• New York City,  Unterwegs in den USA

    USA – Washington – Arlington National Cemetery

    Mit dem Besuch von Arlington, dem Nationalfriedhof, endete unser Besuch Washingtons. Wir waren schon frühmorgens auf dem 252 ha großen Gelände und waren – entgegen unserer sonstigen Gewohnheiten – froh, als wir einen “Rundfahrt-Bus” (bestehend aus vier Waggons) vorfanden. Es war so drückend und schwül an diesem Morgen, daß wir mit dem Bus das hügelige Gelände hinauffuhren.

    Arlington Bus

    Amerikanische Militärfriedhöfe empfinde ich als unglaublich beklemmend, vor allem, wenn sie so groß sind wie Arlington. Diese vielen, gleichen, weißen Steine. Die Hügel hinauf, die Hügel hinunter, nur weiße Steine. Zwar immer wieder durch Bäume unterbrochen, eröffnet jeder neue Blick nur wieder riesige Gräberfelder.

    Arlington Graeberfeld 2

    Arlington ueberall Graeber

    Arlington Graeberfeld

    Ein Besuchermagnet auf dem Friedhof ist das Grab von John F. Kennedy mit der ewigen Flamme. Mit Blick über das Zentrum Washington ist der Komplex von Steinen eingerahmt, auf denen Teile seiner Antrittsrede eingraviert sind.

    Arlington Kennedy Grab

    Arlington Rede Kennedy

    Außerdem zieht es die Besucher magnetisch zum Grabmahl des unbekannten Soldaten in Front des Amphitheaters (5000 Plätze für Gedenkfeiern). Vor allem der Wachwechsel und die Kranzniederlegungen, die wir miterlebt haben, sind in ausländischen Touristenaugen sicher ein bißchen befremdlich.

    Arlington Amphitheater

    Arlington Grabmal unbekannter Soldat

    Zu Fuß machten wir uns dann wieder auf den Weg nach unten … und zum Bahnhof, zurück nach New York.

  • New York City,  Unterwegs in den USA

    USA – Washington – Franklin Delano Roosevelt Memorial

    Neben den Denkmälern für die Opfer der verschiedenen Kriege gibt es auch drei Memorials für die verdiente Präsidenten in Washington – für Lincoln, Jefferson und Roosevelt.

    Die Denkmäler für Jefferson und Lincoln gleichen eher Ruhmeshallen mit großen, hohen Säulen, überlebensgroßen Statuen, und hochgesetzten Gebäuden. Außerdem hallt es tatsächlich extrem und die hier geforderte Ruhe hat eine Lautstärke, die uns schnell wieder aus dem Inneren trieb. Trotzdem ein paar Eindrücke:

    Lincoln MemorialLincoln Memorial

    LincolnLincoln überlebensgroß im Inneren des Memorials

     

    Jefferson Memorial

    Jefferson Memorial

    Roosevelt Eingang

    Im Gegensatz dazu überzeugte und bewegte das Memorial für Franklin Delano Roosevelt, der von 1933 bis 1945 Präsident der Vereinigten Staaten war. Es ist keine Halle, weniges ist größer als in Realität und man kann es durchlaufen.

    Eher grau gehalten, besteht es aus vier Teilen, die die vier Amtszeiten von Roosevelt symbolisieren. Beeindruckend … und auch umstritten, da Roosevelt in einem Rollstuhl sitzend dargestellt wird. Verschiedene Wasserflächen, Brunnen und Wasserfälle symbolisieren ebenfalls die verschiedenen prägenden Zeiten wie die Weltwirtschaftskrise oder den zweiten Weltkrieg.

    Mrs Roosevelt

    Mrs. Roosevelt, die sich für die UN engagiert hat

     

    Suppenkueche
    Weltwirtschaftskrise – anstehen in der Suppenküche

    Roosevelt Hund allein

    Roosevelt Hund

    Seht Ihr den Unterscheid zwischen den zwei Bildern?

    Ein Besucher hatte seinen Service-Hund kurz mal dazu gebracht, neben Fala, dem berühmten Hund Roosevelts, zu posieren.Inzwischen gibt es in der Nähe noch ein Martin Luther King Memorial, das aber erst wenige Tage nach unserem Besuch eröffnet wurde.

  • New York City,  Unterwegs in den USA

    USA – Washington – Museen

    Washington hat ganz tolle Museen, auch viele kleinere, für die einfach unsere Zeit nicht reichte, aber so haben wir einen Grund noch einmal wieder zu kommen. Über die wenigen, nämlich drei, die wir in 2 1/2 Tagen besucht haben, ein kurzer Überblick.

