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    Wiesn 2018 – Ein Rückblick in Bildern

    Wie jedes Jahr waren wir ziemlich oft auf der Wiesn, mal mittags, mal abends – am Wochenende und unter der Woche. Unsere bevorzugten Zelte sind wie seit Jahrzehnten die Ochsenbraterei, das Weinzelt und das Löwenbräuzelt. Etwas neues haben wir aber auch ausprobiert – wir waren das erste Mal auf der Oidn Wiesn und haben im Festzelt “Tradition” gegessen.

    Eine kleine kulinarische Rückschau auf zwei Wochen Wiesn:

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    Jennerweinpfand’l (Medaillons von Reh, Wildhase und Hirschrücken) in Wacholderrahm
    auf Edelschwammerl mit Rosenkohl, handgeschabten Bio-Eierspätzle und eingemachten Preiselbeeren – mein Standard-Anstich-Gericht im Weinzelt

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    Dry aged Entrecôte  mit Rosmarinkartoffeln, gegrilltem Gemüse, Kräuter-Chili-Pesto unter der Woche mittags im Weinzelt

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    Auch unter der Woche im Weinzelt: Das Wiener Schnitzel

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    Der Himmel in der Ochsenbraterei

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    Vorspeisenbrett für drei Personen – der Beginn eines Abends unter Freunden in der Ochsenbraterei

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    Rinder Hochrippe, rosa gebraten mit Bio-Kartoffel-Gurken-Salat – in der Ochsenbraterei, mittags mit Freunden und Familie

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    Zartes Rinderfilet mit Pfeffersoße, Gartengemüse und überbackene Bio-Kartoffeln – in der Ochsenbraterei

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    Montagmittags – der Blick vom Balkon der Ochsenbraterei auf eine ruhige Wiesn

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    Im Festzelt “Tradition” auf der Oidn Wiesn.

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    Schweinebraten und Hendl im Festzelt “Tradition”

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    Das erste Mal Armbrust-Schießen …

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    … mit einem sehr guten Ergebnis.

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    Am letzten Sonntag im Löwenbräuzelt – Hirschgulasch, Ente, Hendl und Kalbsbrust

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    Und da ich etwas kränklich zuhause auf der Couch lag, brachte mir der Herr der Cucina die Wiesn nach Hause. <3

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    Servus, Bavaria, bis nächstes Jahr!

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    Alles wie immer – die Wiesn 2015

    Was kann ich Euch noch neues berichten? Eigentlich nichts. Ihr habt schon alles gesehen in den Berichten von der Wiesn in den letzten acht Jahren. Deshalb gibt es dieses Jahr nur einen zusammenfassenden Bericht von unseren mittäglichen Besuchen – die abendlichen sind nicht dokumentiert. 😉

    Den Anfang machte der erste Samstag und der Auftakt im Weinzelt mit Weißbier, Ente und Wildpfanne. (Bericht von 2013)

    Weinzelt 2015 Wiesn

    Den Trachtenumzug sahen wir am Sonntag mit toller Aussicht während einer beruflichen Einladung:

    Trachtenumzug 2015 Wiesn

    Unter der Woche im Augustiner mit meinen Eltern und bei Renate seit 25 Jahren unsere Bedienung. Es gab Schweinebraten und Surhaxe … und für mich nur Wasser, denn danach ging es direkt zum Kundentermin. (Bericht aus 2014)

    Augustiner 2015 Wiesn

    Der traditionelle mittlere Wiesnsonntag im Ochs – dieses Jahr kam Richard, der 55te von insgesamt 114 Ochsen auf die Teller in Form von Ochsenbraten, Ochsenlende, Ochsenhochrippe, Ochsenfilet. Außerdem gab es ein neues Gericht auf der Karte: Spinat-Brezn-Knödel mit Nussbutter und Bergkäse (Berichte aus 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014)

    Ochsenbraterei 2015 Wiesn

    Und der Abschluß am letzten Sonntag im Löwenbräuzelt mit Surhaxerl und Hirschgulasch: (Berichte aus 2008200920102012, 2013)

    Loewenbraeu 2015 Wiesn

    Schee war’s!

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    D – München – Augustiner Kantine während des Wiesn-Aufbaus

    Fangen wir mal mit dem Wort, das ich gar nicht so sehr mag, an: Früher. Früher war nicht alles besser. Aber früher war der Aufbau der Wiesn offen, man konnte über die Theresienwiese schlendern und beim Aufbau der großen Zelte zuschauen.

    Und man konnte in der Augustiner-Kantine mit den Bauarbeitern gemeinsam essen. Schweinebraten, Ente, Leberkäse, Würstl gabs da und natürlich Augustinerbier.

