Brot,  Hauptspeise

Zweiter Piadina-Versuch

Nachdem ich 2010 schon einmal einen Piadina-Versuch gewagt hatte, aber mit diesem wegen der Zugabe von Hefe nicht so glücklich war, gabs diese Woche einen zweiten auf Grundlage eines italienischen Rezepts mit Natron und Schweineschmalz.
Der zweite Versuch war schon sehr, sehr nah am Original, aber ich denke, ich werde beim dritten – und hoffentlich letzten – Versuch den Anteil des Schmalzes noch etwas erhöhen. Ein bißchen mehr Geschmeidigkeit würde gut tun (und einen Tick dünner ausrollen könnte ich sie auch noch).
Bei mir waren sie mit Mortadella und Tomaten belegt, für den Herrn der Cucina war es Coppa, Bergkäse und Tomaten.
Die besten, wirklich allerbesten Piadine gibts übrigens an einem Straßenstand in Milano Marittima. Man muß abends viel Zeit mitbringen, die Schlangen sind lang. Da wir in der Nähe wohnen, bestellen wir schon mal vor und holen sie dann später ab:

Il Chiosco delle Streghe (“Hexenimbiss”)
viale 2 Giugno, 10
Cervia – Milano Marittima

Sommer-Öffnungszeiten täglich 12 mittags bis 2 Uhr nachts
Winter-Öffnungszeiten Freitag bis Sonntag  16 – 24 Uhr
Dieser Straßenstand ist auch Mitglied bei Slow Food.

Piadina

Piadina
4 Stück

  • 500 g Mehl (Weizen 405er)
  • 200 ml Milch oder Wasser oder gemischt
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 Msp. Salz (nächstes Mal etwas mehr)
  • 75 g Schweineschmalz
  • wenig Olivenöl zum Braten

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine halbe Stunde ruhen lassen. Dann zu dünnen Fladen ausrollen und in einer beschichteten Pfanne mit wenig Olivenöl braten.
Belegen nach Wunsch, Lust und Laune oder einfach so pur zum Rotwein.

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