     

    National Museum of American History

    AmericanHistory

     

    Eine Ansammlung von Historischem und Kuriositäten – von Lincolns Hut, über die Golfschläger Eisenhowers (mit den von Frau Eisenhower gestrickten Schützern), die Besiedelung des Landes, alte Eisenbahnen, die Bürger- und Weltkriege, Kleidung – wie die Original-Abendkleider und -Accessoires der First Ladies am Tag der Amtseinführung (Michele hat große Füße), ein Pfeiler des World-Trade-Centers, der erste Kermit, …

     

    Eisenhower Golf
    Eisenhowers Golfschläger

    Plakat WW2
    Plakat während des zweiten Weltkriegs

    Amüsant, ein bißchen lehrreich, kurzweilig.


    National Gallery of Art

    National Gallery of Art

    Wahrscheinlich das von uns vorher am meisten unterschätzte Kunstmuseum, in das wir eigentlich nur wegen der Hitze nach dem Mittagessen im “The Capital Grille” gegangen sind. Eine unglaubliche Sammlung amerikanischer und europäischer Gemälde und Skulpturen – “von alt bis neu”! Man läuft durch die Gänge und sagt nur “Schau, das kennen wir doch … und das … und das.” Großzügig gebaut und eingerichtet, laden kleine Lichthöfe mit bequemen Sessel und kleinen Springbrunnen zum Ausruhen ein.

    NGA Westfluegel
    Blick vom Westflügel (Modern Art) zum Ostflügel der National Gallery

     

    NGA Innenhof

    Im Erdgeschoß befindet sich der tollste Museumsshop, in dem ich je war. Eine sehr große Auswahl Kunstbücher, Drucke, Karten, Schmuck u.v.m. findet sich dort. (Un)glücklicherweise sind ja Taschen und Gewicht für den Flug beschränkt.

     

    National Air and Space Museum

    Spirit
    Spirit of St. Louis

    Wenn es “ein klein bißchen” weniger voll gewesen wäre, wäre es ein super tolles Museum, so war es “nur” ein tolles Museum – eine Ausstellung über die Geschichte der Luft- und Raumfahrt. Von den Gebrüder Wright über die Spirit of St. Louis zum Airbus 380, die Apollo-Geschichte, das Space Shuttle und das Hubble Teleskop. Groß und klein kommen hier auf ihren Geschmack.

    Kommandomodul
    Klappe des Apollo 11 Kommando-Moduls

     

    Kapsel

    Im übrigen:
    Die staatlichen Museen in Washington – vorallem entlang der Mall gelegen – kosten keinen Eintritt.

  • New York City,  Restaurants,  Unterwegs in den USA

    USA – Washington – The Capital Grille

    Nach Besichtigung des Capitols und der Library of Congress waren wir hungrig. Natürlich hatten wir schon vorher geschaut, wo wir in der Nähe essen können. Wenn man vom Capitol Richtung Innenstadt und in die Pennsylvania Avenue läuft, kommt man zum “The Capital Grille“, dem besten Steak-Restaurant der Stadt.

    Capitol Grille Eingang

    Nachdem wir am Tag zuvor schon wunderbaren Fisch gegessen hatten, konnten wir heute mal wieder ein Steak vertragen.

    Capitol Grille Hauptraum

    Ein dunkles (deshalb leicht verwackelte Fotos), kühles, leises (selten!) Restaurant mit sehr gutem Service und exzellentem Essen, einer guten Weinkarte mit vielen, sehr guten, offenen Weinen haben wir genossen. (Die Kühle nicht so, aber dafür hatten wir immer dicke Pullover dabei.)

    Als Vorspeise gabs die Spezialität des Hauses – Lobster and Crab Cakes.

    Hummer und Krabben Cake

    Danach gönnte sich der Herr der Cucina ein Bone-In Dry Aged Sirloin Steak und für mich gabs ein Filet Mignon.

    Capitol Grille Steak

    Capitol Grille Beilagen

    Die reifenden Fleischstücke lassen sich von außen und vom Restaurant aus in einem Extra-Raum bestaunen – ausgestattet mit kleinen Schildchen, Datum des Lager-Beginns und des -Endes.