    Wir Wiesn-Verrückten, die wir gemeinsam um die Jahrtausendwende in einer Firma arbeiteten, nannten das Vorwiesln. Mittags wurden wenn irgendmöglich die Termine so gelegt, daß wir zufällig an der Wiesn (manchmal auch mit einem “kleinen” Umweg) vorkamen. Dann gab es Ente oder Schweinebraten. Und wenn die Nachmittagsverhandlungen nicht zu ernst waren, auch mal eine Halbe Bier.

    Aufgefallen sind wir sicher, im Anzug oder Kostümchen – das tat der Freude aber keinen Abbruch. Eigentlich war die Kantine wirklich nur für die Wiesn-Arbeiter – aber es störte sich keiner an uns.

    Wiesnaufbau

    Wiesn-Aufbau mit Bauzaun
    (rechts die Ochsenbraterei, links daneben das Augustiner)

    Und dann wurde in Folge von Unfällen und zu vielen Besuchern der Wiesnaufbau eingezäunt und aus war es mit unserem Vergnügen.

    Außerdem zerfiel die Wiesn-Verrückten-Runde, wir gingen beruflich sehr verschiedene Wege. Ein Treffen mittags wäre sowieso nicht mehr möglich gewesen.

    Inzwischen gibt es am Ausgang U-Bahn Theresienwiese eine kleine Kantine direkt am Bauzaun, aber außerhalb des Geländes. Die Stimmung ist fast genauso, die Mischung der Gäste ebenfalls. Rustikal geht es zu, schön ist es nicht. Aber schön ist relativ. Ich mags sehr.

    Und: das Essen ist sehr gut, der Schweinsbraten zergeht auf der Zunge, das Bier schmeckt.

    Wiesn Augustiner Kantine

    Wiesn Kantine Schweinebraten

    Ich muß wohl doch noch ein paar Fahrten dieses Jahr so planen, daß ich zufällig an der Wiesn-Kantine vorbeikomme. 

    Eine Halbe Bier und ein Schweinebraten kosteten 9,80 € im Juli 2015.

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    D – München – Augustiner Festzelt

    Mein erstes Zelt auf der Wiesn war das Augustiner. Hier wurde ich mit dem Wiesnvirus infiziert, hier trank ich mein erstes Wiesnbier. Hier saß man beim Anstich. (Ja, es gab Zeiten, zu denen man am ersten Samstag ganz normal um 11 Uhr ins Zelt kam und noch einen Platz bekam. Lange vorbei. Den Anstich erleben wir inzwischen nicht mehr im Zelt.)

    In diesem Zelt tobt auch – wie in jedem anderen – abends der Bär. Aber wer noch ein bißchen traditionelles Flair erleben will, ist hier vor allem unter der Woche mittags gut aufgehoben. Der Kapelle spielt Blasmusik, die Atmosphäre ist gemütlich, familiär. Ein Ratsch mit der seit 25 Jahren bekannten Bedienung gehört genauso dazu, wie mit dem Brezenverkäufer, den wir seit Jahrzehnten kennen.

    Wieder erlebt in der ersten Wiesn-Woche dieses Jahr mit meinen Eltern.

    Augustiner Festzelt

    Der grüne Zelthimmel – eindeutig Augustiner. Und auf den Tellern dieses Mal:

    Das traditionelle Wiesn-Hendl plus Breze, die Surhaxe mit Meerrettich, Kartoffelbrei und Sauerkraut, sowie die Schlachtplatte mit Blut- und Leberwürsten, Wammerl dazu ebenfalls Sauerkraut und Kartoffelbrei.

    Augustiner Festzelt Essen

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    (Kulinarisches) Wochenende KW38 – 2014

    Sie fängt wieder an – die Wiesn. Endlich. Kurz vorher süchtel’ ich schon sehr. Da werden die Dirndl und Lederhosen probiert, ob noch alles paßt und an der rechten Stelle sitzt, die Tischreservierung überprüft, die jährlichen Termine untereinander versichert (“gell, wir treffen uns wie immer am Hintereingang um 18.30?” ohne Nennung von Wiesn, Tag, Zelt oder Tischnummern, die seit Jahren gleich sind), abgeglichen, wer als erster “draußen” ist.

    Natürlich kann man auch “vorwieseln”, das ist zwar nicht dasselbe, aber steigert die Vorfreude. Dieses Jahr mit den Damen Anke, Isabella und Helga (alle im Dirndl) am vergangenen Donnerstag im Dürnbräu.

