• Hotels,  Restaurants,  Unterwegs in den USA,  USA-SüdWest

    USA – Las Vegas – Wynn “The Buffet”

    Wenn man zu Fuß viel auf dem Strip unterwegs ist, bekommt man auch in Las Vegas Hunger. Es gibt eine große Auswahl von exzellenten Restaurants, die aber meist nur abends geöffnet haben.

    Hotelzimmer auf Wynn

    Wir sind aber bekennende Mittagesser und so haben wir uns für die angeblich besten (und auch teuersten) Buffets in Las Vegas entschieden, die auch mittags geöffnet haben: im Wynn und im Bellagio. Die Hotels versuchen, durch die preiswerten Buffets Besucher in die eigenen Casinos zu locken und das gelingt ihnen aus unserer Sicht gut.

    Eingang Wynn innen

    Heute will ich erst mal vom Wynn-Buffet berichten:
    Wir hatten das Glück nicht anstehen zu müssen, wie oft berichtet wird und bis zu zwei Stunden dauern kann, und wurden sofort an einen Tisch geführt. Softdrinks und Wasser sind im Preis enthalten, die Flaschen Wein bewegen sich zwischen 30 und 60 Dollar.

    Wynn Buffet Blumen

    Die Tische sind durch Anrichten, Blumenarrangements und ähnliches abgetrennt und aufgelockert platziert, so hat man nicht das Gefühl in einem riesigen Restaurant zu sitzen.

    Wynn Buffet

    Der Buffet-Bereich ist eher kühl gehalten, es gibt aber viel Platz – das hat den Vorteil, daß sicher auch bei höherer Auslastung kein Gedränge entsteht und man sich nicht um seinen Teller sorgen muß.

    Wynn Buffet Glaeser
    Wynn Buffet Salat teller

    Wynn Buffet Roastbeef

    An 16 Stationen wird live gekocht. Für jeden sollte etwas dabei sein – ein großes Salatbuffet mit verschiedenen Saucen, kalter und warmer Fisch, Nudelgerichte, Fleisch (Ente, Lamm, exzellentes Roastbeef), Gemüse, frisch gebackenes Brot und unglaublich vielfältige Patisserie-Produkte.

    Wynn Buffet Himbeer Dessert
    Wynn Buffet Schoko Dessert
    Wynn Buffet Pistazien Dessert
    Wynn Buffet Tassen

    Wir sind ja eigentlich überhaupt keine Buffet-Liebhaber, aber hier waren wir sehr zufrieden. Das Essen ist frisch gekocht und von sehr guter Qualität. Empfehlenswert.

    Wynn
    3131 Las Vegas Blvd. South
    Las Vegas, NV 89109


    Telefon 001 – 702 – 770 7000


    Wynn Las Vegas The Buffet
    Frühstück von 8 – 10.30 Uhr zum Preis von 17,95 Dollar, entsprach 13,70 Euro im April 2009.
    Mittag von 11 – 15.30 Uhr zum Preis von 21,95 Dollar, entsprach 16,70 Euro im April 2009.
    Abends von 16 – 22.30 Uhr zum Preis von 33,95 Dollar, entsprach 25,90 Euro im April 2009.

  • Hotels,  Unterwegs in den USA

    USA – Las Vegas – The Palazzo

    Las Vegas – wir waren vorher zerrissen. Wirklich drei Nächte bleiben? Würde uns das gefallen? Wir haben es sonst nicht so mit Disneyland und Co. Aber auch das gehört zu einem Urlaub im Südwesten der USA, also rein ins “Vergnügen” und das beste daraus machen.

    Eigentlich kann man nur sagen: LUSTIG wars! Man muß sich im wahrsten Sinne auf das Gesamtgebilde einlassen. Fragen wie “Ist das sinnvoll?” “Kann man das Geld nicht besser ausgeben?” oder gar “Ist das ökologisch in irgendeiner Weise noch vertretbar?” darf man nicht stellen, sonst macht der Aufenthalt dort keinen Sinn.

