gab es schon einmal, nämlich 2004, als Weihnachtsvorspeise. Im Zuge meiner PastetenNachkochaktionen habe ich mich daran erinnert und das Rezept wieder herausgekramt. Es war viel zu lange in der Versenkung. Fein, fein, fein … und auch noch schön anzuschauen, mit dem mit Mangold umwickelten Kaninchenrückens in der Mitte.

    Das ist unsere Hauspastete!

    Pastete Teller

    Kaninchenpastete
    Vorspeise für 8 Personen
    (Grundfläche 9 cm breit * 25 cm lang, Oberfläche 11 cm breit * 27 cm lang, 7,5 cm hoch)

    Teig

    • 600 g Mehl
    • 300 g Butter (sehr kalt, klein gewürfelt)
    • 20 g Salz
    • 1 Ei (Kl. M)
    • Mehl zum Bearbeiten

    Füllung

    • 800 g Kaninchenfleisch – oder hier 8 entbeinte Kaninchenschenkel
    • 3 ausgelöste Kaninchenrücken
    • 3 Zweige Thymian
    • 1 Knoblauchzehe
    • 80 g schwarze Oliven
    • 2 El grüner Pfeffer in Lake
    • 5 El Olivenöl
    • Salz, Pfeffer

    Farce

    • 400 g Hähnchenbrustfilet (küchenfertig, ohne Haut und Sehnen)
    • 1 Ei
    • 2 Eigelb
    • 100 ml Schlagsahne
    • 3 El roter Portwein
    • Salz
    • 1/2 Tl Piment d’Espelette
    • 7 mittelgroße Mangoldblätter (längs halbiert, ohne Stiele, blanchiert, in Eiswasser abgeschreckt)

    Gelee

    • 5 Blätter weiße Gelatine
    • 150 ml Geflügelfond
    • 50 ml weißer Portwein
    • 2 Zweige Rosmarin
    • 1 El Weißweinessig

    Mehl, Butter und Salz in einer Küchenmaschine mischen. Ei und 100 ml kaltes Wasser zugeben, kurz weitermischen und verkneten, in Folie gewickelt mindestens 2 Stunden kalt stellen.

    Eingelegtes Fleisch

    Für die Füllmasse das Kaninchenfleisch von den Knochen lösen, dabei Sehnen, Fett und Knorpel sorgfältig entfernen. Fleisch (außer den Rücken) in kleine Würfel schneiden. Thymian und Knoblauch fein, Olivenfleisch grob hacken. Grünen Pfeffer abtropfen lassen. In einer Schüssel das Fleisch mit den vorbereiteten Zutaten und dem Öl vermengen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt 1 Stunde kalt stellen.

    Huehnerbrust

    Für die Farce die Hähnchenbrust klein würfeln und kalt stellen. Hähnchenfleisch mit Ei, 1 Eigelb, Sahne (bis auf 1 EL) und Portwein in einem Cutter fein mixen. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen, die Farce sehr kühl halten.

    Mangold blanchiert
    Fuellung Kaninchenpastete

    Kaninchenrücken im heißen Öl rundum kurz anbraten, salzen, pfeffern, erkalten lassen. Abgetrocknete Mangoldblätter leicht überlappend nebeneinander legen. 3 EL Farce mit einer feuchten Palette gleichmäßig darauf verteilen, Rücken quer darauf legen und fest einwickeln. Restliche Farce mit dem marinierten Kaninchenfleisch mischen und kalt stellen.

    Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

    Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3-4 mm dünn ausrollen, eine aufgeklappte Pasteten-Form darauf legen. Den Teig rundum 2 cm größer als die Form zuschneiden, die Teigplatte auf die Form legen, die Form schließen. Den Teig vorsichtig an die Wände der Form drücken, damit keine Löcher oder Risse entstehen.