    Capitol Grille Lagerraum

    Insgesamt sehr zu empfehlen – ausgehend von Washington hat sich eine “Capital Grille”-Kette entwickelt. Z.B. in New York in der östlichen 42ten Straße findet sich ebenfalls ein exzellenter Ableger.Für die eine Vorspeise, zwei Hauptspeisen, zwei Beilagen, Wasser und zwei Gläser Wein bezahlten wir 125 $ im Juni 2011 – das entsprach 88 Euro.

    The Capital Grille
    601 Pennsylvania Ave, NW
    Washington, D.C. 20004
    Telefon 001 – 202 – 737 6200

    Öffnungszeiten:
    Montag bis Donnerstag 11.30 – 15.00 Uhr und 17.00 – 22.00 Uhr
    Freitag und Samstag 11.30 – 15.00 Uhr und 17.00 – 23.00 Uhr
    Sonntag 11.30 – 15.00 Uhr und 17.00 – 22.00 Uhr

  • New York City,  Unterwegs in den USA

    USA – Washington – Library of Congress

    Eine der größten positiven Überraschungen des Urlaubs war die Library of Congress. Nicht wegen des Lesesaals, den man schon aus verschiedenen Berichten und Spielfilmen kennt. Aber von vorn: Vom Visitor Center des Capitols kann man über einen unterirdischen Gang direkt in die Kongressbibliothek laufen. Man erspart sich dadurch einen weiteren Sicherheitschecks.

    Kongressbiblio Halle

    Und dann kommt man aus dem Keller in die Vorhalle, die mir so nicht bekannt war und auch bis jetzt nicht auf Fotos gesehen hatte. In dem dem Hauptlesesaal vorgelagerten Thomas Jefferson Gebäude war früher das Hauptgebäude der Bibliothek. Im Renaissancestil gebaut fasziniert es durch seine Säulen, seine bunten Mosaiken und den Kontrast zwischen dem Marmor und der Ausschmückung – wir konnten uns gar nicht losreisen, der Lesesaal rückte in den Hintergrund. Ein paar Eindrücke der Halle:

    Kongressbiblio Decke
    Kongressbiblio Eingang
    Kongressbiblio Deckendetail
    Kongressbiblio Aufgang Tour

    Der Lesesaal selbst ist leider nicht begehbar, man kann von einem Balkon aus hineinsehen, aber keine Fotos machen.

    Kongressbiblio Prospektsammler

    Beim Hinausgehen sahen wir diesen Recycling-Behälter für Prospekte – eine tolle Idee, nur an der Größe (die Amis sind doch sonst immer XXL?) muß noch gearbeitet werden.

    Insgesamt: HINGEHEN, wenn man in Washington ist.

  • New York City,  Unterwegs in den USA

    USA – Washington – Capitol

    Und weiter gehts noch mit den Berichten von der New York und Washington Reise.

    Capitol Spitze

    Ich war bei unserem Ausflug nach Washington stehen geblieben. Wir hatten am zweiten Tag eine Besichtigung des Capitols geplant und schon von zuhause aus gebucht. Auch hier mußten wir wieder wegen der Sicherheitskontrollen eine Stunde vorher da sein. Um halb neun waren wir am Capitol Hill und wurden wieder mal – wie so oft in diesem Urlaub – detailliert durchsucht.

    Capitol Fassade

    Nach dem Sicherheitscheck kommt man in das unterirdische, neu gebaute Besuchercenter. Auf großer Fläche befinden sich die Kassen, die verschiedenen Eingänge zu den Sälen, ein kleines Museum über die Entwicklung Washingtons (sehr empfehlenswert, wird leicht übersehen – Eingang an der Längsseite), ein Restaurant, Shops und vieles mehr.

    Capitol VisitorCenter

    Hier wartet man dann auch auf den Beginn der Führung, die mit einem Film beginnt. Ein bißchen skeptisch war ich – aber der Film war gut gemacht, zeigt die Entwicklung Amerikas und Washingtons, der Verfassung und die daraus resultierenden Staatsorgane.

    Capitol Kuppel

    Kuppel Capitol Gemaelde

    Danach ging es in Gruppen von ca. 20 Leuten in das eigentliche Kapitol. Bei der Besichtigung, die inkl. Film rund 1 1/4 Stunden dauert, kommt man zuerst in die Rotunde mit Kuppel, die wohl am bekanntesten ist. Sie hat einen Durchmesser von knapp 30 Metern und ist 55 Meter hoch. (Ich will gar nicht in die Einzelheiten gehen, die weiterführenden Informationen verlinke ich für diejenigen von Euch, die weiteres lesen möchten.)