    Es ist viel, viel Geld vorhanden, das mehr oder weniger sinnvoll, mehr oder weniger schön oder kitschig unter die Leute gebracht wird, um noch mehr Geld zu verdienen. Wir sind durch die großen Hotels gelaufen, haben gestaunt, den Kopf geschüttelt, gelacht, ein bißchen Geld verspielt, insgesamt nichts gewonnen, aber schöne Tage verbracht.

    Aber wie es sich für einen Aufenthalt in Las Vegas gehört, waren wir auch in einer Show. Die Auswahl ist groß, wir blieben aber ganz klassisch und gingen zu David Copperfield – und saßen auch noch in der ersten Reihe. Vorweg: Er hat ganz schön viele Falten. 🙂 Auf den Werbeplakaten lächelt er noch schätzungsweise mit gut 30 Jahren, jetzt ist er über 50, aber eine Ausstrahlung hat er immer noch.
    Und seine Show ist gut, sehr gut. Die Tricks sind eher klein (daß Theater faßt “nur” 1000 Personen und die Bühne ist nicht gigantisch), aber nicht minder beeindruckend. Er zaubert einfache Tricks unglaublich fließend und fasziniert durch die Leichtigkeit. Ein toller Abend.

    Blick auf Palazzo

    Und um das Vollprogramm Las Vegas komplett zu machen, haben wir uns beim ersten Mal für die Übernachtung ein Themenhotel (beim nächsten Mal würden wir abseits des Strips ruhiger übernachten) ausgesucht. Wir haben uns für den Komplex des Venetian entschieden und im dazugehörigen The Palazzo übernachtet. Gegönnt haben wir uns eine Luxury Suite im Concierge-Level (auf der Nationalpark-Runde, die nach Las Vegas folgen wird, wirds dann eher wieder das klassische Motel).

    Palazzo Luxury Suite Bett
    Palazzo Luxury Suite

    Palazzo Luxury Suite Bad

    Neben den “normalen” Suite-Annehmlichkeiten wie 67 qm Fläche, drei Fernseher (für zwei Personen(!), davon einer über dem Waschbecken), Telefon in der separaten Toilette (keiner rief uns an), ein wirklich tolles, bequemes, großes Bett, u.v.v.v.v.v.v.v.v.v.m. konnten wir den Concierge Level benutzen.

    Fruehstueck Palazzo

     

    Fruehstueck Palazzo Obst

    Palazzo HappyHour

    Dabei inbegriffen war morgens ein gutes Frückstücksbuffet, nachmittags Kuchen und am Abend Cocktails und kleine Snacks. Außerdem kann man dabei ganz wunderbar vom 23. Stock die Aussicht auf die Berge und die Stadt genießen.

    Gondelfahrt Venetian Markusplatz
    Seufzerbruecke

    Und um den Aufenthalt in Vegas noch richtig enden zu lassen, habe ich den Herrn der Cucina am letzten Abend zu einem “romantischen” Gondola ride auf dem Canale grande im Inneren des Venetian überredet.
    Begeistert war er ja nicht und ich vorher auch nicht so richtig überzeugt, aber: Es hat uns beiden viel Spaß gemacht. Man wird von einem Gondoliere (bei uns tatsächlich ein Italiener, der als Kind in die USA kam) durch den Canale geschippert (alles elektrisch!), muß sich auch noch anschnallen und wenn man ihn dann nett dazu auffordert, schmettert er (gar nicht schlecht) auf Italienisch noch ein paar Liedchen.

    Also: Las Vegas immer wieder, aber drei Tage am Stück reichen.
    (Über das Essen in Las Vegas berichte ich dann in den nächsten Tagen.)

    David Copperfield im MGM Grand, Hollywood Theatre
    (99 Dollar auf allen Plätzen, entsprach 75 Euro im April 2009)

    The Palazzo Resort Hotel Casino
    3325 Las Vegas Blvd. South
    Las Vegas, NV 89109
    Telefon 001 – 702 – 607 7777

    Übernachtung in der Luxury Suite im Concierge Level
    (259 Dollar die Nacht für die Suite und zwei Personen, inkl. aller o.g. Annehmlichkeiten und einigen mehr, entsprach 197 Euro im April 2009)

    Gondola Ride im Venetian
    1/4-stündige Fahrt mit der Gondel zwischen 10 – 23 Uhr
    (16 Dollar pro Person, entsprach 12 Euro im April 2009)

  • Hotels,  Restaurants,  Unterwegs in den USA

    USA – Death Valley – Übernachten und Essen

    DV Sonnenaufgang

    Sonnenaufgang in Furnace Creek

    Im Death Valley gibt es keine große Auswahl an Übernachtungs- und Essensmöglichkeiten. Wir haben uns wegen der zentralen Lage für die Furnace Creek Ranch entschieden und eine Cabin (Holzhütte mit Blechdach) mit einem Queen-Bed und Dusche sowie WC gebucht.