    Am Samstag waren pünktlich zum Anstich und zu den Böllern auf der Theresienhöhe der Herr der Cucina und ich auf der Festwiese, drehten eine Runde und aßen Würste. Sitzen werden wir in den Festzelten die nächsten zwei Wochen wieder genug. 🙂 (Und natürlich werde ich wieder über den Namen des Ochs’ nächsten Sonntag und über die Surhaxerl am letzten Sonntag berichten – es bleibt immer (fast) alles beim Alten.)
    Und den Trachtenumzug haben wir diesen Sonntag auch gesehen.

    Prost! Auf eine friedliche Wiesn!

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    Im Uhrzeigersinn:

    Wochenmarkteinkauf – Trachtenumzug zur Wiesn – Vier Mädels mit Wiesnbier im Dürnbräu – Auszog’ne mit Blick auf den Umzug – Kalbfleischpflanzerl – Perlhuhn auf Gemüse

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    D – München – Weinzelt

    Da erzähle ich all die Jahre von diversen Bierzelten auf der Wiesn und hülle doch ein Schweigen über das von mir in den letzten 25 Jahren meistbesuchte Zelt: Das Weinzelt. Aber wenn ich ins Weinzelt gehe, ist es meist dunkel und ich bin ohne Kamera unterwegs.

    Seit 1989 verbrachte ich viele Frauen- und Kollegenabende im Weinzelt, da kommt man schon mal auf 10 Abende pro Wiesn. Das war früher recht ausschweifend. Über die Jahre kannten wir Ober (und gingen nach der Schließung in der Nacht noch mit ihnen feiern) und Türsteher (wichtig, denn die Traube vor dem Eingang ist meist groß) und hatten viel Spaß. Inzwischen geht es in diversen Konstellationen und sehr moderat zwischendurch noch abends nach dem Bierzelt bei Musik (und Tanz) auf einen Absacker. Bis zum bitteren Ende um 1 Uhr (andere Sperrzeit wie in den Bierzelten) bleibe ich nur noch selten.

    Weinzelt

    Im Weinzelt (wie der Name schon sagt) gibt es Wein, Sekt und Champagner – aber auch bis 21 Uhr ein exzellent ausgeschenktes Weißbier. Und man kann sehr gut essen. Abends finde ich das, in einer rockenden Menge sitzend, fast schade. Aber mittags, wenn das Zelt nicht voll und die Musik moderat ist, kann man das sehr gut genießen.

    Weinzelt Weissbier

    Am vergangenen Donnerstag, am Feiertag, nahm ich (ausnahmsweise) den Herrn der Cucina mit ins Weinzelt und wir hatten einen gemütlichen Mittag mit ausgezeichnetem Essen:

    Weinzelt Jennerwein

    Gams-, Hase- und Rehmedaillons mit Spätzle und Rosenkohl

    Weinzelt Ente

    1/2 Kronenente mit Kartoffelknödel und Blaukraut

    Weinzelt Ausblick

    Der Blick von der Empore nach außen

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    D – München – Ochsenbraterei (wieder mal)

    Ihr kennt eigentlich schon (fast) alle Speisen und Getränke aus der Ochsenbraterei – aber der Chronistenpflicht muß nachgekommen werden. (2008, 2009, 2010, 2011, 2012)

    “Unser” Ochs hieß dieses Mal Thomas – fast alle aßen Ochsenlende und -braten. Ich legte die Biergrundlage mit einer Flädle-Suppe als Vorspeise, einige Herren wählten ein Brotzeitbrettel. Die Vegetarierin aß Semmelknödel mit Schwammerl – und als Nachspeise gab es dann zum Kreuz-und-Quer-Naschen Apfelstrudel und Kaiserschmarrn.

    Ochsenbraterei 2013

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    D – München – Löwenbräuzelt (mal wieder)

    Und noch einmal muß ich – neben unseren jährlichen Besuchen am mittleren Wiesn-Sonntag in der Ochsenbraterei – meiner Chronisten-Pflicht nachgehen: Der letzte Tag der Wiesn im Löwenbräuzelt.

    (2008, 2009 und 2010 sind verbloggt, 2011 scheinbar nicht – Skandal!)

    Loewenbraeu Brezen und Bier

    Loewenbraeu Hendl

    Loewenbraeu Hirschgulasch

    Loewenbraeu Obatzda

    Loewenbraeu Schweinshaxe

    Loewenbraeu Dampfnudel

    Gleicher Tag, gleiche Runde, gleiche Tische, gleiche Bedienung, gleicher Spaß – nur ich habe dieses mal alles durcheinandergebracht. Ich habe KEIN Surhaxerl gegessen, sondern ein Stück Schweinshaxe.

    Das wars für dieses Jahr mit der Wiesn-Berichterstattung! Wir freuen uns auf nächstes Jahr!