    Alter Sitzungssaal Reprae Kopie

    Weiter ging es in den alten Sitzungssaal des Senats, in dem vor allem die meisten Statuen der National Statuary Hall Collection stehen. Jeder Bundesstaat kann im Capitol zwei Statuen berühmter Bürger aufstellen – die an “allen Ecken und Enden” zu finden sind – aber eben vor allem in dem alten Sitzungssaal.
    Ein paar wurden uns von der Dame, die uns durch das Gebäude geführt hat, “vorgestellt”, aber nur einmal brandete Beifall auf. Als sie uns (eine fast nur aus US-Bürgern bestehenden Gruppe) John Gorrie zeigte und sagte, daß er der Erfinder der wunderbaren Klimaanlage wäre. Wir mußten dagegen unser Stöhnen zurückhalten. 🙂

    Erfinder Klimaanlage

    Am Ende der Führung ging es noch in die Krypta unter der Rotunde, wo George Washington seine letzte Ruhe finden sollte – aber dann doch nicht fand.

    Krypta Capitol

    Einen Aufreger hatte die ganze “Veranstaltung” aber für mich mit neun Jahren Schullatein: Immer wieder – im Film und während der Führung wurde auf den Wahlspruch “E pluribus unum” Bezug genommen. Ich finds ja schön, wenn die Amis einen lateinischen Ausdruck verwenden, aber muß man ihn dann breit amerikanisch aussprechen – in der Art wie “I Plärribass iunium”?
    Da half mir auch die Capitol Police nicht weiter.

    CapitolPolizei

  • New York City,  Unterwegs in den USA

    USA – Washington – Washington Monument und Kriegsdenkmäler

    Washington wird durch die mitten in der Stadt liegende National Mall geprägt. Eigentlich ein Straßenzug mit bis zu vier Parallelstraßen, bei näherer Betrachtung aber eher ein 4 km langer Grünstreifen, der beim Capitol anfängt und beim Lincoln Memorial endet oder eben auch anders herum. Man kennt diese Mall aus dem Fernsehen, von den Vereidigungen der amerikanischen Präsidenten oder auch vom Marsch auf Washington (Martin Luther King), wenn alles voller Leute ist.

    Ziemlich genau in der Mitte steht das Washington Monument, ein weißer Marmor Obelisk, der mich wegen seiner Größe doch sehr beeindruckt hat. Der gemeine Europäer denkt bei Obelisken vielleicht an den auf dem Place de la Concorde in Paris, an den auf dem Karolinenplatz in München oder an den auf dem Petersplatz in Rom.

    Aber dieser hier schlägt die doch um Längen – zum Vergleich: Paris 23 m, Washington 169 m.

    Washington Monument
    Washington Monument Fahnen
    Washington Monument Capitol

     

    Washington Monument (während ein Unwetter aufzog)

    Vom Washington Monument sind wir die Mall Richtung Westen, d.h. Richtung Lincoln Memorial weitergelaufen. Dabei kommt man an allen Kriegsdenkmälern vorbei. Wir wollten sie uns ansehen, aber waren nicht unbedingt erpicht darauf. Im Nachhinein betrachtet sind sie schon “ein Muß”. Jedes völlig verschieden, auch für uns – jünger und Europäer – sehr beeindruckend und ergreifend. Irritierend war aber bei allen, daß eigentlich keine andächtige Stille aufkam, es war laut, es war geschäftig. Aber alle waren “proud”.
    Als erstes kommt man zum Second World War Memorial – mir ein bißchen zu monumental, zu kalt, zu groß. Es wurde es 2004 fertig gestellt, das paßt für mich irgendwie gar nicht.

     

    WWII Memorial
    WWII Memorial Bodenplatte

     

    Second World War Memorial

     

    Auf dem weiteren Weg liegt das Vietnam Women’s Memorial – für die acht im Vietnamkrieg getöteten Frauen. Sehr beeindruckend.

    Vietnam Frauen
    Vietnam Womens’s Memorial

    Danach kommt man an die Memorial Wall des Vietnam Veterans Memorial. Auf der schwarzen Granitwandstehen 58.261 Namen der im Vietnamkrieg Getöteten und Vermissten. Sehr ergreifend.