    Fuellung Pastete einlegen
    Pastete Kamine

    Etwa 1/3 der Füllmasse hineingeben. Mit einem Löffel leicht andrücken, Mangoldrolle längs in die Mitte legen. Restliche Masse gleichmäßig darauf verteilen, die Form auf der Arbeitsfläche aufstoßen, um eventuelle Lufteinschlüsse zu entfernen.

    Restlichen Teig erneut ausrollen, einen Deckel für die Pastete ausschneiden und kleine Muster zum Verzieren ausstechen. Restliches Eigelb mit 1 El Sahne verquirlen. Deckel auf die Pastete legen. Mit einem kleinen runden Ausstecher vorsichtig zwei “Kamine” in den Deckel stechen. Doppelt gefaltete Alufolie passend zusammenrollen, in die Kamine stecken. Den Deckel mit Eigelb bepinseln, die Verzierungen darauf setzen und ebenfalls einpinseln.

    Pastetenform klappbar

    Ca. 2 Stunden im Ofen backen. Danach aus dem Ofen nehmen. Die Form öffnen, die Pastete mit einem scharfen Messer von den Wänden der Form lösen. Über Nacht abkühlen lassen.

    Am nächsten Tag die Gelatine kalt einweichen. Den Fond mit den Rosmarinzweigen aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen. Rosmarin entfernen, ausgedrückte Gelatine und Essig dazugeben. Die Flüssigkeit kurz vorm Gelieren vorsichtig in die Kamine der Pastete gießen und sie damit verschließen. Die Pastete im Kühlschrank über Nacht zugedeckt kühl stellen.

    Vor einem Jahr in der Cucina: Bonomelli – Filtrofiore
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    Mädels-Frühstück


    Ja, wir fühlen uns immer noch nicht alt, und ja, wir wissen nicht, wo die Jahre geblieben sind, und ja, es macht immer noch unheimlich viel Spaß, stundenlang zu ratschen und zu essen und zu trinken …

    Deshalb haben wir schon mit einem Frühstück angefangen, damit wir auch wirklich viel Zeit haben, alles zu Besprechende zu besprechen und bis in den Abend ausführlich von allen Seiten zu beleuchten. 🙂 Schließlich waren drei von uns aus New York, Krumbach und München nach Augsburg angereist, um uns zu fünft zu treffen.

    Adventskranz

    Vor einem Jahr, beim großen 20jährigen Abitreffen, hatten wir nachts auf der Straße beschlossen, im kleinen Kreis nicht wieder fünf Jahre zu warten, sondern uns Weihnachten 2009 zu treffen. Wir waren alle in einer Klasse und auch die Kollegstufe aus drei Klassen konnte der Zusammengehörigkeit nichts anhaben.

    Quiche

    Andrea, Elke, Kirsten (die ich seit der ersten Klasse Grundschule kenne), Simone und ich haben den Worten Taten folgen lassen und so ging es stundenlang zwischen den Jahren bei einem opulenten Frühstück, zu dem alle etwas beisteuerten (hier abgebildete Quiche von Andrea), um
    … Vor- und Nachteile des Web 2.0 … Lungenentzündungen infolge von Nicht-richtig-gefönten Haaren bei 40-jährigen Töchtern … verschiedene Reisen … Frauengewichtheben … schwererziehbare Schüler und Klienten … Autos … Probleme mit Fliesenleger … Tragbarkeit von Badeanzügen/Bikinis … Mangas … Alternativen zu den absolvierten Studiengängen (Medizin, Lehramt Grundschule, BWL, Sozialpädagogik, Mathematik) … um das neue Subtrahieren von oben nach unten statt von unten nach oben (kommt tatsächlich auch das gleiche Ergebnis raus) … … … …

    Subtrahieren

    Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr wieder? Ich würde mich freuen. Es ist immer wieder überraschend und schön, wie sofort die alte Vertraulichkeit herrscht.

    Vor einem Jahr in der Cucina: Wein – Cabernet Sauvignon 2003 (Moreson)
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    Heilig-Abend-Menü 2009


    Damit es dieses Wochenende nicht nur Organisatorisches gibt, berichte ich doch einfach mal von unserem Weihnachtsessen.

