Und weiter gehts noch ein bißchen mit Urlaubsberichten:
Eigentlich liegt der Ort im touristischen Schatten von San Marino, ist uns aber viel lieber als der so überlaufene Stadtstaat im Hinterland von Rimini: San Leo
In San Leo muß man sich nicht durch Bushorden kämpfen, und die klassischen Touriläden sucht man vergeblich. Es gibt einen kleinen Parkplatz für PKWs, ein paar Bars, ein Hotel, zwei Restaurants, ein “Kunstgeschäft” sonst nicht viel – außer einem schönen “steinernen Ort” mit Burg auf einem Berg.Gut 3000 Leute leben hier in San Leo, das nach Bischof Leo (gestorben 360 n.Chr.) benannt ist. Überall hat man schöne Ausblick in das hügelige Hinterland und Richtung Meer. Aber vor allem wird der Ort durch eine über allem thronende Burg und zwei Kirchen geprägt:
Die Pfarrkirche “La Pieve” aus dem 9. Jahrhundert, die Kathedrale San Leone aus dem 12. Jahrhundert und die Festung San Leo, die auf 600 m ü.M. liegt. Sie hat einen dreieckigen Grundriss und wird durch zwei Rundtürme begrenzt – sie war in früheren Zeiten praktisch uneinnehmbar. Eine Zeit lang diente sie dem Vatikan als Kerker.
Ein paar Eindrücke:
Die Säulen im Inneren der Kathedrale stehen direkt auf dem Fels, der auch …
… sonst immer wieder aus dem Kirchenboden herausschaut.
Und schließlich noch eine alte, aber wunderbar gepflegte Lambretta auf dem Parkplatz.
In San Leo haben wir vorzüglich gegessen – darüber wird noch berichtet, genauso wie über den Besuch der Ortsbäckerei.