Was ganz was anderes

Unser (fast ganz) enttäuschender Besuch der eat&STYLE 2013

Wir waren vergangenen Freitag das erste Mal auf einer eat+STYLE Messe, in der Zenith-Halle München. Diese Messen gibt es in ganz Deutschland. Vollmundig wird in den Vorankündigungen mit “Genußfestival”und “spektakulären Geschmackserlebnissen” geworben.

Machen wir es kurz und schmerzlos: Es war enttäuschend. Besuchermagnet sind sicher die Kochshows, aber das kann ich täglich (wenn ich das will – und ich will nicht) im Fernsehen sehen. Ich hatte mir davon versprochen, ein paar Produzenten mit regionalen (Bio-)Produkten kennenzulernen. Aber so gut wie nichts – es gab Industriekäse, Gewürze mit unklarer Herkunft, Currywurst für die Mikrowelle, Massen-Kekse, Plastikflaschen-Ketchup, Wein-Abdrücker-Kolonnen, aufgelockert durch Stände für Zeitschriften-Abos und Autovermietung.

Eat Style 2013

Positiv haben wir für uns nur das Giesinger Bier, Otto Gourmet, THE DUKE Destillerie und San Damian vermerkt. Bei San Damian, einer ligurischen Ölmühle, haben wir herrliches, super frisch gepreßtes Olivenöl aus Taggiasca-Oliven bekommen. So etwas stelle ich mir vor. GENAU SOWAS!

P.S. Zu dem Begriff “Style” im Namen der Messe fiel mir irgendwie gar nichts auf.

6 Comments

  • Christian

    Und ich wäre dieses Jahr fast hingegangen! Davon abgehalten hat mich letztendlich der Blick auf das ziemlich dürftig klingende Programm und die Liste der Aussteller auf der Website.
    So wie du es hier treffend beschreibst, so hatte ich es mir eigentlich auch vorgestellt. Danke für den Bericht, habe ich also nix versäumt.

  • Nathalie

    @Hesting
    @Christian
    @Frau Kampi
    Ihr habt nichts versäumt. Und das wenige kann man anders finden und sich ansehen.

    @Thea
    Eintritt 14 Euro. Finde ich zu hoch für eine reine Verbrauchermesse. Wir hatten zwei Freikarten. Aber bzgl. Zeit ärgert es trotzdem.

  • Ulla

    Und wie ich mich auch geärgert habe! So teuer zu zweit mit Garderobe 32€ und die aussteller hast du treffend beschrieben. Nach einer Stunde waren wir wieder weg, denn es gab noch nicht mal Gastronomie zum Mittag machen.

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