    Wir feiern traditionell bei meinen Eltern in Augsburg und essen mittags in mehreren Gängen (… und danach gibts dann gleich Bescherung – während des Espresso).
    Seit meine Mama und ich nacheinander mit der Galle “zu tun” hatten, verschob sich damals die Essenszeit auf Mittag und wir haben – auch nach Entfernung aller Gallenblasen – dies so beibehalten.
    Die Schwiegermama der Cucina stößt auch zu uns und so feiern wir zu fünft. Kalte Vorspeise, Suppeneinlage und Dessert kommen meist von mir, Brühe, Braten und Beilagen von meiner Mama.

    Unser Weihnachtsmenü dieses Jahr:

    Kaninchenpastete
    Fleischbrühe mit Brätstrudel
    Wachteln
    (gefüllt mit Pancetta, Thymian und Schalotten)
    Kartoffelgratin und Brokkoli
    Stollenparfait mit Orangenragout und Sauerrahmschaum

    Kaninchen Teller Salat
    Braetstrudel
    Wachteln roh
    Wachteln fertig
    Stollenparfait
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    Auf ein Neues …


    Der Herr der Cucina und ich wünschen Euch allen ein 2010 mit viel Gesundheit, Glück, Liebe, Erfolg … und gutem Essen! Auf gehts!

    Schweine

    (Eine Ähnlichkeit zwischen dem Foto und den Autoren dieses Blogs gibt es auch dieses Jahr nicht! 😉 )

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    Weihnachten … Neujahr … und ein bißchen Ruhe


    Weihnachtsurlaub … im und vom Blog.
    Bis Neujahr gehe ich auf “Entzug”. Eine schöpferische Pause muß zum Ende des Jahres nach den täglichen Einträgen seit dem Urlaub im April einfach mal sein.

    Blumengesteck

    Gekocht wird weiterhin, fotografiert natürlich auch – wir sind zuhause. Bei mir sind Jahresende und -beginn berufliche “Hochphasen”, trotzdem hoffe ich, auch ein bißchen Ruhe zu haben, um ein paar Einstellungen am Blog zu ändern. Wir werden sehen.

    Der Herr der Cucina und ich wünschen Euch deshalb jetzt schon wunderbare Weihnachten, einen schönen Jahresübergang und ein 2010 mit viel Glück, Gesundheit, Liebe, Erfolg, …. und vielen kulinarischen Highlights.

    Bis dahin – alles Liebe!

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    Weihnachtsplanung – FERTIG!


    Die Weihnachtsplanung steht, Weihnachten kann kommen.

    Denn gestern abend habe ich einen Christbaum gekauft (der Herr der Cucina muß ihn nur noch abholen), alle Weihnachtskarten geschrieben und schließlich noch die Essens- und Einkaufspläne – wie jedes Jahr wieder – aufgestellt. Und wenn die stehen, bin ich entspannt, dann muß ich nur noch Listen in den jeweiligen Geschäften abgeben und irgendwann die Sachen abholen (lassen) und “abarbeiten”. Bestens.

    Und da Claudi gestern im Kommentar danach fragte, hier ist die Planung der Planung …

    Weihnachtsplanung wirr

    … und hier ist sie fertig:

    Weihnachtsplanung

    (Der Großeinkauf – Mehl, Zucker, Getränke etc. – ist seit vorgestern erledigt. Das Zeug will ich weg haben, denn mit solchen Sachen kurz vor Weihnachten in Schlangen zu stehen, macht mich wahnsinnig. Und Leute, die solche Sachen am 24. nach Hause tragen, machen mich auch wahnsinnig. 🙂 Man kann sich seinen Streß auch selbst machen.)

    Ich bin ab jetzt völlig entspannt … wie bestimmt auch Kaltmamsell und Katha, meine Planungsschwestern im Geiste!

    Vor einem Jahr in der Cucina: Entenleberpastete mit Cognac