    Vietnam Memorial
    Vietnam Memorial Tafeln
    Memorial Wall of the Vietnam Veterans Memorial

     

    Da aber leider viele diese Wand nicht unbedingt passend fanden, wurde noch eine “klassische” Figurengruppe aufgestellt:

    Vietnam Traditionell
    Three Servicemen at the Vietnam Veterans Memorial

    Das aber insgesamt für uns passenste Memorial war das Korean War Veterans Memorial:
    Zwischen Steinplatten und Wacholderbüschen stehen 19 Edelstahlfiguren, US-Kämpfer in voller Kampfausrüstung, die durch das Gelände streifen. Ich fand das sehr beklemmend, dazu tragen sicher auch die Gesichtsausdrücke der Soldaten bei.

    Korea Brunnen
    Korea Figuren
    Korea Einzelne Figur
    Korea Platte
    Korean War Veteran Memorial

    Auf einer Tafel stehen Zahlen wie: 54.000 tote US-Bürger und 628.000 tote Bürger der Vereinten Nationen im Korea-Krieg …

    Ohne weitere Worte.

  • New York City,  Restaurants,  Unterwegs in den USA

    USA – Washington – The Oceanaire Seafood Room

    Schluß jetzt mit Hotelberichten – wir haben in Washington wirklich unglaublich viel besichtigt und gesehen. Aber nachdem wir mittags mit dem Zug ankamen, das Zimmer bezogen und dann Richtung Weißes Haus wandern wollten, mußte “natürlich” erst mal eine Stärkung her. Auf dem Weg lag das als bestes Fischrestaurant Washington immer wieder genanntes “The Oceanaire Seafood Room“. Also rein und einen der wenigen nicht reservierten Tische ergattert.

    Ocenaire Eingang
    Ocenaire Innenraum

    Zentral gelegenes, sehr feines Restaurant mit gutem Service, sehr guter Küche, den besten Pommes Frites dieses Urlaubs und exzellenten offenen Weinen.
    Auch wieder: Empfehlung!

    Es gab zum Beispiel

    Ocenaire Fischplatte

    SEAFOOD MIXED GRILL – Grilled Fish, Shrimp & Baked Stuffed Shrimp with Dirty Rice & Grilled Asparagus

    Ocenaire Pommes
    Ocenaire Spargel

    Wir bezahlten für zwei Hauptspeisen, zwei Beilagen, drei Gläser Weißwein, eine Flasche Mineralwasser 120$ im Juni 2011 – das entsprach 87 Euro.

    The Oceanaire Seafood Room

    Penn Quarter – 1201 F Street NW
    Washington, DC 20004
    Telefon 001 – 202 – 347 2277

    Öffnungszeiten

    Montag – Donnerstag von 11:30 – 22 Uhr
    Freitag 11:30 – 23 Uhr
    Samstag 17 – 23 Uhr
    Sonntag 17 – 21 Uhr

    Und dann gings gestärkt zum Weißen Haus:

    WhiteHouse

  • Hotels,  New York City,  Restaurants,  Unterwegs in den USA

    USA – Washington – Grand Hyatt Sports Bar und Frühstück

    Das Grand Hyatt ist mir bzgl. der “Verpflegung” noch einen zweiten Eintrag wert. Fangen wir erst mal mit dem Unverfänglichen an … mit dem Frühstück. Zum Alkohol kommen wir dann später:

    GrandHyatt Fruehstuecksbereich

    Das Frühstücksbuffet im Atrium des Hotels ist eines der besten, das ich je gesehen habe. Die Amerikaner stehen ja auf ihre Eier zum Frühstück, die ich vor 8 Uhr verschmähe. Aber hier konnte ich schon morgens um 7 nicht daran vorbeigehen. An einer “Omelett-Bar” wird das Omelett mit frischen Zutaten wie Tomaten, drei verschiedenen Schinken, vier verschiedenen Käsesorten, Zwiebeln, Paprika, Zucchini … vor den Augen perfekt zubereitet.

    GrandHyatt Fruehstueck OmelettBar
    GrandHyatt OmelettBar von oben
    Ein Blick aus dem 11. Stock auf die Omelett-Bar

     

    GrandHyatt Omelett
    Tomaten-Omelett

     

    Es gibt viele verschiedene Brot- und Bagelsorten, Kuchen, Muffins, Müsli, Obst, Rohkost, verschiedene Quarkdessert, Wurst, Käse, exzellenter geräucherter Lachs, Porridge, French Toast, Pancakes. Immer alles frisch aufgefüllt. Ein Traum. So waren wir bis zum mittäglichen Restaurantbesuch gut gestärkt.