    Furnace Eingang
    Cabin

    Die Zimmer sind einfach gehalten, aber sauber und ordentlich, wenn auch sehr klein. Im Sommer möchte ich – trotz der vorhandenen Klimaanlage – hier nicht übernachten, das wird dann bestimmt “kuschelig warm”.

    Gegessen haben wir im 49’er Cafe. Dort gibt es Frühstück, Lunch und Dinner. Die Hamburger, Sandwiches und Salate sind in Ordnung. Der French Toast des Herrn der Cucina zum Frühstück hätte für eine kleine Familie gereicht:

    French Toast

    Und während des Frühstücks kann man auch gleich auf dem Tisch seine Tagestour planen:

    49er Tisch

    Auf dem Gelände der Ranch befinden sich außerdem noch ein sehr gut sortierter Supermarkt als auch das Borax-Museum. Um 1870 wurde im Death Valley Borax gefunden und abgebaut, ein Mineral, das vor allem für die Glasherstellung und Seifenindustrie benötigt wird. Das Freilichtmuseum umfaßt alte Züge, Droschken, Wasserräder u.v.m.

    Borax Tonne
    Muehle Borax

    Und jetzt gehts ab nach Las Vegas!

    Sonnenuntergang Furnace

    Sonnenuntergang in Furnace Creek

    Furnace Creek Inn + Ranch Resort
    Highway 190
    Death Valley, CA 92328

    Telefon 001 – 760 – 786 2345
    Telefax 001 – 760 – 786 2514

    Einfache Hütte mit Queen-Bed, Kaffeemaschine, Dusche/WC, Telefon, TV und Klimaanlage
    (147 Dollar für zwei Personen in der Cabin, entsprach 112 Euro im April 2009)

  • Hotels,  Restaurants,  Unterwegs in den USA

    USA – Fahrt von SF nach Oakhurst

    Wir haben nach drei Tagen San Francisco verlassen. Uns stand ein langer Tag bevor, das war uns bewußt und auch so geplant. Nach der Übernahme eines Jeep Grand Cherokee Allrad (der mußte wegen unseres geplanten Trips zur Wave sein – näheres später in einem extra Bericht) in aller Früh am Flughafen gings über die Golden Gate Bridge (eigentlich nur eine große, rote Brücke) zum Muir Woods Nationalpark. Hier wollten wir die großen Küstenmammutbäume ansehen, da alle anderen Alternativen (Sequoia NP, Mariposa Grove im Yosemite NP) wegen Schnee nicht erreichbar waren.

    Muir Woods klein copyr

    Durch ein schmales, dunkles Tal und nach einem kleinen Fußmarsch steht man relativ unvermittelt mitten zwischen den riesigen (bis zu 79 m hoch) Bäumen, die meist in kleinen Gruppen zusammenstehen und eine kathedralen-ähnliche Wirkung vermitteln. Die Höhe ist nicht abzuschätzen und auch nicht zu fotografieren.

    Dann ging die lange Fahrt los, am Abend wollten wir in Oakhurst, am südlichen Ausgang des Yosemite Nationalparks übernachten. Deshalb blieb auch wenig Zeit für die Restaurant-Auswahl und wir landeten im Ort Manteca bei Denny’s, einer günstigen Family Restaurant-Kette.

