• Suppe,  Vorspeise

    Blumenkohlsuppe

    Suppen jeglicher Art esse ich für mein Leben gern, der Herr der Cucina “steht” nur auf Cremesuppen.

    Eine davon ist die Blumenkohlsuppe, die es gestern zum Abendessen gab. Farblich ist diese Suppe ja nicht gerade der Brüller, aber ich finde, wenn man Blütenknospen von Broccoli-Röschen zum Schluß noch unterrührt, sieht sie ein bißchen netter aus.

    Blumenkohlsuppe
    4 Portionen

    • 1 Blumenkohl
    • 1 EL Butter
    • 1 Stange Lauch
    • Meersalz, Pfeffer
    • 2 Prisen Piment d’Espelette
    • 200 ml Milch (ggf. einen Teil durch Schlagsahne ersetzen)
    • 4 gekochte Broccoli-Röschen (nur die Blütenknospen)

    Butter in einem großen Topf erhitzen, Lauch klein schneiden und darin anschwitzen. Blumenkohl in Röschen teilen und waschen. Blumenkohl zum Lauch in den Topf geben. Mit Wasser fast bedecken, salzen, pfeffern und zum Kochen bringen. Danach ca. 30 Minuten köcheln lassen.

    Ca. ein Drittel des Wassers abgießen, dann mit einem Stabmixer alles fein pürieren. Jetzt mit Milch bzw. Sahne bis zur gewünschten Konsistenz “verdünnen”. Nochmals etwas erhitzen. Piment unterrühren und abschmecken.
    Die Blütenknospen der Broccoli-Röschen vorsichtig zugeben und sofort servieren.Bei uns dazu Toastbrot und einen Weißburgunder.

  • Bayern,  Unterwegs in Deutschland,  Was ganz was anderes

    Die Wiesn-Essiggurke

    Auf der Wiesn ist ja alles riesig, die Zelte, die Menschenmengen, die Herzerl, die Zahlen (von 2007):

    • Besucher – 6,2 Millionen
    • Bier – 69.406 Hektoliter
    • Wein – 79.624 Liter
    • Kaffee, Tee – 222.725 Tassen
    • Erfrischungsgetränke – 909.765 Stück Halbliterflaschen
    • Sekt – 32.047 Flaschen
    • Hendl – 521.872 Stück
    • Schweinswürstl – 142.253 Paar
    • Fisch – 773 Zentner
    • Schweinshaxn – 58.446 Stück
    • Ochsen – 104 Stück

    Aber auch die Wiesn-Essiggurken – Durchmesser ca. 6 cm:

  • Fleisch,  Hauptspeise

    Pfannkuchen mit Hackfleisch

    Den ersten bekam immer mein Papa, den zweiten ich, den dritten wieder Papa und den vierten dann Mama. Damals waren sie auch noch dicker, eher dickere, deutsche Pfannkuchen. Jetzt sind sie dünner, eher dickere Crèpes. Gefüllt sind sie aber immer noch mit einer einfachen Hackfleisch-Sauce.

    Der Herr der Cucina – als Franzose – mußte erst mal an diese deutsche Variante seiner geliebten Crèpes über Jahre gewöhnt werden, jetzt schmeckts auch ihm.

    Gut, klassisch – deutsche Hausmannskost.

    Pfannkuchen mit Hackfleisch
    2 Portionen

    Pfannkuchenteig:

    • 120 g Mehl
    • 250 ml Milch
    • 2 Eier
    • Salz

    Hackfleischsauce:

    • 1 EL Butter
    • 1 Zwiebel
    • 300 g gemischtes Hackfleisch
    • 100 ml Weißwein
    • 100 ml Sahne
    • 1 EL gehackte, glatte Petersilie
    • Salz, Pfeffer
    • 2 Prisen Piment d’Espelette

    Die Zutaten für den Pfannkuchenteig gut vermischen, damit keine Klümpfen bleiben, ggf. noch eine halbe Stunde stehen lassen.

    Zwiebel klein schneiden und mit dem Hackfleisch zusammen in der Butter anbraten. Salzen, pfeffern, mit Piment schärfen. Mit Weißwein ablöschen und mindestens eine Viertelstunde köcheln lassen.

    Aus dem Pfannkuchenteig (je nach Größe der Pfanne, bzw. nach gewünschter Dicke) zwei bis vier Pfannkuchen in einer Pfanne backen und im Backofen warmstellen.
    Die Sahne zur Hackfleischsauce geben und nochmals kurz 5 Minuten reduzieren lassen. Die gehackte Petersilie unter Sauce rühren, die Pfannkuchen mit der Sauce füllen und zusammenklappen. Sofort servieren.

  • Was ganz was anderes

    DFssgF – Das Päckchen ist da!

    Heute morgen in der Stadt unterwegs, geschäftliche Termine erledigt, müde nach Hause gekommen, und dann lag da ein Päckchen vor der Tür.

    Die Aktion von Rosa (DANKE!), DFssgF “Deutsche Foodblogger schicken sich gegenseitig Fresspakete”, hatte jetzt auch mich erreicht!

    Nix Mittagsschlaf – Taschen in die Küche geschmissen, Fotoapparat gepackt, Päckchen sogar von außen fotografiert, Schere in die Hand … und offen. Der Name auf dem Adressfeld sagte mir nichts, also den Brief geschnappt und erst mal lesen.
    Die Chaosküche hat mich mit diesem Paket beschenkt. Sie hat mich mit Leckereien bedacht, die man sich schenken lassen sollte, wie sie schreibt.

     

    Dabei waren:

    • ein extrem schokolastiger Schoko-Pudding – muß vor dem Herrn der Cucina versteckt werden!
    • ein Zuckerrübensirup – den ich zum Brot-Backen nehmen werde
    • ein ostfriesischer Tee – genau richtig für die Jahreszeit
    • Amaretto-Aromazucker – vielleicht in unseren Cappucino, den es jeden Morgen bei uns gibt
    • Trüffel-Öl – da findet sich in meiner Pasta-Küche immer eine Verwendung
    • und schließlich Nippon – Lieblingssüßigkeit von Herrn Chaosküche, von mir früher sehr gern gegessen, aber die letzten Jahre irgendwie vergessen – danke fürs Auffrischen!

    Ganz lieben Dank an die Chaosküche für Ihre Mühe und die Leckereien! Wird alles verarbeitet und vertilgt!