    GrandHyatt Pancakes
    GrandHyatt Fruehstueck Wuerstchen
    Würstel und Speck

     

    GrandHyatt Fruehstueck Porridge
    Porridge, Pancakes und French Toast

     

    GrandHyatt Fruehstueck Obst
    Obst und Joghurt

     

    GrandHyatt Fruehstueck Cerealien
    Milch- und Müsli-Sorten

     

    In Washington waren wir fast noch mehr unterwegs als in New York – ein dicht gedrängtes Programm in knapp drei Tagen. So waren gegen 17 Uhr am ersten Abend völlig fertig und durstig im Hotel und landeten nach einer Dusche in der Sports Bar im Keller des Hotels.

    Der Durst nach einem Samuel Adams war groß. Einem Blick auf die Karte und Preise folgte schnell die Einsicht, daß der Preis von zwei großen Bier plus ein Dollar einen Pitcher ergaben, den wir dann mutig bestellten. Ca. 1,4 Liter Bier landeten dann auf unserem Tisch. 🙂

    GrandHyatt SportsBar Pitcher

    Für uns Bayern aber kein Problem. Wir blieben halt einfach etwas länger in der Bar – schauten die Golf US Open und wurden zur Happy Hour vom Ober noch zu einem “Appetizer” (Nachos mit Guacamole, Chili con Carne, Joghurtsauce u.v.m.) für 3$ sowie einem Hamburger überredet.

    GrandHyatt SportsBar Nachos
    GrandHyatt SportsBar Burger

    Ein bißchen später war der Pitcher geschafft und das Bild ein bißchen verwackelter:

    GrandHyatt SportsBar Pitcher leer

    Am nächsten Abend noch müder, aber auch völlig satt von einem wunderbaren, großen Mittagsessen, wanderte ich durch das Riesen-Hotel in die Sports Bar, holte einen Pitcher Samuel Adams und trug den quer durch die Lobby zu den Aufzügen und wieder nach oben.

    So viele neidische Blicke haben mich wohl selten begleitet. Im Maßkrug tragen zwar geübt, war es für mich gar nicht so einfach, mit einem bis zum Rand gefüllten Pitcher ohne Schaum tropffrei durchs Hotel zu kommen.

    Das Bier gut gekühlt im Waschbecken mit den obligatorisch auf jedem Stockwerk erhältlichen Eiswürfeln zwischengelagert, sahen wir uns dann die Golf US Open auf dem Bett liegend an. 🙂 Sehr angenehm.

  • Hotels,  Unterwegs in den USA

    USA – Washington – Grand Hyatt

    Unseren New York Urlaub haben wir für drei Tage unterbrochen (was ich jetzt auch bei der New York Berichterstattung tue – sie wird nach Washington wieder fortgesetzt) und sind mit dem Amtrak nach Washington gedüst.

    Zuganzeige Pennstation
    Um 8.10 Uhr gings los.

    Amtrak Zug nach WashingtonWashington UnionStationGrandHyatt AtriumGrandHyatt ZimmerGrandHyatt FensterGrandHyatt Bad

    Im Regionalzug und innerhalb drei Stunden ist man mitten in Washington an der Union Station. Die Union Station ist ein toller Bahnhof – fast so schön wie Central Station in New York.
    Die Suche nach einem Hotel in der Innenstadt gestaltet sich etwas schwierig, wenn man nicht nicht unter der Woche pro Nacht in einem der vielen 5* Hotels für Preise über 500$ übernachten will.

    Deshalb haben wir unseren Besuch auf Freitag bis Sonntag gelegt, denn dann sind die Lobbyisten, Politiker und sonstige Regierungsbesucher nicht in Washington – und wir bekamen im zentral gelegenen Grand Hyatt ein Doppelzimmer mit tollem Frühstück pro Nacht statt 650$ für 130$ die Nacht.

    Für ein großes Hotel ganz gut gestaltet mit einem großen Atrium, das viel Licht hineinläßt. Und das Bett war bequem – sag ich Euch. Wenn uns am späten Nachmittag die Füße nicht mehr tragen wollten und wir uns kurz im Hotel ausruhten … aus dem Bett brachte man mich nur schwerlich wieder heraus.

    Berichte über Washington, Kunst-Kultur-Essen folgen. 🙂

    Grand Hyatt Washington
    1000 H Street NW
    Washington D.C., 20001
    Telefon 001 – 202 – 582 1234
    Telefax 001 – 202 – 637 4781