    Mittagessen Denny Hendl

    Mittagessen Denny Steak

    Steak und gegrillte Hühnerbrust waren das “Vernünftigste” auf der Karte und auch eßbar und günstig. Das ungewohnte Tisch-/Stuhl-Verhältnis wirkt sich doch eher ungünstig auf die Fotos aus. 🙂

    Panorama Yosemite

    Weiter gings frisch gestärkt direkt zum Yosemite NP. Den wollten wir nur durchfahren. Auf der Panormastraße ins Tal bekommt man einen ersten Eindruck von dem eher alpenähnlichen Park mit seinen beeindruckenden Granitfelsen.

    Yosemite Überblick Wasserfall
    Yosemite BridalveilFall Detail

    Einen kleinen Fußmarsch unternahmen wir dann doch – gut verpackt und wegen des Spritzwassers ohne Kamera an den Fuß des Bridalveil-Fall mit seiner beeindruckenden Höhe von 188 Meter.

    YosemiteValley ICY

    Auf eisigen Straßen sind wir dann zu unserem Hotel – das Best Western Gateway Inn in Oakhurst – gefahren, ein ordentliches Haus, rustikal angehaucht mit angeschlossenem Restaurant. Wir hatten ein King-Bed-Zimmer gebucht, sauber, riesig (ca. 50 qm) aber farblos, mit Bad, kleiner Küche und Sitzecke, WLAN inkl.

    Trotz des Wandgemäldes (Typ ‘Röhrender Hirsch’) schliefen wir im komfortablen Bett sehr gut.

    BWOakhurst Bett
    BWOakhurst Bad

    Dennys Restaurant
    1135 S Main St
    Manteca, CA 95337
    Telefon 001 – 209 – 825 2050

    Steak und gegrillte Hühnerbrust jeweils mit zwei Beilagen und Coca Cola – 30 Dollar
    (im April 2009 entsprach dies 23 Euro)

    Best Western Gateway Inn Oakhurst
    40530 Highway 41
    Oakhurst, CA 93644
    Telefon 001 – 559 – 683 2378

    King-Bed-Zimmer für 2 Personen, inkl. WLAN, TV, Radio, aber ohne Frühstück – 84 Dollar
    (im April 2009 entsprach dies 64 Euro)

  • Restaurants,  Unterwegs in den USA,  USA-SüdWest

    USA – Essen in San Franscisco

    Gestern habe ich ja ein bißchen über das Einkaufen in San Francisco geschrieben. Heute soll es ums Essen gehen.

    Wir gehen ja gerne gut essen. Aber wenn wir eine Stadt – meist zu Fuß (in San Francisco waren es am ersten Tag gut 20 km) – erkunden, dann schauen wir, welches Restaurant uns so im Vorbeigehen anmacht. Ein Sterne-Restaurant muß/soll es dann nicht sein, aber eine gut-bürgerliche Küche wäre uns schon lieber als ein Fast-Food-Laden.

    Am ersten Tag waren wir mittags im Financial District unterwegs und kamen an vielen Subways, Starbucks und auch exklusiven Restaurants vorbei, aber wir liefen lange, bis wir endlich ein normales Restaurant fanden. Im Royal Exchange, einem auf englischen Pub gestyltes Restaurant, aßen wir unter lauter Männern unseren ersten und auch besten Restaurant-Hamburger der ganzen Reise. Für ein Foto hat die Zeit nicht gereicht, der Hunger war vieeeeel zu groß.

    Widmer Weissbier

    Aber das Bier wurde noch fotografiert: ein Weißbier der Firma Widmer mit wenig Schaum und einer Zitrone. (Mit Zitrone wird im Kalifornien jedes Weißbier serviert, mancher Gast bestellt auch gleich fünf Zitronenschnitze, um sie dann alle ins Weißbier auszudrücken.)

    Im wirklichen Touristen-Eck (Ghirardelli-Square, Fishermans Wharf, Pier 39) waren wir am zweiten Tag mittags unterwegs. Aber da hat uns ja gar nichts angelacht, weder die Gegend mit einer Unzahl von klassischen Touristen- und Souvenirshops (Schokolade, T-Shirts, Schuhe, …) noch die Restaurants (entweder mehr als touristisch, zu billig oder …). Der Hunger trieb uns aber schließlich in das Pier Market Seafood Restaurant direkt mit Blick auf die See-Löwen.

    NewYorkSteak
    Hamburger Pier39

    Die Fischgerichte waren nicht nach unserem Geschmack (und gleich an den ersten Tagen wollten wir doch auf der sicheren Seite bleiben) und landeten bei Rumpsteak und Hamburger. Beides war ok, die Pommes waren ausgezeichnet.

    SFMOMA Fassade

    SFMOMA Treppe

    Nachmittags waren wir noch im San Francisco MOMA, dem Westküsten-Ableger des New Yorker Museum of Modern Art, ein wunderbares Museum – schon architektonisch ein Meisterwerk (tolles Treppenhaus!) und vielen ansprechenden Kunstwerken (obwohl ich es sonst nicht so mit den modernen Stücken habe) und Fotografien.

    SFMOMA Schrift

    Und – das Museum hat ein wunderbares Bistro/Cafe mit kleiner Speisekarte (Suppen, Salate), gutem Cappuccino und für den Herrn der Cucina nach der “vielen” Kultur ein Bier aus einer Microbrewery.

    SFMOMA Cafe Bier


    Royal Exchange
    301 Sacramento St
    San Francisco, CA 94111
    Telefon 001 – 415 – 956 1710
    Telefax 001 – 415 – 956 1503

    Geöffnet Montag bis Freitag 11 – 23 Uhr
    Zwei Hamburger mit Pommes frites, Reis, Salat, Bier und Coca Cola – 40 Dollar
    (im April 2009 entsprach dies 30 Euro)

    Pier Market Seafood Restaurant + Market
    Pier 39 #103
    San Francisco CA 94133
    Telefon 001 – 415 – 989 7437

    Geöffnet täglich min. von 11 – 21 Uhr
    Ein Hamburger, ein Rumpsteak, Beilagen und Wasser – 60 Dollar
    (im April 2009 entsprach dies 46 Euro)

    SF Moma
    151 Third Street
    San Francisco CA 94103
    Museum Telefon 001 – 415 – 357 4000
    Caffè Telefon 001 – 415 – 357 4500

    Geöffnet 10 – 18 Uhr, Mittwoch geschlossen
    Speisen zwischen 6 und 13 Dollar
    (im April 2009 entsprach dies 5 bis 10 Euro)

  • Hotels,  Unterwegs in den USA

    USA – San Francisco – White Swan Inn

    Wegen Akklimatisierung, Jetlag und natürlich auch wegen der Stadt selbst wollten wir am Beginn drei Nächte in San Francisco verbringen. Im Vergleich zu fast allen anderen Stationen auf unserer Reise, habe ich mir sehr schwer getan, ein bezahlbares, ruhiges, in einer sicheren und zentralen Gegend gelegenes und angenehmes Hotel zu finden.

    WhiteSwan Scheibe

    Entschieden haben wir uns schließlich für das White Swan Inn. Was für ein Name! Und die Bilder in den entsprechenden Foren (hier war – wie bei allen Hotelbuchungen auf der Reise – die Bewertungsseite Tripadvisor unsere wichtigste Infoquelle) und auf der Homepage sahen doch recht „blumig“ aus. Aber alles anderes paßte.

    WhiteSwan Kingbed
    WhiteSwan Fireplace

    Und so wurden wir angenehm überrascht. Ein kleines Boutique-Hotel (26 Zimmer) im englischen Design. Wir hatten einen Luxury-Room mit großem Bett und Kamin gebucht. Das Bett war so hoch, daß ich rückwärts rein mußte, mit meinen kurzen Haxen gab es vorwärts kein Chance.

    WhiteSwan Sitzecke

    Außerdem: Kühlschrank, Schreibtisch, Kaffeemaschine, Fernseher, Radiowecker, Minibar mit kostenlosen Getränken, Bügelbrett und -eisen, Bademänteln, sowie ein Ankleidezimmer mit Schminktisch – für mich im Urlaub super unwichtig :-). Ich bin froh, wenn ich das mal nicht brauche.

    White Swan Fruehstueck

    Positiv hervorzuheben ist das Frühstück: drei Sorten exzellenter Kaffee, Säfte, Obst, Obstsalat, Toast, Brot, Süßteilchen, Joghurt, Müsli, Honig, Marmeladen.
    Und abends zwischen 16 und 19 Uhr kann man sich Wein, Kuchen und Käse nehmen.

    White Swan Nebenzimmer

    Alles in allem waren wir mit unserer Wahl sehr zufrieden, da sich das White Swan Inn von den großen Einheitshotels wunderbar abhebt. Wir würden wieder hier übernachten.

    Preis: 207 Dollar (entsprach im April 2009 – 150 Euro) für zwei Personen im Luxury-KingBed-Room mit Kamin inkl. Frühstück und Wireless-LAN im Zimmer.

    White Swan Inn
    845 Bush Street
    San Francisco, CA 94108
    Telefon 001 – 415 – 775 1755
    Telefax 001 – 415 – 775 5717

  • Restaurants,  Unterwegs in den USA,  USA-SüdWest

    D – Lufthansa LH458 – Business Class

    Der Herr der Cucina hatte noch ein paar Meilen übrig, und so konnten wir uns auf dem Hinflug mit der Lufthansa nach San Francisco erstmalig den Luxus einer Strecke in der Business Class gönnen. Da ich selbst ja überhaupt nicht gern fliege (so positiv kann man das ausdrücken), hoffte ich, daß ich durch das größere Platzangebot doch ein bißchen entspannter durch die 12 Stunden Flug kommen würde.
    Und es war so. Was Platz doch ausmachen kann. Die Sitze sind fast als Bett auszufahren und es fehlen nur wenige Grad ggü. der Waagrechten. Und der Service ist natürlich auch um einiges besser als im Economy-Bereich.

    Es gab viel Alkohol, schon vor dem Abheben ein Gläschen Champagner, nach dem Abheben ein Apéritiv. Immer (fast zu) volle Gläser, die bei mir meist halbvoll wieder zurückgingen.

    Vor Flügen bestellen wir immer zwei verschiedene Menus für uns – einmal normal und einmal lactosefrei, damit wenigstens die Chance besteht, daß auch für mich etwas essbares dabei ist und ich nicht nur meine Allergieklassiker im Schälchen vorfinde. Aber gerade dieses Mal drang meine Bestellung nicht bis in die Küche vor und der Herr der Cucina war ein dankbarer Abnehmer der meisten Teile des Menus. Die Stewardessen waren aber sehr bemüht aus allen Teilen des Flugzeugs eßbares für mich aufzutreiben.

    Hier ein paar Eindrücke des Menüs und zugehöriger Getränke:

    BC Champagner

    Champagne Jacquart Brut Mosaique

    BC Lachs

    Konfierter Lachs mit Karotten-Orangensauce und Venusreis

    BC Zander
    Zander in Rotweinsauce mit Romanesco, Basmati- und Wildreis
    dazu ein 2008 Casablanca Valley Chardonnay Reserva, Ventisquero, Chile

    BC Poularde
    Gebratene Poularde in würziger Malzjus mit Karotten und Kartoffelpüree
    dazu ein 2005 Château Liversan, Cru Bourgeois, Haut-Médoc, Frankreich

    BC Kaese
    Cambozola, Grano Padano und Provolone

    BC Amaretti-Schokoflan
    Amaretti-Schokoladen-Flan
    dazu ein Graham Portwein

    BC Hase Gegenlicht
    schließlich Kaffee (Royal Diplomat 100% Arabica Hochland)

    und ein Cognac Lhéraud VSOP zu einem Lindt Schokohasen (Ostern nahte)

    Das Menü wurde übrigens von Luisa Marelli Valazza (Restaurant al Sorriso, Piemont) kreiert. Die Lufthansa läßt alle zwei Monate die Menüs für die First und Business Class von verschiedenen Spitzenköchen entwickeln.

    Lange Rede kurzer Sinn: Es war – lt. Aussage des Herrn der Cucina – alles sehr gut. Aber über den Wolken brauche ich nur den Platz, weder Service, Unmengen an Alkohol noch gutes Essen kann ich genießen. Ich trinke meinen Champagner noch lieber am Boden.

    Warum gibt es eigentlich keine Business Class ohne den Schnickschnack – nur mit Platz?
    (Ein Bericht über das Essen in der Economy auf dem Rückflug gibt es natürlich auch bald noch.)